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Linksverkehr KW 20/2012

Diese Woche beginnt der Linksverkehr mit den Ängsten vor dem ersten Schultag, durch die wohl jeder von uns einmal in seinem Leben durchmusste, und endet mit einer Überlegung im eigenen Sinn: Wie sieht es mit der Integration von Ausländern in Dänemark aus? Eine schöne Woche wünscht euch eine Ausländerin in Dänemark, die Inga!

Angst vor dem ersten Schultag

Der allererste Schultag ist für viele Kinder und Eltern eine besondere Erfahrung: Die Kinder müssen sich auf eine neue Umgebung, neue Herausforderungen und vielleicht auch neue Freunde einstellen. Da ist es normal, dass der Magen grummelt. Jörn Pelzer hat über den ersten Schultag nach den Ferien mit der Schulpsychologin Anette Müller-Bungert gesprochen.

Martin sagt: Die Angst vor dem 1. Schultag, die Gedanken über das neue Schuljahr oder über die neue Schule sind für Kinder im Alltag vorhanden. Im Interview bekommen Eltern, Kinder und Jugendliche Tipps, wie sie einigen dieser Sorgen begegnen können.

Neue Chancen für Self-Publisher: Amazon startet Print-On-Demand in Europa (“Create Space”)

Amazon startet nun auch in Europa eine Self-Publishing Variante. Die Konditionen klingen aufs erste fair.

Andreas denkt: Wie der Zufall es will, habe ich mich einen Tag vor der Mitteilung von Amazon mit dem Thema beschäftigt. Die Konditionen, die Amazon anbietet, sind tatsächlich gut. Das mag überraschen, da Amazon sonst nicht gerade dafür bekannt ist, Publishern viel Geld zu lassen. Aber der Teufel steckt natürlich im Detail: In den günstigen Varianten erscheint das Buch nur bei Amazon. Für die meisten Anbieter wird das kein Problem sein, immerhin ist die Reichweite enorm. Amazon hingegen profitiert trotz verhältnismäßig hohem Tantiemen: Weil es seine Monopolstellung ausbauen kann.

Wer ist JETZT was im Kabinett?

Sie kommen nicht mehr mit? Sie wissen nicht auf Anhieb, welcher Minister gerade auf welchem Posten im Bundeskabinett sitzt?

Martin denkt: Das Personalkarussel der Bundeskanzlerin hat einige Umdrehungen bereits hinter sich, aber nicht nur Journalisten sollten wissen, wer gerade welchen Posten inne hat. Gut, dass es jetzt weristjetztwasimkabinett.de gibt. Für den schnellen Blick ein gutes Angebot.

Linksammlung: Wie die Online-Medien über Facebooks Börsenstart berichten

Facebooks Börsengang war das Netzthema der Woche. Martin Hoffmann hat zusammengetragen, wie die Online-Medien über den Börsenstart berichtet haben.

Martin hat in dieser Woche zu Facebook einen interessanten Gedanken gehört: Facebook ist ein Rückschritt in die Zeiten von AOL. Als AOL seine Hochzeit in der Internetbranche hatte, war es nicht einfach aus dem Kosmos ins freie Internet zu gelangen. Auch Facebook ist ein geschlossenes System, für dessen Erfolg wichtig ist, dass die Nutzer möglichst lange auf den Seiten des Social Networks bleiben. Das Netzwerk versucht nach und nach möglichst alle Bedürfnisse der Nutzer zu befriedigen. Freies Internet ist jedoch etwas anderes. Das hatten wir zwischen dem Untergang AOLs und der Boomphase Facebooks und der anderen Social Networks. – Ich mag den Gedanken nicht, dass das Internet an Freiheit verliert oder verlieren könnte. Mich tröstet jedoch: AOL war nach einer Hochphase am Boden, vielleicht kommt das bei Facebook ja auch noch.

Film institute: Non-ethnic Danes don’t sell (Englisch)

Die dänische, staatliche Filmförderung DFI hat erst kürzlich die Förderung eines Filmes abgelehnt, dessen Crew zum Teil aus nicht-ethischen Dänen besteht. Der Grund: Ein solcher Film würde von vor allem der ländlichen Bevölkerung nicht angenommen – auch wenn eine multikulturelle oder multiethnische Zusammensetzung in der Hauptstadt Kopenhagen selbstverständlich sei.

Inga findet: Diese Diskussion erinnert an die ehemalige, eher rechte Regierung unter Einfluss der Danske Folkeparti und an die nicht selten gemachte Beobachtung einer „Festung Dänemark“. Doch in der Kritik an diesem doch eher nebensächlichen und unglücklich formulierten Argument von DFI ist von “braunen Menschen” die Rede – wie weit ist die Integration verschiedener Ethnien in Dänemark fortgeschritten? Wollen die (ländlichen) Dänen wirklich lieber nur ethnische Dänen in Filmen sehen oder ist das Argument sehr weit hergeholt?

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