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Linksverkehr KW 26/2012

Wir schließen eine Woche, in der wir zwei Beiträge, die mehr oder weniger mit Sport zu tun hatten, veröffentlichten, mit dem Linksverkehr. Darin gibt es keinen Sport, aber Interessantes aus der Welt der Medien. Andreas

Schreiben für Kinder

Wie stark Journalisten beim Schreiben für Grundschüler auch auf die rhetorischen Mittel und die Anschaulichkeit achten müssen, haben die 4. Semester des Studiengangs Online-Journalismus erst beim Redigieren der Artikel für das fuppMagazin gemerkt. Und sie haben festgestellt: Ein bisschen mehr Klarheit in der Sprache täte erwachsenen Medien auch ganz gut.

Martin sagt: Sich der ultimativen Herausforderung als Journalist zu stellen, sollte eigentlich Alltag sein: Dem Leser das Weltgeschehen verständlich und ohne große Phrasen zu erklären. Dass das nicht immer so passiert, weiß jeder von uns. Wenn man für Kinder schreibt, muss man sich dieser Herausforderung jedoch stellen. Wo die Tücken bei der Textarbeit lagen, verrät Caro Lobig in dem Blogbeitrag.

Antwort an Julia Friedrichs: Der Journalismus braucht die Revolution von unten

Moritz Meyer antwortet auf die Eröffungsrede Julia Friedrichs zur diesjährigen Netzwerk-Recherche-Konferenz. Er schreibt darint unter anderem: “Aber dann kann man die Energie, die es braucht, um einen bornierten Verleger davon zu überzeugen, das Thema für einen Hungerlohn zu bringen, gleich sinnvoller einsetzen. Und besser sofort seinem Publikum klar machen, dass die eigene Geschichte es wert ist, dass sie dafür bezahlen.”

Andreas findet: Der Aufsatz von Meyer ist äußerst lesenswert und spricht für eine Journalisten-Generation, die sich nicht nur darüber beschwert, was in der Branche schief läuft, sondern die Möglichkeiten nutzt, um zu zeigen, dass es besser geht.

YouTube und Twitter gegen Trolle

Wer kennt sie nicht – Trolle. Sie sind so beliebt der Geruch von durchgeschwitzten Tennissocken und werden zu einem echten Problem in den Social Networks. Nun versuchen sich YouTube und Twitter an Lösungen, die das Problem eindämmen können.

Martin sieht die Gefahr: Wie in dem Artikel von derstandard.at bereits angemerkt ist, kann gerade die Vorgehensweise von Twitter zu einem Problem für Neulinge in dem Social Network werden. Wer sich erstmal nur anmeldet, sich anschaut, wie Twitter funktioniert und dann mit den ersten Tweets direkt in eine Diskussion einsteigen möchte, braucht eine hohe Frustrationstolleranz. Denn der Twitter-Filter kann bewirken, dass die ersten Tweets von Neulingen nicht bei anderen Twitternutzern sichtbar werden. Da hilft dann nur noch mehr Twittern und sich so aus dem Troll-Filter heraus zu tweeten.

Massenentlassungen bei Computerbild

Springer kündigt langjährigen Redakteuren, weil diese nicht in ein neues Vertragsverhältnis bei einem Subunternehmen wechseln wollen. Dort hätten sie weniger Gehalt bekommen. Nun arbeitet die Redaktion der Computerbild stattdessen offenbar tatsächlich mit Praktikanten.

Andreas findet: Wer bislang ein Praktikum bei Computerbild geplant hat, sollte das nun wirklich absagen. Als Billigarbeitskraft sollte man nun wirklich nicht agieren.

Google+ Bildbearbietung

Philipp Steuer erklärt in einem How-To anschaulich, wie man das Creative Kit von Google Plus nutzten kann.

Martin meint: Es muss nicht immer Adobe Photoshop sein, mit dem man quick & dirty gute Fotos, Comics oder Grafiken produzieren kann, die derzeit häufig bei Google Plus oder anderen Social Networks zu finden sind.

Und zum Abschluss noch ein kleines Fundstück zum Schmunzeln.

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