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Linksverkehr KW 43/11

Was haben ein Café in Bonn, deutsche Sportfunktionäre, Peer Steinbrück und die Euro-Krise gemeinsam? Richtig, zu all diesen Themen findet  ihr Spannendes in unserem dieswöchigem Linksverkehr.

Interaktive Krise

Die NYT versucht interaktiv die Zusammenhänge der Euro-Krise darzustellen.

Andreas meint: Durchaus sehenswert und gut gemacht. Trotzdem ist es unübersichtlich, was aber an der Thematik liegt. Selbst interaktiv und digital ist es kaum darzustellen.

Sebastian meint: Leider wirklich recht unübersichtlich. Interaktive Grafiken sind  bei weniger komplexen Themen wohl doch sinnvoller. Auf FAZ.NET fand sich diese Woche eine interaktive Grafik zur Entwicklung der Weltbevökerung. Sehr simpel, aber informativ.

K-Antwort?

Gordon Repinsk beschreibt den Hype um Peer Steinbrück.

Andreas denkt: Endlich betracht mal jemand den mir schon seit langem gespenstigen Aufstieg des “Kanzlerkandidaten” Steinbrück kritisch, anstatt ihn mitzumachen.

Sebastian meint: Wer hat sich denn seit letztem Sonntag damit nicht kritisch auseinandergesetzt? Generell gibt es wenig langweiligeres, als dieses ewige Jauch und Will-Gebashe, das man jeden Montag auf allen größeren Nachrichtenseiten lesen muss. Wer zwingt die Redakteure eigentlich zum Schauen? Und wenn Schmidt gerne Steinbrück als Kanzlerkandidaten hätte, kann er das doch sagen. Darum geht es ja in Talkshows, Meinungen. Und die SPD kann ihren Kandidaten (siehe Repinsk) am Ende immer noch selbst aufstellen. Passend dazu die knallharte Bild-Umfrage-Analyse.

Apfelstreit

Über den Patentstreit zwischen Apple und dem Bonner Café Apfelkind hat gestern nicht nur unser Autor Martin Krauß geschrieben. Der Streit hat es auch in die FR, Welt und auch direkt zur Kanzlerin geschafft.

Martin meint: Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, dass ein Konzern, der Unterhaltungselektronik vertreibt, Ansprüche auf ein Logo erheben kann, das eine Besitzerin eines kleinen Cafés in Bonn entworfen hat.

Datenschwamm Amazon

Von Facebook und Google wissen wir, dass sie Daten nur so aufsaugen, wie ein trockener Schwamm. Über das Datensammeln von Internethändlern wie Amazon machen sich nur wenige Gedanken.

Martin denkt: Daten sind die Währung im World Wide Web. Jeder muss sich daher bewusst machen, welche Spuren man im Internet hinterlässt. Dass man günstige Preise nicht umsonst bekommt, sollte jedem Nutzer von Internetversandhäusern bewusst sein.

Spezialdemokratie

Jens Weinreich beschreibt, dass im Sportausschuss keine Journalisten mehr zugelassen sind, warum und dass das ganze schon eine längere Vorgeschichte hat…

Andreas sagt: Sportfunktionäre haben nicht umsonst Angst vor Transparenz. Auch ich mache da ja derzeit Erfahrungen. Am Beispiel im Text wird es besonders deutlich, auch wenn es sich hier nicht um klassische Fuktionäre, sondern klassische Politiker handelt.

Zum Abschluss, und um Stefan Niggemeiers neuen Job beim Spiegel zu feiern, nochmal seinen  grandiosen „Spiegel“-Not-Aufmacher. Wurde der „FAS“ doch glatt die beste Glosse weggekauft…

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Autor:

Sebastian beendete im Sommer 2012 sein Studium im Fach Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt mit dem Diplom. Er ist bereits seit den frühen Tagen bei YOUdaz dabei. Zur Zeit arbeitet er als freier Journalist unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Erfahrungen sammelte er auch in der Redaktion des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

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