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		<title>Wählerwanderung NRW visualisiert</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogpost]]></category>
		<category><![CDATA[d3]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Javascript]]></category>
		<category><![CDATA[lab.youdaz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Wahlen bietet tagesschau.de in der Regel Grafiken an, die die Wählerwanderung anzeigen. So auch bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Ich halte diese Analysen für sehr wertvoll und teilweise auch überraschend. Ihre Aufbereitung ist simpel und gut: Auf einfachen Bildern kann der Leser schnell erfassen, von wo nach wo die Leser gewandert sind. Dennoch bieten gerade &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/15/wahlerwanderung-nrw-visualisiert/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Wahlen bietet tagesschau.de in der Regel Grafiken an, die die Wählerwanderung anzeigen. <a href="http://wahlarchiv.tagesschau.de/wahlen/2012-05-13-LT-DE-NW/analyse-wanderung.shtml" target="_blank">So auch bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.</a> Ich halte diese Analysen für sehr wertvoll und teilweise auch überraschend. Ihre Aufbereitung ist simpel und gut: Auf einfachen Bildern kann der Leser schnell erfassen, von wo nach wo die Leser gewandert sind. Dennoch bieten gerade diese Daten Raum für mehr und laden ein, andere Formen der Visualisierung zu finden. Drei Dinge sollten dabei als Pluspunkt herausstechen:</p>
<ol>
<li>Die Wählerwanderungen sollten alle in einer Grafik zu finden sein</li>
<li>Diese Grafik sollte über ein rein statisches Bild hinausgehen und für den Rezipienten zumindest grundlegend interaktiv sein, um ihn so einzuladen, sich näher mit den Informationen zu beschäftigen</li>
<li>Nach Möglichkeit sollten die Daten zwecks Einordbarkeit in Relation zur Gesamtwählerschaft gesetzt werden</li>
</ol>
<p>An diesen Punkte habe ich mich nach der Wahl orientiert und etwas rum-experimentiert. Die Ergebnisse sind noch nicht der Weisheit letzte Schluss, aber ein Schritt in diese Richtung. Ein kleiner Werkstatt-Bericht:</p>
<p>Als ersten Schritt habe ich die Wählerwanderungen in eine einfache Matrix gesetzt. Diese lautet, mit Leerzeichen als Trennzeichen, wie folgt:</p>
<p style="padding-left: 30px;">data CDU SPD Linke FDP Gruene Piraten Nichtwaehler Sonstige<br />
CDU 0 190000 0 150000 20000 60000 130000 20000<br />
SPD 0 0 0 0 0 90000 0 10000<br />
Linke 0 90000 0 10000 30000 80000 20000 20000<br />
FDP 0 20000 0 0 0 40000 0 0<br />
Gruene 0 60000 0 10000 0 80000 0 10000<br />
Piraten 0 0 0 0 0 0 0 0<br />
Nichtwaehler 0 110000 0 20000 50000 70000 0 0<br />
Sonstige 0 0 0 0 0 40000 40000 0</p>
<p>Daraus habe ich wie bereits in der Vergangenheit <a href="http://circos.ca/" target="_blank">mit Hilfe von Circos</a> ein Diagramm in Kreisform (kein Kreisdiagramm) erstellt. Das sieht &#8211; ergänzt durch Farbinformationen &#8211; wie folgt aus:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3373" title="wahlerwanderung nrw" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/05/wahlerwanderung-nrw.jpg" alt="" width="600" height="600" /></p>
<p>So hat man relativ schnell alle Wählerwanderungen in einer Grafik untergebracht. Allerdings sind die Stimmanteile kaum zu erkennen, da hinzugekommene und abgegebene Stimmen alle ihren Ursprung im jeweiligen Parteifeld haben und sich nur farblich unterscheiden. Stammwähler fehlen ganz. Und machen wir uns nichts vor: Übersichtlich ist etwas anderes. Aus der Grafik ein interaktives Element zu gestalten könnte helfen.</p>
<!-- tweet id : 201780706089771009 --><style type='text/css'>#bbpBox_201780706089771009 a { text-decoration:none; color:#FA0000; }#bbpBox_201780706089771009 a:hover { text-decoration:underline; }</style><div id='bbpBox_201780706089771009' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#000000; background-image:url(http://a0.twimg.com/profile_background_images/21537018/IMGP4777.jpg); background-repeat:no-repeat'><div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#000000; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Liebe Leut ihr habt recht, dass die Grafik un&#252;bersichtlich ist, aber 1. so ist Demokratie und 2. bau ich das bald interaktiv. <a href="http://twitter.com/search?q=%23nrw12" title="#nrw12">#nrw12</a></span><div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 13/05/2012 23:07' href='http://twitter.com/#!/youdaz/status/201780706089771009' target='_blank'>13/05/2012 23:07</a> via <a href="http://www.tweetdeck.com" rel="nofollow" target="blank">TweetDeck</a><a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=201780706089771009' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=201780706089771009' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=201780706089771009' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=youdaz'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a0.twimg.com/profile_images/1396103269/yoshiquadrat_t_normal.jpg' /></a></div><div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=youdaz'>@youdaz</a><div style='margin:0; padding-top:2px'>Andreas Grie&#223;</div></div><div style='clear:both'></div></div></div><!-- end of tweet -->
<p>Dafür beschäftigte ich mich mit Javascript, genauer gesagt <a href="http://d3js.org/" target="_blank">D3.js von Michael Bostock</a>. Dies steht unter einer Open Source-Lizenz.</p>
<p>In Version zwei wollte ich gleich auch die Wähler abbilden, die zum Beispiel von SPD zu SPD gewandert sind, sprich vereinfacht gesagt ihre Wahl wieder genauso getroffen haben, wie bei der Wahl zuvor. Dadurch wird deutlich, wie viel zum Beispiel 60.000 von der CDU zu den Piraten gewanderte Wähler wirklich ausmachen.</p>
<p>Daher sollten diese Wähler (bzw. Nichtwähler) in die Grafik mit einfließen. Dafür war ein klein wenig Addition und Subtraktion nötig. Mit Hilfe des (vorläufigen) Endergebnisses kann man diese Wähler bestimmen. Man schaut wie viele Wähler eine Partei gewählt haben und zieht davon die hinzugewanderten Wähler ab. Kleine Ungenauigkeiten ergeben sich durch Neuwähler (und Zugezogene), sowie Verstorbene (und Weggezogene) und ungültige Stimmen. Diese Ungenauigkeiten fallen aber in der Regel nicht groß ins Gewicht, zumal die Daten der Wählerwanderung auch nur mit Rundungswerten dargestellt werden.</p>
<p>In den Beispielen von Michael Bostock findet sich ein Diagramm, welches der Circos-Logik nachempfunden ist und demnach den idealen Ansatz für Version 2 der Grafik bietet. Ich nutze diese Beispiel als Vorlage und passte den Code so an, dass die Farben zu den Parteien passten, mehr Werte Platz fanden &#8211; und natürlich diese mit den Wählerwanderungen übereinstimmen.</p>
<p>Da in dem Script anders als bei Circos Fließrichtungen in beide Richtungen miteinander verrechnet werden (was bei den Wählerwanderungs-Daten jedoch ohnehin schon gemacht wird, weshalb Wähler immer nur in eine Richtung wandern), löste sich auch ein Problem aus der Circos-Version von alleine: Die Stimmen, die von zum Beispiel CDU zu den Piraten gewandert sind, werden auf der CDU-Seite auf null runtergepegelt. Dadurch entspricht die Größe der Flächen dem Stimmanteil von 2012. Wie bereits erwähnt ist diese Version der Grafik auch klickbar, oder besser gesagt, reagiert auf Mouseover.</p>
<p><strong><a href="http://lab.youdaz.com/wahlwander/wwnrw12.html" target="_blank"><div class="warning_block message-block"><p class="printonly"><strong>Warning!</strong></p>Das Ergebnis der Interaktiv-Version 1 könnt ihr hier sehen.</div></a></strong></p>
<p>Davon ausgehend bastelte ich an einer weiteren Version, die jedoch zunächst noch im kreisförmigen Diagramm bleiben sollte. Das Ziel: Sowohl das Wahlergebnis 2010, als auch das Wahlergebnis 2012 sollten zu erkennen sein und einander gegenüber stehen. Da die Zahl der Wahlberechtigten bei beiden Wahlen gerundet identisch ist, ist es möglich,, den Kreis genau zu halbieren.</p>
<p>Für diese Version musste die Matrix weiter angepasst werden und ist nun schon stolze 16*16 Zellen groß, so dass man schon genau aufpassen muss, welche Zelle für was steht. Der Grund für die Größe: Um das Programm defakto auszutricksen kommt jede Partei (bzw. die Nichtwähler) zweimal vor (einmal als 2010 und einmal als 2012). Um nicht wieder den Effekt zu haben, dass &#8220;weggehende Stimmen&#8221; auf null gepegelt werden, fließen die Stimmen streng nach Funktion gesehen gleichermaßen hin und zurück. Dadurch orientieren sich in der Interaktiv-Version 2 alle Farben an der Wahlentscheidung 2012, was nach meinem Empfinden eigentlich leider genau falsch herum ist.</p>
<p><a href="http://lab.youdaz.com/wahlwander/wwnrw12a.html" target="_blank"><strong><div class="warning_block message-block"><p class="printonly"><strong>Warning!</strong></p>Hier kann man die Interaktiv-Version 2 sehen.</div></strong></a></p>
<p>Soweit der Werkstatt-Bericht. Vielleicht noch ein kleiner Blick nach vorne: Im Endstatus sollen links und rechts die Wahlergebnisse als Säule dargestellt werden und beim Mouseover durch Linien die Verbindungen zwischen beiden Säulen hergestellt werden. Noch ein Stück weit besser wäre, wenn dann gleichzeitig in einem weiteren Kasten die absoluten Zahlen eingeblendet werden. Ein Beispiel, wie das aussehen könnte, ist <a href="http://www.estadao.com.br/especiais/2010/06/copa_jogadores.shtm" target="_blank">diese Infografik aus Brasilien</a>, in der Fußball-Nationalmannschaften danach aufgeschlüsselt sind, in welchen Ligen ihre Spieler spielen &#8211; und umgekehrt.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 19/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die re publica hat auch diese Woche noch die Blogosphäre beschäftigt. Die Frage, welchen Stellenwert das Blog hat und haben soll und wie mehr Vernetzung zustande kommen kann, wurde weiter geführt. Mit unserem wöchentlichen Linksverkehr versuchen wir einen Teil dazu beizutragen. Dieses Mal haben wir Lesetipps zu den Themen Netzneutralität, Afghanistan, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Datenjournalismus und &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/12/linksverkehr-kw-192012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die re publica hat auch diese Woche noch die Blogosphäre beschäftigt. Die Frage, welchen Stellenwert das Blog hat und haben soll und wie mehr Vernetzung zustande kommen kann, wurde weiter geführt. Mit unserem wöchentlichen Linksverkehr versuchen wir einen Teil dazu beizutragen. Dieses Mal haben wir Lesetipps zu den Themen Netzneutralität, Afghanistan, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Datenjournalismus und Microsoft. Beginnen wollen wir aber mit einem Video, in dem unser Autor Pascal Blut lassen muss &#8211; für einen guten Zweck.<br />
Ich wünsche ein schönes Wochenende, Andreas</p>
<p><a href="http://openairbrain.wordpress.com/2012/05/06/meine-erste-blutspende/" target="_blank"><strong>Pascal muss Bluten &#8211; im Video</strong></a></p>
<p>Daniel, Martin und Pascal haben für ihr aktuelles Semester-Projekt ein Video zum Thema Blutspende produziert.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Es lohnt sich reinzuschauen, nicht nur weil pascal bluten muss <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.telemedicus.info/article/2280-Netzneutralitaets-Gesetz-Niederlande-wird-zur-Schweiz-des-Internets.html" target="_blank"><strong>Netzneutralität per Gesetz</strong></a></p>
<p>Die Niederlande sind der erste Staat in Europa, der die Gewährleistung der Netzneutralität in sein Gesetzbuch aufnimmt. Den Internetprovidern soll zukünftig verboten sein, den Traffic ihrer Nutzer abzufangen und zu analysieren. Nur unter geregelten Umständen sind Ausnahmen möglich.</p>
<p><em>Martin sagt:</em> Das Internet als neutrale Zone, die Niederländer haben es für sich möglich gemacht. Sympathisch finde ich, dass <a href="https://www.bof.nl/2012/05/08/netherlands-first-country-in-europe-with-net-neutrality/" target="_blank">das Gesetz auch folgendes beinhaltet</a>:</p>
<blockquote><p>“Moreover, the law includes a provision ensuring that internet providers can only disconnect their users in a very limited set of circumstances. Internet access is very important for functioning in an information society, and providers currently could on the basis of their terms and conditions disconnect their users for numerous reasons.”</p></blockquote>
<p>Im restlichen Europa kann man sich daran mal ein Beispiel nehmen.</p>
<p><a href="http://danielrehn.wordpress.com/2012/05/06/spass-ego-blogging-renaissance/" target="_blank"><strong>Die Rückkehr des Blogs</strong></a></p>
<p>Quo Vadis, deutsche Blogosphäre ? Daniel Rehn fasst zusammen, was auf der re:publica 2012 als Forderung aufkam: Macht mehr Blogs!</p>
<p><em>Daniel meint:</em> Gute Bestandsaufnahme der “Szene” im Jahr 2012 &#8211; diese Forderung nun zu beleben ist aber unser aller Aufgabe. Täglich einen Kommentar in einem Blog abzusetzen &#8211; und natürlich den betreffenden Artikel auch gelesen zu haben &#8211; ich nehm mir das vor. Mal gespannt, wie lang das zu halten ist.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Daniel Rehns Fortführung der Gedanken von Sascha Lobo ist sehr lesenswert. Vor allem ist es weiter wichtig, dass Blogs sich untereinander stärker vernetzen und bereit sind, Aufmerksamkeit weiterzugeben. In Deutschland gibt es nur sehr wenige Blogs, die in der Lage sind, nennenswerten Traffic durch Links weiterzugeben. Ich hoffe, dass ihre Anzahl größer wird und diejenigen, die bereits “groß” sind, häufig über den Tellerrand schauen.</p>
<p><a href="http://griess.wordpress.com/2012/05/07/die-re-publica-als-konferenz-gewordene-filter-bubble/ " target="_blank"><strong>Die re publica als Konferenz gewordene Filter-Bubble</strong></a></p>
<p>Dieser Beitrag schließt direkt an den zuvor genannten an.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Auf der re:publica kam die Forderung nach mehr Blogs auf und hoffentlich auch die nach mehr Vernetzung, die im zuvor genannten Beitrag diskutiert wird. Aber man muss sich auch eingestehen: Die re:publica selbst ist kein Abbild der Blogosphäre, wie häufig angenommen wird. Sie ist auch in einer gewissen Filter-Bubble gefangen. Ich habe überlegt, wie das aufzubrechen wäre.</p>
<p><strong><a href="http://www.medienkonsument.de/2012/05/11/riecht-ihr-das-da-stinkt-doch-was/" target="_blank">Riecht ihr das, da stinkt doch was?</a></strong></p>
<p>Ein Soldat des KSK berichtet vom Afghanistan-Einsatz. Der Deutsche Welle Artikel ist nichts für schwache Gemüter &#8211; daher auch im Beitrag nur verlinkt. Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p>“Zu den schlimmsten Erfahrungen zählt Kreutzer: &#8220;Wenn wir auf Ortschaften zugingen, in denen die Taliban uns bekämpft haben und Frauen und Kinder an die Fenster gebunden haben&#8221;. Die Aufständischen hätten genau gewusst, wie die Deutschen reagierten: &#8220;dass wir uns da lieber zurückziehen und lieber selber draufgehen, bevor wir auf Frauen und Kinder schießen. Da habe ich wirklich Unmenschlichkeit kennengelernt&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Daniel meint:</em> Erstmals berichtet ein Soldat des Kommando Spezialkräfte von Kriegserlebnissen, die seit Beginn des Einsatzes 2001 zum Alltag gehören. Details, wie sie in fast 11 Jahren Einsatz bisher nicht an die deutsche Öffentlichkeit drangen. Aber die Frage bleibt: warum erst jetzt? Was plant Deutschland für Afghanistan?</p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/open-data/2012/05/10/fussball-basketball-bundesliga/" target="_blank"><strong>Der wahre <em>deutsche</em> Meister heißt Leverkusen</strong></a></p>
<p>Sascha Venohr analysiert im Open Data Blog auf Zeit Online die Anteile deutscher Spieler an den Einsatzzeiten und Toren der führenden Bundesligisten.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Spannende Statistik mit gewinnbringender Erkenntnis. Leidersind die Grafiken statisch und nicht interaktiv, dann hätte es mir noch besser gefallen</p>
<p><a href="http://www.radioszene.de/38455/privatradios-fordern-landeseinheitliche-60-minuten-grenze-fur-ard-radiowerbung.html" target="_blank"><strong>Neuer Ärger für die Öffentlich-Rechtlichen? Die privaten Radios wollen eine Werbe-Limit</strong></a></p>
<p>Die Verhandlungen zwischen den Verlegern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über deren Internetangebote <a href="http://www.tagesschau.de/inland/appstreit102.html" target="_blank">sind gescheitert</a>. Jetzt wollen die Privatradios die Werbung in der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz eindämmen. Maximal 60 Minuten in jeweils nur einem Hörfunkprogramm pro Werktag sollen erlaubt sein. Sponsoring sowie lokal- und regionalbezogene Werbung sollen zudem verboten werden.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Die Forderungen eines werbefreien öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist nicht neu. Das sie nun hochkochen, zeigt jedoch, dass die privaten Radiosender mit deutlichen Problemen zu kämpfen haben. Rechnet man die Forderung von maximal 60 Minuten pro Werktag auf eine Sendezeit von 5.00 Uhr bis 19.59 Uhr um, dürften pro Stunde maximal 4 Minuten Werbung gesendet werden. Zudem dürfte diese Werbung nicht mehr lokal- und regionalbezogen sein. Was bleibt denn dann noch an Werbung übrig? Dürfen Unternehmen aus Südhessen, die regionale Werbung buchen wollen, dies dann nur noch bei FFH tun, obwohl die Zielgruppe die Programme des Hessischen Rundfunk hört?</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/05/11/digitales-mittelalter-kein-firefox-oder-chrome-auf-windows-8-rt/ " target="_blank"><strong>Digitales Mittelalter ohne Firefox und Chrome</strong></a></p>
<p>Windows 8 RT soll keine anderen Browser als den Internet Explorer erlauben. Mozilla und Google sehen darin ein Rückschritt ins “digitale Mittelalter”.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Statt Mittelalter trifft es Renaissancen wohl besser. Wir bewegen uns immer mehr in einer verappte Welt, in der Apple, Google oder eben Microsoft mit ihrem Betriebssystem festlegen, was an Apps (früher sagte man Programmen) darauf läuft, wie man es installieren kann und wo kaufen. Facebook wiederum ist ein ähnlicher Trend zurück zu alten AOL-Zeiten. Das alles sind Feinde einer offenen und gut vernetzbaren Computer-Welt.<br />
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		<title>Datenleck bei Groupon und affili.net: E-Verteiler mit Teilnehmern am Partnerprogramm bekannt geworden</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 15:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Grieß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Morgen um kurz vor 12 Uhr bekamen Teilnehmer eines Groupon-Affiliate Programms eine e-mail von einer Person namens Falko. Deren Inhalt: ein Punkt. Betreff: Test. Was sollte das? Offenbar hatte jemand bemerkt, dass er eine e-mail über einen Verteiler bekommen hatte, der auf @groupon.de endet und schaute, was passiert, wenn er an diese Adresse eine &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/09/datenleck-bei-groupon-und-affili-net-e-verteiler-mit-teilnehmern-am-partnerprogramm-bekannt-geworden/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen um kurz vor 12 Uhr bekamen Teilnehmer eines Groupon-Affiliate Programms eine e-mail von einer Person namens Falko. Deren Inhalt: ein Punkt. Betreff: Test.</p>
<p>Was sollte das? Offenbar hatte jemand bemerkt, dass er eine e-mail über einen Verteiler bekommen hatte, der auf @groupon.de endet und schaute, was passiert, wenn er an diese Adresse eine Nachricht schickt.</p>
<p>Die Test-Nachricht erreichte offenbar eine Menge Personen. Denn kurz darauf ging ein wahres e-mail-Feuerwerk los, wie mir ein befreundeter Blogger berichtet. In seinem Postfach sind bis jetzt schon weit über 100 Mails eingegangen. Fragen, Antworten darauf und Antworten auf die Antworten, ebenso wie SEO-Angebote. Einige Spaßvögel haben den Verteiler offenbar auch bei einigen Newslettern eingetragen.</p>
<div id="attachment_3345" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-3345" title="groupon e-mails" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/05/screen1_k.jpg" alt="" width="600" height="408" /><p class="wp-caption-text">Screenshot im Posteingang des Bekannten. Namen und Adressen verpixelt.</p></div>
<p>Die Person, die den „Test“ schickte, nahm etwas später Stellung zu der Aktion und beschrieb die eingangs erwähnten Beweggründe – und dass die Mail eben von ihm als eine Privatperson gekommen sei, nicht von Groupon oder einem Groupon-Mitarbeiter, wie einige vermutet hatten.</p>
<p>Weiter heißt es in der Stellungnahme von &#8220;Falko&#8221;:<em> „Irgendwer hat also einen Verteiler mit diesen Mailadressen erstellt. (Ich nicht!). Und das ist sicher nicht in Ordnung.“ </em></p>
<p><em></em>Das sahen offenbar noch mehr Personen so, die sich zum Teil über den Verteiler beschweren. Andere fanden es anscheinend eher lustig und spammen munter drauf los. Seit etwa 15 Uhr ist es ruhig geworden im e-mail Postfach meines Bekannten. Offenbar hat jemand den Verteiler deaktiviert. Aber sicher ist das noch nicht. Einige der Mails kamen mir großer Verspätung.</p>
<div id="attachment_3343" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-3343" title="groupon e-mails 2" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/05/groupon-weiter.jpg" alt="" width="600" height="93" /><p class="wp-caption-text">Ein paar weitere &quot;Perlen&quot; der e-mail-Flut...</p></div>
<p>Unklar ist, wie viele Personen im Verteiler enthalten sind. Das Partnerprogramm von Groupon wird derzeit laut Groupon-Website nur über nur das Affiliate-Netzwerk zanox betrieben. Im Titel des Verteilers ist aber explizit affili.net genannt, <a href="http://www.couchcat.de/4791/groupon-partnerprogramm-bei-affilinet-wird-beendet/" target="_blank">wo das Partnerprogramm vor kurzem beendet wurde.</a> Dass das Affiliate-Netzwerk den Verteiler eingerichtet hat, ist aber eher unwahrscheinlich, da die Verteiler-Adresse auf @groupon.com endet. Dennoch dürften die enthaltenen e-mail-Adressen von dort stammen.</p>
<p><strong>Bislang keine Reaktion von Groupon </strong></p>
<p>Von Groupon selbst hat sich zumindest offen noch niemand über den Verteiler gemeldet. Auch deshalb sendete ich eine Presseanfrage per e-mail an die Pressestelle von Groupon. Als Antwort erhielt ich die Abwesenheits-Notiz einer von mir nicht direkt angeschriebenen Mitarbeiterin von deren e-mail-Adresse. In der e-mail stand, ich solle mich an die Presse-Adresse wenden- eben jene, an die meine e-mail gegangen war. Verteiler scheinen nicht das Ding von Groupon zu sein.</p>
<p>Auf die Presseanfrage zum Vorfall hat Groupon bislang noch nicht geantwortet. Sollte sich etwas ergeben, werde ich oder einer meiner Kollegen hier ein Update veröffentlichen.<br />
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<li>keine. Der Text scheint wohl einzigartig <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=3323&amp;md5=d71984958034cdf5d6f1ce4cdd5b772c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Journalist werden? So läuft es in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalistenschule, Volontariat oder einer der noch recht frischen Medien-Studiengänge? Welcher Weg in den Journalismus der “beste” ist, darüber streiten sich in Deutschland gerne mal die Geister. Doch wie sieht die Situation eigentlich in anderen Ländern aus? Andreas Wullschleger, Student im Bereich Journalismus und Organisationskommunikation am IAM in Winterthur, fasst die Ausbildungssituation in der Schweiz zusammen. &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/07/journalist-werden-so-lauft-es-in-der-schweiz/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Journalistenschule, Volontariat oder einer der noch recht frischen Medien-Studiengänge? Welcher Weg in den Journalismus der “beste” ist, darüber streiten sich in Deutschland gerne mal die Geister. Doch wie sieht die Situation eigentlich in anderen Ländern aus? <strong>Andreas Wullschleger</strong>, Student im Bereich Journalismus und Organisationskommunikation am IAM in Winterthur, fasst die Ausbildungssituation in der Schweiz zusammen.</em></p>
<p>Lehrer, Polizist, Politologiestudentin, Geschichtsstudent, sind häufig Antworten, wenn man Schweizer Journalisten, die über 30 Jahre alt sind, nach ihrem Werdegang fragt. Die jüngeren haben meistens eine Ausbildung auf Fachhochschulbasis. Kurz zum höheren Ausbildungssystem in der Schweiz, ab Bachelorstufe: Es gibt die Universitäten, die sich auf die Theorie konzentrieren. Journalismus, oder Kommunikation gibt es nur indirekt, zum Beispiel mit dem Studiengang Publizistik. Direkt mit Journalismus in Berührung kommt man etwa bei Fachhochschulen. Diese bieten Praxisfächer an, in denen man dann verschiedene journalistische Textsorten lernt, über die Rechten des Journalisten aufgeklärt wird oder Tipps für gute Recherchetechniken erhält. Auch hier wird der Unterricht mit einer Prise Theorie angereichert.</p>
<p>Abseits der akademischen Welt gibt es noch spezielle Journalisten-Ausbildungen. Die Ringier-Journalistenschule ist eine davon. Sie ist die In House-Ausbildungsstätte des Medienunternehmens Ringier. Die Boulevardzeitung Blick gehört diesem Haus und so ist die Schule eher etwas verpönt. Allerdings wird dort schon seit längerem der Newsroom-Ansatz praktiziert und gelehrt. Hier gibt es aber keinen Bachelor. Eine weitere Lehranstalt ist das Medien-Ausbildungs-Zentrum MAZ. Sie ist eine der angesehensten Journalistenschulen der Schweiz. Hier gibt es ein Diplom oder später einen Master.</p>
<p>Die Kommunikations-Studiengänge der Fachhochschulen gibt es noch nicht so lange. So wurde etwa das Institut für Angewandte Medienwissenschaft in Zürich, eine der bekannteren Fachhochschulen in der Schweiz, erst im Jahr 2000 gegründet. Es wundert also nicht, wenn jemand vorher vor einer Schulklasse stand oder Strafzettel verteilte. Eine Radiomoderatorin bei SRF 3, einem öffentlich-rechtlichen Radiosender, war vor ihrer Karriere die Nachbarin eines Moderators, der dort arbeitet. Dieser war von ihrer Stimme so begeistert, dass er sie einlud, ein Praktikum zu machen. Heute ist ihre Stimme in der ganzen Schweiz bekannt.</p>
<p>Diesen Weg gibt es tatsächlich immer noch. Mit einem Praktikum oder Volontariat &#8211; in der Schweiz etwa dasselbe &#8211; öffnet sich die Tür in den Journalistenalltag einwenig. Mit viel Glück wird gerade eine Stelle frei und man rutscht rein. Man muss aber bereit sein, ein solches Praktikum zu machen, denn häufig sind sie schlecht bezahlt. In der Schweiz wurde der Gesamtarbeitsvertrag (in Deutschland Tarifvertrag) für Journalisten gekündigt. So kann es sein, dass man nicht mehr als 450 Franken pro Monat verdient. 3800 Franken wäre der schweizweite Mindestlohn. Wenn man sich dies nicht leisten kann, kommt ein Praktikum natürlich gar nicht in Frage. Trotzdem gibt es immer noch zahlreiche Bewerber auf Praktikumsplätze. Ganz nach dem Motto: Wenn du nicht willst, stehen noch andere an.</p>
<p>Mit dem Aufkommen der Fachhochschulen ändert sich dieser Trend aber langsam. Ein Bachelor in Kommunikation ist heute fast schon Standard. Ein grosser Vorteil daran ist, dass gerade bei der Qualitätssicherung im Journalismus früh angesetzt werden kann. Ein Thema, das zurzeit heiss diskutiert wird in der Schweiz. Print-Journalisten werfen den Onlinern vor, sie würden zu ungenau und zu boulevardesk arbeiten. Von Radioredaktoren reden wir schon gar nicht. So geht es hin und her. Um einheitliche Richtlinien betreffend der Qualität des publizistischen Produktes zu erreichen, gibt es bekanntlich viele theorethische Modelle. In den Schulen wird nun versucht, diese Modelle fit für die Praxis zu machen. Trifft man als Fachhochschulabgänger dann aber in der Arbeitswelt auf einen Chefredaktor, der noch den „alten“ Weg gegangen ist, verfliegen schnell einmal diese Modelle. Da macht es denn auch nicht gross Sinn, mit dem Chef darüber zu diskutieren, denn vielfach sind solche Hochschulmodelle in der Praxis gar nicht bekannt oder verschmäht.</p>
<p>Interessant wird es in ein paar Jahren, wenn es einen Generationenwechsel geben wird. Dann nämlich, wenn die ersten Fachhochschulabgänger den Chefposten übernehmen und theoretische Modelle anwenden könnten. Viele Theoretiker in der Schweiz versprechen sich viel davon. Der quantitative Druck wird allerdings bleiben oder gar noch zunehmen und so wäre es nicht verwunderlich, wenn alles beim Alten bliebe.</p>
<p>Ob Ausbildung „On the Job“, oder mit Bachelor, macht meiner Meinung nach keinen grossen Unterschied. Denn was gibt es schöneres, als von einem passionierten Schreiberling zu lesen, oder von einem redegewandten Moderator zu hören. Hochschulabschluss hin oder her.</p>
<p><div class="important_block message-block"><p class="printonly"><strong>Important!</strong></p><span style="text-decoration: underline;">Über den Autor:</span><br />
Andreas Wullschleger ist Schweizer und studiert im Bereich Journalismus und Organisationskommunikation am Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) in Zürich. Ausbildungsstandort ist jedoch die Stadt Winterthur. Andreas Wullschleger twittert als <a href="http://twitter.com/#!/wullipulli" target="_blank">@wullipulli</a> und bloggt unter <a href="http://www.unpluggedonline.ch" target="_blank">unpluggedonline.ch</a>.</div><br />
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		<title>Linksverkehr KW 18/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sommer macht kurz Pause und da bietet es sich an, wieder ein wenig Lesestoff zu sammeln. Diese Woche war zudem re:publica-Zeit, weshalb vielleicht der ein oder andere Beitrag im Strom der #rp12-Tweets und Lobo-Meme untergegangen ist. Zusammengenommen zwei gute Gründe einen Blick in unsere dieswöchigen Lesetipps zu werfen. Wir wünschen ein schönes Wochenende. Andreas &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/05/linksverkehr-kw-182012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer macht kurz Pause und da bietet es sich an, wieder ein wenig Lesestoff zu sammeln. Diese Woche war zudem re:publica-Zeit, weshalb vielleicht der ein oder andere Beitrag im Strom der #rp12-Tweets und Lobo-Meme untergegangen ist. Zusammengenommen zwei gute Gründe einen Blick in unsere dieswöchigen Lesetipps zu werfen. Wir wünschen ein schönes Wochenende. Andreas</p>
<p><a href="http://manuelschubert.wordpress.com/2012/05/02/kostenlose-werbung-mit-gigantischer-reichweite/" target="_blank"><strong>Bild dir deine Werbung</strong></a></p>
<p>Manuel Schubert kommentiert die Jubiläumsausgabe der Bild, die bekanntlich an alle Haushalte gehen soll und verdeutlicht dabei ein altes Problem.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Manuel hat vollkommen recht. Viele der Aktionen gegen die Bild gehen nach hinten los. Und natürlich ist die Maßnahme nicht einfach ein “Geschenk”, sondern folgt wirtschaftlichen Gedanken: Gut möglich, dass die Auflage schöne Gewinne einbringt. Im Zusammenhang mit Paywalls im Internet im Übrigen ein interessantes Phänomen, dass sich trotz Zeitungssterben kostenlose Anzeigenblätter meist ganz gut halten. Doch selbst wenn keine schwarze Zahl bei der Jubiläumsausgabe herauskommt, so ist sie doch eine massive Werbekampange für die Bild.</p>
<p><strong><a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/ " target="_blank">15 Thesen aus der Schweiz</a></strong></p>
<p>Constantin Seibt bloggt für den Schweizer Tagesanzeiger 15 Thesen zum Journalismus im 21. Jahrhundert. Darunter: Fakten sind Dreck, Verkauf eine Gewohnheit und der Journalist kann sich auf nichts mehr verlassen.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Neu sind diese Gedanken nicht. Dennoch: Die vielen Kommentare zeigen, dass hier eine wichtige Debatte angestoßen wird. Das Blog ist noch frisch und der Post soll den Auftakt machen. Seien wir gespannt, wohin die Diskussion noch führt.</p>
<p><a href="http://carta.info/43360/in-eigener-sache-carta-baut-um/" target="_blank"><strong>Carta baut um</strong></a></p>
<p>Carta wird nun wie bereits Netzpolitik.org von Zeit Online vermarktet. Und es gibt weitere Neuerungen: Es wurde ein Beirat eingerichtet und ein gemeinnütziger Verein gegründet. Weitere Neuigkeiten lassen sich im Beitrag nachlesen.</p>
<p><em>Andreas hofft:</em> Hoffentlich ist Carta nun finanziell und personell gut aufgestellt. Dann kann das Blog eine noch wichtigere Rolle im deutschen Netz einnehmen und das Ziel erreichen, den vielfälltigen Wandel nicht nur zu begleiten, sondern mit zu gestalten.</p>
<p><strong>Und nun noch zwei interessante Blogs aus der h_da-Journalistenschmiede:</strong></p>
<p><a href="http://journalismusfuerkinder.fbmd.h-da.de/" target="_blank"><strong>Und fupp, machen sie Journalismus für Kinder.</strong></a></p>
<p>Das Blog zum neuen Semesterprojekt von Daniel, Pascal und Martin ist online. Es geht um die Erstellung eines Magazins für Kinder.</p>
<p><em>Katharina findet:</em> Sehr schönes Semesterprojekt. Ich beschäftige mich für meine Diplomarbeit mit einem Medienkompetenzunterricht für Jugendliche. Es ist zwar nicht ganz die gleiche Zielgruppe, aber ich denke, dass es sehr wichtig ist, Kinder schon früh an den Journalismus heranzuführen, um die Sensibilität für Medienprodukte zu schärfen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was am Ende des Semesters herauskommt!</p>
<p><strong><a href="http://blog.echo-live.de/abrissblog/" target="_blank">Abriss am Mediencampus</a></strong></p>
<p>21 Online-Journalismus-Studierende der Hochschule Darmstadt berichten von der Baustelle auf dem ehemaligen Campusgelände in Dieburg. Die Kommilitonen aus dem zweiten Semester informieren über aktuelle Ereignisse, berichten über die Zeit, als in den Türmen noch Studenten lebten, und blicken in die Zukunft des neuen Wohngebiets.</p>
<p><em>Martin weiß:</em> Die Wohntürme prägen das Gelände des Mediencampus in Dieburg, wie kaum etwas anderes. Ich kann mir noch gar nicht richtig vorstellen, wie es dort ohne die Gebäude aussehen wird. Ich hoffe jedoch, dass sich die zukünftigen Bewohner des Geländes mit den Studenten des Mediencampus arrangieren. Mit Streifzügen von Filmteams durch das neue Wohngebiet muss gerechnet werden. Doch bis es soweit ist, lese ich über die Zukunft des Geländes den Abrissblog.<br />
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		<title>Wir müssen die Pressefreiheit einfordern</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:12:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von Robin Hartmann Die Wahrung der Pressefreiheit in unserer modernen Gesellschaft ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die heute zwar auch den Medien, aber noch viel unmittelbarer jedem einzelnen Bürger obliegt. Denn wenn es stimmt, dass alle Macht vom Volk ausgeht, dann auch die zu entscheiden, welche Medienlandschaft wir in der Bundesrepublik künftig haben wollen. Wenn die &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/02/wir-mussen-die-pressefreiheit-einfordern/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Robin Hartmann</em></p>
<p>Die Wahrung der Pressefreiheit in unserer modernen Gesellschaft ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die heute zwar auch den Medien, aber noch viel unmittelbarer jedem einzelnen Bürger obliegt. Denn wenn es stimmt, dass alle Macht vom Volk ausgeht, dann auch die zu entscheiden, welche Medienlandschaft wir in der Bundesrepublik künftig haben wollen. Wenn die Presse weiterhin ein Eckpfeiler der Demokratie bleiben und ihre gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen soll, müssen ihr die Rezipienten dazu immer wieder den Auftrag erteilen, indem sie selbst ihre Grundrechte der Kommunikationsfreiheiten wahrnehmen und einfordern.</p>
<p>In unserem wirtschaftliberalen System ist Pressefreiheit keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern ein Umstand, den es, nicht zuletzt durch richtungsweisende Urteile und aktive Teilnahme jedes Einzelnen an der Demokratie, immer wieder zu konstituieren gilt. Die Informationsleistung der freien Presse wird auf lange Sicht nur erhalten bleiben können, wenn sie von mündigen Bürgern auch entsprechend nachgefragt und (monetär) entlohnt wird.</p>
<p>Tageszeitungen mögen im Vergleich mit anderen Medien, besonders dem Internet, als wenig innovativ empfunden werden. Kein anderes Medium hat jedoch über einen so langen Zeitraum eine demokratieförderliche Integrationsleistung für die Gesellschaft erbracht. Wer also publizistische Vielfalt statt monopolistischer Einfalt fordert, muss sich darüber im Klaren sein, dass es der Rezipient selbst ist, der bestimmt, wie gut die Pressefreiheit – und damit die Demokratie – ist.</p>
<p>Doch wenn diese Selbstbestimmung in einförmiger, homogener und damit diskursarmer, schlimmer noch, interessengelenkter Berichterstattung resultiert, ist die Aufklärung und damit die Demokratie in Gefahr. Wenn Unterhaltung als wichtiger empfunden wird als Information, gibt der Bürger seine Mündigkeit auf lange Sicht freiwillig auf. Wenn die Vielfalt der Presse durch Konzentrationsprozesse bedroht wird, sind auch die Meinungsvielfalt und ein dynamischer Meinungswandel nicht mehr gesichert. Wenn die Presse und die Medien insgesamt als privatwirtschaftlich organisierte Institutionen immer stärker unter ökonomischen Druck geraten, wird Pressevielfalt – und damit auch Pressefreiheit &#8211; wirkungslos: „Wenn alles Markt ist – ist nichts Journalismus.“ (Leyendecker 2008:27)</p>
<p><div class="important_block message-block"><p class="printonly"><strong>Important!</strong></p>Über diesen Text / über den Autor:<br />
Robin Hartmann studiert Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt und arbeitete unter anderem bereits für <a href="http://www.bild.de/" target="_blank">BILD</a>, <a href="http://www.welt.de/" target="_blank">Welt Online</a> und die <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html" target="_blank">FAZ</a>. Aktuell schreibt er seine Diplomarbeit zur Entwicklung der Pressefreiheit in Deutschland. Dieser Text ist ein leicht bearbeiteter Auszug aus seinem Fazit.</div><br />
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		<title>ZDFonline im neuen Gewand: Mehr Bild, weniger Text</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 15:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Krauß</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13. April 2012 ließ eine Pressemitteilung der dapd viele Online-Journalisten aufhorchen. Es wurde ein Relaunch von zdf.de, heute.de und zdfsport.de angekündigt, wobei das ZDF laut Eckart Gaddum, Leiter der Abteilung Neue Medien, &#8220;Videotext mit Online&#8221; verknüpfen wolle. Ich kommentierte das im Linksverkehr vom 14. April folgendermaßen: Es ist nicht verkehrt, als Rundfunkanstalt seine Stärken &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/29/zdfonline-im-neuen-gewand-mehr-bild-weniger-text/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="derwesten.de | Wandel auf den Internetseiten des ZDF" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wandel-auf-den-internetseiten-des-zdf-id6551956.html" target="_blank">Am 13. April 2012 ließ eine Pressemitteilung der dapd viele Online-Journalisten aufhorchen</a>. Es wurde ein Relaunch von <a href="http://www.zdf.de/" target="_blank">zdf.de</a>, <a href="http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/3998/f9101d/ZDFheute--Nachrichten---Startseite.html" target="_blank">heute.de</a> und <a href="http://www.sport.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/Sport/4674/4002/564611/ZDFsport---Startseite.html" target="_blank">zdfsport.de</a> angekündigt, wobei das ZDF laut Eckart Gaddum, Leiter der Abteilung Neue Medien, &#8220;Videotext mit Online&#8221; verknüpfen wolle.</p>
<p>Ich kommentierte das <a title="Linksverkehr KW 14/2012" href="http://www.youdaz.com/2012/04/07/linksverkehr-kw-142012/" target="_blank">im Linksverkehr vom 14. April </a>folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Es ist nicht verkehrt, als Rundfunkanstalt seine Stärken besser präsentieren zu wollen. Ob eine Verknüpfung von “Videotext mit Online” (-Videos) noch als guter Online-Journalismus bezeichnet werden kann? Daran zweifle ich. Als angehender Online-Journalist kann ich mir den Mehrwert, den online bisher beim ZDF geboten hat,  in einer Kombination aus Videotext mit Online nicht mehr vorstellen.</p></blockquote>
<p>Seit den frühen Morgenstunden ist der Relaunch nun umgesetzt und ein erster Blick auf die Seiten zeigt deutliche Veränderungen im Weblayout.</p>
<h3><strong>ZDF.de &#8211; aus vertikal mach horizontal<br />
</strong></h3>
<div id="attachment_3090" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_27_zdf_de_startseite.jpg" target="_blank"><img class=" wp-image-3090  " title="ZDF.de Startseite (Screenshot 27.04.2012)" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_27_zdf_de_startseite.jpg" alt="2012_04_27_zdf_de_startseite" width="300" height="513" /></a><p class="wp-caption-text">Das alte ZDF.de (Screenshot 27.04.2012); zum Vergrößern anklicken</p></div>
<p>Das elektronische Eingangsportal des Mainzer Senders hat sich grundlegend verändert, wie ein Blick auf die Screenshots der Seite zeigt. Von einer vertikalen Anordnung der Teaserelemente wurde nun zu einer horizontalen Anordnung gewechselt</p>
<p>Im bisherigen Layout gab es eine Menge an Informationen, die unmittelbar von der Startseite aus abgerufen werden konnten. Zudem prägten viele interaktive Elemente das Bild der Seite, wie etwa die jeweiligen Aufmacher.</p>
<p><strong>Übersichtlichkeit überzeugt</strong></p>
<p>Im neuen Layout steht nun jedoch die Übersichtlichkeit im Vordergrund. Die Navigation ist nun voll und ganz auf Tablet-Computer und Mobile Empfangsgeräte ausgelegt.</p>
<p>Es gibt nur noch wenige Navigationselemente auf der Seite und ein durchweg horizontal ausgerichtetes Layout. Alle auf ZDF.de angebotenen Teaser haben nun die selbe Größe. Eine Priorisierung zwischen Aufmachern und normalen Teasern ist nicht mehr vorhanden. Dafür kann man zwischen &#8220;Empfehlungen&#8221;, &#8220;Sendungen und TV-Programm&#8221;, &#8220;ZDF mediathek&#8221;, &#8220;heute.de&#8221; und &#8220;ZDFsport.de&#8221; wählen. Klickt man auf eine dieser Headlines, erscheint für diese der entsprechende Teaserbalken.</p>
<p>Dieses Layout wurde neben zdf.de auch für die Hauptseiten der gesamten ZDF Senderfamilie umgesetzt. Die Gestaltung des Hauptportals und der Unterseiten wirkt fast schon minimalistisch, da nur Informationen angeboten werden, die man auch sucht. In der<a href="http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Service-und-Hilfe/8075320/21393220/fcc7d3/So-viel-Bild-gabs-noch-nie.html" target="_blank"> Senderinformation zum Relaunch des Online-Auftritts</a> wird dazu mitgeteilt:</p>
<blockquote><p>Reduzierung ist Konzept &#8211; das zeigt sich auch auf den Seiten der einzelnen Sendungen. Sie stellen mit großzügigen Bildern ihre besten Inhalte in den Mittelpunkt. Das können die aktuellsten Videos aus der Mediathek sein, Animationen oder multimediale Beiträge. Letztere sind das Herzstück des Angebots.</p></blockquote>
<div id="attachment_3091" class="wp-caption alignright" style="width: 466px"><a href="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_zdf_de_diigo_capture_cu.png" target="_blank"><img class="wp-image-3091  " title="ZDF.de Startseite (Screenshot 29.04.2012)" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_zdf_de_diigo_capture_cu.png" alt="2012_04_29_zdf_de_diigo_capture_cu" width="456" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue ZDF.de (Screenshot 29.04.2012); zum Vergrößern anklicken</p></div>
<p>Die Verbindung zum ZDF Hauptprogramm und den anderen Sendungen wird dabei durch den Programmguide erzielt, der fest am unteren Bildschrimrand verankert ist. So kann man sich durch die Seiten bewegen und hat dennoch am unteren Bildrand immer die Möglichkeiten einen Blick auf das aktuelle Programm zu werfen.</p>
<h3><strong>Heute.de &#8211; Teasern über Bilder</strong></h3>
<div id="attachment_3140" class="wp-caption alignright" style="width: 304px"><a href="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_27_heute_de_startseite_top.jpg" target="_blank"><img class=" wp-image-3140    " title="Top heute.de (27.04.2012)" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_27_heute_de_startseite_top.jpg" alt="2012_04_27_heute_de_startseite_top" width="294" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste Drittel der alten heute.de Seite (Screenshot 27.04.2012); zum Vergrößern anklicken</p></div>
<p>Auch für heute.de gilt die Devise &#8220;Reduzierung ist Konzept&#8221;.</p>
<p>Im bisherigen Layout (siehe Screenshot rechts) bekam man in einem interaktiv gestalteten Aufmacherbereich drei Themen angeboten, durch die man sich interaktiv bewegen konnte. Darauf folgten weitere Beiträge, die vor allem über einen Teasertext die Zuschauer zum Klicken einladen sollten.</p>
<p>Nach dem Aufmacherbereich setzte das ZDF bisher auf ein dreispaltiges Layout: Links die Ressorts und die Mediathek, in der Mitte die Teaser zu den Beiträgen und rechts die ergänzenden Angebote (heute journal plus, Weblog Kennzeichen Digital).</p>
<p>Die Seite hatte zwar eine klare Struktur, bot aber zugleich auch eine große Menge an Informationen für die Besucher an.</p>
<p><strong>Jetzt heißt es mit den Gewohnheiten zu brechen</strong></p>
<p>Die neue heute.de-Seite durchbricht bisherige Teaserpraktiken. Nun überwiegen die grafischen Elemente der Seite. Die Mainzer setzen im Internet künftig &#8220;weniger auf Themenbreite&#8221;, sondern auf &#8220;mehr Thementiefe&#8221;. <a href="http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/Service-und-Hilfe/8075320/21393220/fcc7d3/So-viel-Bild-gabs-noch-nie.html" target="_blank">Das ZDF teilt zur neuen heute.de-Seite mit</a>:</p>
<blockquote><p>Kern des künftigen Angebots ist eine sehr deutliche Trennung von Kurznachrichten und den Top-Themen eines Nachrichtentages. Schnell und aktuell und zugleich kritisch, erklärend, einordnend. Den Strom der aktuellen Meldungen spiegelt das neue Nachrichtencenter wider, das prominent oben auf der Seite steht. Hier fließen die frischesten Nachrichten ein. Nutzer verpassen nichts – das ist das Versprechen des Nachrichtencenters. Neben den Textmeldungen werden dort auch passende Nachrichtenvideos der TV-Redaktion zu sehen sein.</p></blockquote>
<p>Die Kurznachrichten werden nach Aufruf der Seite als erstes inhaltliches Element angeboten. Klickt man auf eine der Überschriften, so klappt der darunter liegende Nachrichtentext aus. Interessant ist, dass in dieses Nachrichtencenter auch die aktuellen Tweets des Accounts @ZDF integriert sind. Wer hier auf dem Laufenden bleiben möchte, kann nun den Punkt &#8220;Twitter&#8221; auswählen.</p>
<div id="attachment_3146" class="wp-caption alignleft" style="width: 215px"><a href="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_zdf_heute_de.png" target="_blank"><img class=" wp-image-3146     " title="Die neue heute.de Seite (Screenshot 29.04.2012)" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_29_zdf_heute_de.png" alt="2012_04_29_zdf_heute_de" width="205" height="317" /></a><p class="wp-caption-text">Die neue heute.de Seite (Screenshot 29.04.2012); zum Vergrößern anklicken</p></div>
<p>Unterhalb des Nachrichtencenters folgen die markanten fünf Bildkacheln für die Hintergrundthemen und die ausführliche Berichterstattung. Die oberste Kachel ist zugleich der Aufmacher, da dort das gesamte Bild mit Teaser und weiterführenden Links von Beginn an zu sehen ist.</p>
<p>Die darunterliegenden Kacheln bieten neben der Bildinformation ersteinmal nur die Verschlagwortung des Beitrags und den jeweiligen Titel an. Klickt man auf das Bild, klappt der Teaserkasten unterhalb der Überschrift auf, wordurch nun ebenfalls das gesamte Bild zu sehen ist.</p>
<p><strong>heute.de Beiträge nur noch Videos?<br />
</strong></p>
<p><strong></strong>Das Layout der Beiträge, die sich hinter einer der fünf Kacheln verbergen ist zweispaltig gesetzt. In einer schmalen rechten Spalte werden Beiträge über deren Überschriften angeteasert. Die breitere linke Spalte enthält Videos und interaktive Elemente, die zum Thema des Textbeitrags passen.</p>
<p>Die heute.de Redaktion schnürt ab heute Themendossiers: Über den Textbeiträgen sind in einer Tab-Navigation interaktive Elemente zum jeweiligen Thema verfügbar. Bei &#8220;<a href="http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/21500988/5ceedc/Politik-der-Luecke.html" target="_blank">Politik der Lücke</a>&#8220;, einem Beitrag über die Piratenpartei, können ein Video &#8220;Interview mit neuem Piraten-Chef&#8221; und eine interaktive Grafik &#8220;Piraten auf Stimmfang&#8221; ausgewählt werden. Erst dann folgt der ergänzende Hintergrundbericht oder die vertiefende Analyse eines Themas.</p>
<p>Das neue Layout ermöglicht es auch <a href="http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/21496012/d03292/Opposition-ist-nur-Aung-San-Suu-Kyi.html" target="_blank">aktuelle Kurzmeldungen auf der Dossierseite zu integrieren und in Informationsboxen gezielt Hintergrundinformationen, </a>etwa in Form eines Lexikonstichworts, bereitzustellen.</p>
<p><strong>Kein Videotext mit Online</strong></p>
<div id="attachment_3168" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a href="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_27_zdf_heute_de_artikel_diigo_capture.png" target="_blank"><img class="wp-image-3168       " title="Altes Layout heute.de Artikel (27.04.2012)" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2012/04/2012_04_27_zdf_heute_de_artikel_diigo_capture.png" alt="2012_04_27_zdf_heute_de_artikel_diigo_capture" width="276" height="475" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Layout heute.de Artikel (27.04.2012); zum Vergrößern anklicken</p></div>
<p>Meine Befürchtungen, dass sich das ZDF freiwillig in seiner Online-Berichterstattung selbstbeschneidet, scheinen unbegründet gewesen zu sein. Es ist kein 1:1 Transfer des Teletexts bei den Hintergrundberichten vorgenommen worden, sondern eine sorgfältige Aufbereitung der Themen.</p>
<p>Das neue Teaserlayout-System über die fünf Bildkacheln ist gewöhnungsbedürftig, doch nicht so fremd, als dass man sich nicht daran gewöhnen könnte. Für heute.de, bei dem das ZDF nicht auf ein komplett horizontales Layout gesetzt hat, ist der Relaunch aus meiner Sicht geglückt.</p>
<h3>ZDFsport.de &#8211; Die Ergebnisse im Focus</h3>
<p>Das neue Weblayout von ZDFsport.de ähnelt dem der neuen heute.de-Seite, denn auch hier ist kräftig aufgeräumt worden. Ergänzend zu den fünf Teaserkacheln, können hier über ein Tab-Layout die gewünschten Sportarten oder Turniere ausgewählt werden. Zudem gibt es &#8220;<a href="http://www.sport.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/Sport/4674/4002/564611/ZDFsport---Startseite.html" target="_blank">Aktuelle Meldungen</a>&#8221; im Überblick, sowie die aktuellen Ergebnisse Bundesliga in Form einer Tabelle. Die Sportberichte sind im Layout der heute.de Hintergrundberichte gesetzt.</p>
<p>Um eine bessere Navigation zwischen unterschiedlichen Sportarten und Themen zu ermöglichen, wurde ZDFsport.de eine durchgehende Menünavigation am oberen Seitenrand spendiert. Diese bleibt sowohl auf den Themenunterseiten, als auch in den einzelnen Beiträgen stets verfügbar.</p>
<h3><strong>Neu, anders, bereit fürs nächste Jahrzehnt</strong></h3>
<p><strong></strong>Das ZDF hat es mit seinem Relaunch des Online-Auftritts geschafft, sich für das nächste Jahrzehnt aufzustellen. Als positiv empfinde ich auch, dass man die Stärken des eigenen Mediums betont.</p>
<p>Durch die großen Bilder im Nachrichten und Sportbereich steht das im Vordergrund, was Fernsehen ausmacht &#8211; das Bild. Ich bin dem ZDF jedoch dankbar, dass man kein &#8220;Videotext mit Online&#8221; aus seinen Seiten gemacht hat, um den Forderungen der deutschen Verleger entgegenzukommen.</p>
<p>Die für Smartphones optimierten Ansichten der Seiten lassen eigene Apps nicht überflüssig werden, weil diese die Nutzerbindung erhöhen. Aber die App ist nun kein Muss mehr, da die mobile Web-Ansicht bereits gut funktioniert. Wenn die Verlage nun fordern: Keine öffentlich-rechtlichen Apps mit Textinhalten, braucht sich das ZDF vorerst keine Sorgen machen.</p>
<p>Gerade dieser Relaunch zeigt mir, dass die Mainzer Mut haben zur Revolution. Sie wagen Neues. Während der <a title="Zeitungslayout im Internet: FAZ.NET" href="http://www.youdaz.com/2011/10/03/zeitungslayout-im-internet-faz-net/" target="_blank">Relaunch von faz.net </a>im Herbst 2011 eher Unübersichtlichkeit mit sich gebracht hat, ist der Minimalismus des ZDFs gerade zu &#8220;<a title="Erfrischend anders: ZDF.de relauncht im neuen Gewand" href="http://mrtnh.de/erfrischend-anders-zdf-de-relauncht-im-neuen-gewand/" target="_blank">Erfrischend anders</a>&#8220;, wie es Martin Hoffmann in seinem Blog beschreibt. Er hat die Reaktionen zum Relaunch über Storify zusammengetragen.</p>
<p>Bei allem Lob für das ZDF &#8211; an die neue Hauptseite zdf.de kann ich mich noch nicht gewöhnen. Vielleicht liegt das daran, dass ich sie nicht auf einem Tablet nutze. Aber für die Internetpräsenz eines Unternehmens und Fernsehsenders bietet sie mir zu wenig. Zudem trennt sie das ZDF Hauptprogramm für meinen Geschmack zu sehr von den digitalen Kanälen ab.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 17/2012</title>
		<link>http://www.youdaz.com/2012/04/28/linksverkehr-kw-172012/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 14:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich gestern Abend in meinem Blogpost erklärt habe, sammelt das YOUdaz Team die Links für den wöchentlichen Linksverkehr. Diesesmal haben Andreas, Pascal und ich Lesetipps zum Urheberrecht, &#8220;Behind the Scenes&#8221; von Star Wars IV bis VI und Pannen im Journalismus zusammengetragen. Viel Spaß beim Durchklicken wünscht euch Martin. Facebook und Twitter bei den Olympischen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/28/linksverkehr-kw-172012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich gestern Abend <a title="E-Mails, Facebook Gruppen, Foren: Was taugt für die Projektarbeit?" href="http://www.youdaz.com/2012/04/27/e-mails-facebook-gruppen-foren-was-taugt-fur-die-projektarbeit/" target="_blank">in meinem Blogpost</a> erklärt habe, sammelt das YOUdaz Team die Links für den wöchentlichen Linksverkehr. Diesesmal haben Andreas, Pascal und ich Lesetipps zum Urheberrecht, &#8220;Behind the Scenes&#8221; von Star Wars IV bis VI und Pannen im Journalismus zusammengetragen. Viel Spaß beim Durchklicken wünscht euch Martin.</p>
<p><strong><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/04/27/facebook-und-twitter-bei-den-olympischen-spielen-verboten-alle-macht-den-sponsoren/" rel="bookmark" target="_blank">Facebook und Twitter bei den Olympischen Spielen verboten</a></strong></p>
<p>Olympia besuchen und schnell ein Bild aus dem Stadion auf Instagram, Facebook oder Twitter posten? Darf man nicht. Es droht die Löschung oder gar eine Abmahnung. Selbst die Sportler dürfen streng genommen nicht aus London bloggen oder twittern.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Jürgen Vielmeier drückt es schon richtig aus. Das Ganze ist ein Unding. Bleibt zu hoffen, dass die entsprechenden Regeln nicht streng angewendet werden. Sonst droht man sogar die Spiele kaputt zu machen. Dabei könnte man mit einem forcierten Einsatz von Social Media solche Großereignisse sogar umso mehr zum globalen, friedlichen Miteinander-Event machen. Schade, dass die Sponsoren sich hier so viel Einfluss sichern. Aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Jahren, wenn Facebook oder Google mal als Großsponsor auftreten sollten. Denkbar wäre es ja.</p>
<p><strong><a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/urheberrecht/" target="_blank">bpb-Dossier zum Urheberrecht</a></strong></p>
<p><strong></strong>Auch wir kamen in den vergangenen Wochen an der Urheberrechtsdebatte nicht vorbei. Wer sich an der Debatte beteiligen möchte, muss jedoch verstanden haben, worum es geht. Als Informationsbasis ist ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2008 gut geeignet. Der WDR bietet zudem seit Ende April ein aktuelles Dossier &#8220;<a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_urheberrecht/urheberrecht138.html" target="_blank">Streit um das Urheberrecht</a>&#8221; an, dass von den Autoren wöchentlich ergänzt wird.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Das bpb-Dossier erklärt umfangreich, was das Urheberrecht in seiner Form aus dem Jahr 2008 umfasst und bedeutet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Interessant ist im Dossier der Punkt “<a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/urheberrecht/63422/im-gespraech" target="_blank">Im Gespräch</a>” in dem Interviews von Interessensvertretern gebündelt sind. Hier zeigt sich in den vier Jahre alten Interviews, dass sich in der Diskussion um eine Anpassung des Urheberrechts noch immer nicht viel bewegt hat.</p>
<p>Pascal ergänzt: <a title="Zwischen armen Poeten und Lady Gaga: Skizze der aktuellen Urheberrechtsdebatte" href="http://carta.info/43029/zwischen-armen-poeten-und-lady-gaga-skizze-der-aktuellen-urheberrechtsdebatte/" target="_blank">Heike Rosts Text auf CARTA</a> möchte ich dem interessierten Leser ebenfalls ans Herz legen. Solche Texte tragen produktiv zur Diskussion bei.</p>
<p><a href="http://thechive.com/2012/04/23/a-few-rare-photos-on-the-set-of-the-only-star-wars-movies-that-matter-43-photos/" target="_blank"><strong>Behind-The-Scenes Fotos: Zur älteren Star Wars Trilogie</strong></a></p>
<p>Für viele Filmliebhaber sind Star Wars Teil IV-VI die wahren Krieg der Sterne Filme. 1977 kam &#8220;Krieg der Sterne&#8221; in die Kinos und begeistert bis heute. thechive.com veröffentlichte am Montag 43 Behind-The-Scenes Fotos zum Dreh der älteren Star Wars Trilogie.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Faszinierend, wie diese Filme inzwischen beinahe drei Generationen unterhalten. Star Wars hat eben einen ganz eigenen Charme.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,829563,00.html" target="_blank">Bergbau im Weltall</a></strong></p>
<p><strong></strong>Ein US-Unternehmen möchte langfristig, aber doch in absehbarer Zeit, auf Asteroiden Bergbau betreiben.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Ich steh ja auf so Geschichten. Ob das wirklich etwas wird? Ich denke, frühestens in meinem Renten-Alter. Interessant finde ich jedoch die Liste der Investoren. Glauben die wirklich dran, oder haben sie schlichtweg Geld über und auch Bock auf Science Fiction?</p>
<p><strong><a id="internal-source-marker_0.11259934337459032" href="http://www.smartdroid.de/google-plus-share-button/" target="_blank">Jetzt shared auch Google</a></strong></p>
<p><strong></strong>Social Sharing Buttons sind auf den meisten Nachrichtenseiten, Blogs und Video-Plattformen zu finden. Google hat es mit seinem im vergangenen Jahr etablierten Social Network schnell geschafft ebenfalls in der Liste dieser Buttons vertreten zu sein. Doch bisher gab es nur den +1 Button, über den man Beiträge pluseinsen und teilen kann. Das soll nun anders werden: Google führt den Teilen-Button ein. Wer diesen auf der eigenen Webpräsenz einsetzen möchte, <a href="https://developers.google.com/+/plugins/share/" target="_blank">kann sich neben Art und Aussehen auch den Button in der richtigen Sprache bei Google konfigurieren lassen</a>.</p>
<p><em>Martin sagt:</em> Google kopiert mit dem neuen Teilen-Button die Button-Angebote des Konkurrenten Facebook. Dort gibt es neben dem Like-Button ebenfalls den Share-Button. Doch anstatt neue Buttons einzuführen, sollten die Datenschutzrichtlinien mit den bestehenden Buttons erst einmal eingehalten werden. Um euch etwas mehr Datenschutz zu bieten, nutzen wir seit einigen Wochen die 2-Klick Social Buttons, bei denen ihr die eigentlichen Share- oder Likebuttons von Twitter, Google+ und Facebook erst freischalten müsst, bevor diese Daten an die Netzwerke übermitteln.</p>
<p><strong><a id="internal-source-marker_0.11259934337459032" href="http://www.taz.de/Medien-klauen-Facebook-Bild/%2192079/" target="_blank">Als „Klickhure“ missbraucht</a></strong></p>
<p>taz-Korrespondent Pascal Beucker erstellt mit einem von ihm geschossenen Bild ein Witz-Plakat für die SPD und stellt es auf Facebook ein. Wenige Tage später findet er dieses auf handelsblatt.de und bild.de wieder &#8211; ohne, dass ihn jemand gefragt hätte.</p>
<p><em>Andreas meint:</em> Leider bezeichnend.</p>
<p><a href="http://www.giga.de/unternehmen/giga/news/giga-ist-google-drive-mitten-drin-statt-nur-dabei/#utm_source%3Dgiga%26utm_medium%3Dfeed%26utm_term%3Dandroid" target="_blank"><strong>Warum GIGA mit Google Drive eng verknüpft ist</strong></a></p>
<p>Um den neuen Cloud-Speicherdienst von Google gab es einen Hype. Dieser veranlasste die Westdeutsche Zeitung aus Düsseldorf dazu das GIGA &#8211; G als Logo des neuen “Google Drive” abzudrucken.</p>
<p><em>Martin weiß:</em> Fehler passieren immer, dass aber das GIGA Logo für das Logo des neuen Google Dienstes gehalten wurde, ist interessant. Denn Google scheint so omnipräsent zu sein, dass ein Logo mit einem &#8220;G&#8221; darin automatisch Google zugeordnet wird.</p>
<p><strong><a href="http://boingboing.net/2012/04/25/girl-swallowed-by-pavement.html" target="_blank">Girl swallowed by pavement (Video)</a></strong></p>
<p>Eine chinesische Schülerin bricht durch den Gehweg und fällt in ein tiefes Loch.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Eine üble Geschichte. Besonders schockierend finde ich, abseits der erschreckend schlechten Infrastruktur, das unprofessionelle Vorgehen der Helfer.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2012/apr/27/data-journalism-awards-shortlist" target="_blank"><strong>Data Journalism Award</strong></a></p>
<p>Die Nominierten für den Data Journalism Award stehen fest.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Da sind richtig starke Sachen dabei. Lohnt sich mal durchzuklicken und zu schauen, wie Online-Journalismus auch sein kann. Leider sind in den komplexeren Kategorien keine Beispiele aus Deutschland dabei, aber immerhin im Rahmen der Daten Visualisierung gibt es Nominierte.</p>
<p>Wir wünschen euch eine schöne Woche.<br />
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	</item>
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		<title>E-Mails, Facebook Gruppen, Foren: Was taugt für die Projektarbeit?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 20:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Krauß</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt zahlreiche Tools, die es uns ermöglichen, gemeinsam an Texten, Beiträgen oder Konzepten zu arbeiten. Der Linksverkehr von Youdaz hat jede Woche seinen Ursprung in einem Textdokument bei Google Docs, Recherchelinks zu meinem neuen Semesterprojekt “Fupp / Journalismus für Kinder” werden in einer Diigo Gruppe gesammelt und bei “Politik. Medien. Öffentlichkeit.” kam ein mit &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/27/e-mails-facebook-gruppen-foren-was-taugt-fur-die-projektarbeit/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zahlreiche Tools, die es uns ermöglichen, gemeinsam an Texten, Beiträgen oder Konzepten zu arbeiten. Der Linksverkehr von Youdaz hat jede Woche seinen Ursprung in einem Textdokument bei Google Docs, Recherchelinks zu meinem neuen Semesterprojekt “<a title="OutOfMessel.Wordpress.com | Fupp Update Journalismus für Grundschüler" href="http://outofmessel.wordpress.com/2012/04/17/fupp-update-journalismus-fur-grundschuler/" target="_blank">Fupp</a> / <a title="Weblog: Journalismus für Kinder (Start: ab 1. Mai)" href="http://journalismusfuerkinder.fbmd.h-da.de/" target="_blank">Journalismus für Kinder</a>” werden in einer Diigo Gruppe gesammelt und bei “<a title="Politik.Medien. Öffentlichkeit. | Weblog zur Jubiläumskonferenz des Deutschlandfunks" href="http://dlf50.org/" target="_blank">Politik. Medien. Öffentlichkeit.</a>” kam ein mit Google Sites erstelltes Wiki mit Forenfunktion zum Einsatz.</p>
<p>All diese Tools bieten Möglichkeiten zum Informationsaustausch für Gruppen an, doch in der praktischen Arbeit merkt man schnell, dass es Grenzen gibt. Mit welchem Tool kommuniziert man am besten, wenn man als Gruppe an einem Thema arbeitet?</p>
<p><strong>Im Mail-Bombardement die Übersicht nicht verlieren</strong></p>
<p>Ende der 1980er Jahre begannen E-Mails populär zu werden und seit dieser Zeit ist die E-Mail auch noch immer ein häufig genutztes Mittel, um Absprachen zu treffen. Allerdings leiden aktive Internetnutzer schnell unter der Masse an E-Mails, die sie bekommen. Zwischen wichtige Nachrichten drängen sich Benachrichtigungen aus Sozialen Netzwerken, die neuesten Angebote von Amazon oder Groupon.</p>
<p>Thunderbird oder Outlook bieten zwar Filterfunktionen an, um die Masse an Mails vorsortieren zu lassen. Seit einiger Zeit sind Filterfunktionen auch bei Webmail-Konten möglich. Die vielen kleinen Nachrichten müssen dennoch einzeln geöffnet und gesichtet werden. Da die E-Mail <a title="Zeit.de | Das Ende von @was" href="http://www.zeit.de/2011/45/E-Mail" target="_blank">laut einer Umfrage der Marktforschungsfirma Nielsen aus dem Jahr 2011</a> bereits abgeschafft wird, lohnt es sich die moderneren Kommunikationsvarianten anzuschauen.</p>
<p>Skype, ICQ oder die Chatfunktionen von Google Plus oder Facebook eignen sich zwar um sich auszutauschen, eine langfristige Dokumentation der besprochenen Themen ist aber umständlich. Zudem wird ein Chat schnell unübersichtlich, wenn eine große Anzahl an Nutzern daran teilnimmt. Gerade in Großprojekten ist dies ein Nachteil, dennoch werden Messenger auch in großen Online-Redaktionen eingesetzt.</p>
<p><strong>Arbeiten, wo die Teamitglieder sind</strong></p>
<p>Einen Facebook-Account haben die meisten Menschen, warum nicht eine Gruppe für ein Projekt anlegen, die Teammitglieder einladen und dann losdiskutieren? Abgesehen davon, dass Facebook und Datenschutz nicht so recht zueinander passen wollen, gibt es rein von der Funktionsweise der Gruppen auch Argumente, die den Vorteil alle Teammitglieder sowieso im Netzwerk zu haben gegenüberstehen. Diese gelten in ähnlichem Maße auch für Google+-Kreise.</p>
<p>Das gewichtigste Argument ist das Social Network an sich. Setzt man auf eine Facebook Gruppe, so bedeutet das für die Teamleiter oder Moderatoren der Gruppe einen 24-Stunden Job. Facebook wird häufig sowohl privat, wie auch beruflich genutzt. Das kann je nach Teamzusammensetzung und Teamgröße zu Problemen führen. Wenn zuvor keine klaren Absprachen für die Nutzung der Facebook-Gruppe festgelegt wurden, können Teammitglieder verstimmt reagieren, wenn die Teamleitung auf ihre Posts nicht unmittelbar reagiert.</p>
<p>Facebook bietet in Gruppen zwar die Möglichkeit Dokumente anzulegen und diese gemeinsam zu pflegen und zu kommentieren. Die Inhalte dieser Dokumente sind jedoch nicht in gängige Dokumentenformate exportierbar. Einzig die Tastenkombinationen STRG+C und STRG+V ermöglichen den Transfer der Daten.</p>
<p><strong>Vorsicht Timeline</strong></p>
<p>Positiv ist, dass die Dokumente nicht in der Timeline der Gruppe verschwinden und immer weiter nach unten rutschen, wenn neue Diskussionspunkte aufkommen. Sie können gezielt unter “Docs” abgerufen werden.</p>
<p>Doch bei mehreren Diskussionen wird die Timeline trotzdem schnell zum Problem, dann ist Scrollen gefragt und wehe die gesuchte Information versteckt sich in den von Facebook verborgenen Kommentaren. “Alle 87 Kommentare anzeigen” zu lassen und das bei möglichwerweise über 50 Diskussionsbeiträgen wird dann zur Katastrophe.</p>
<p>Facebook und Google+ sind eben nicht dazu ausgelegt, Informationen zu verwalten. Sie bieten eine Möglichkeit zur schnellen Kommunikation und zur Speicherung dieser. Zudem bleiben Antworten zum jeweiligen Urspungspost zugeordnet. Zusammenhängende Posts lassen sich jedoch nicht verknüpfen oder manuell thematisch sortieren.</p>
<p>Außerdem lassen sich nicht mehrere Kommunikationsstränge für unterschiedlich spezialisierte Untergruppen des Teams anlegen. Dazu sind weitere eigenständige Facebook-Gruppen notwendig. Zudem kann Facebook jederzeit Einfluss auf die Gruppen nehmen oder Gruppen ganz löschen. <a title="Spiegel.de | Euer Internet ist nur geborgt" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,827995,00.html" target="_blank">Es gibt immerhin bereits Berichte über Facebook Seiten, die vom US-Konzern gelöscht wurden</a>. Auch durch technische Neuerungen können bisher genutzte Funktionen nicht mehr benutzbar werden.  Aber gibt es Tools, die die Schwachpunkte von Social Networks nicht haben?</p>
<p><strong>Ein alter Bekannter als Lösung</strong></p>
<p>Klassische Internetforen lassen ebenso die schnelle Abstimmung und Kommunikation zu, die Social Networks bieten. Sie haben zudem den Vorteil, dass sich mehrere Diskussionslinien in einem Forum kombinieren lassen und Kommentare chronologisch oder umgekehrt chronologisch, wie in Blogs, sortiert werden können.</p>
<p>Die Navigation zwischen unterschiedlichen Themen wird zudem nicht durch den Veröffentlichungszeitpunkt wie in einer Timeline erschwert, sondern durch eine alphabetische, thematische oder individuelle Auflistung der Themenschwerpunkte erleichtert. So können Fragen zum Layout einer Internetseite in dem dazu gehörigen Thread gesammelt werden, während inhaltliche Diskussionen in einem anderen Thread geklärt werden können. Neue Kommentare in einer der Diskussionen sorgen dabei nicht automatisch für die Verdrängung der älteren Kommentare der anderen Diskussion.</p>
<p>Foren haben jedoch den Nachteil, dass sie eine Pushfunktion der Nutzer benötigen. Diese müssen sich gezielt im Forum anmelden, um neue Informationen zu erhalten. Einige Forensoftwareanbieter haben inzwischen E-Mail Benachrichtigungsfunktionen ergänzt, doch diese sind meist nicht bis ins Detail konfigurierbar, sodass schnell das E-Mail Postfach wieder zu ist.</p>
<p>Viele Foren haben zudem noch ein weiteres Problem: Sie sind optisch nicht sehr ansprechend, häufig gar langweilig gestaltet. Funktionalität ohne angenehmes Design? Selbst bei Google scheint dies zu stimmen, denn die bei Google Sites integrierbare Forenfunktion lässt ebenfalls im Design zu wünschen übrig.</p>
<p><strong>Vitamin P mit Tücken</strong></p>
<p>Für welches Kommunikationstool man sich entscheidet, hängt maßgeblich von der Gruppengröße des Teams und von der Art des Projekts ab. Doch die optimale Lösung scheint es noch nicht zu geben.</p>
<p>Für Studenten gibt es die <a title="Vitamin P | Projektmanagement für Studenten" href="http://www.vitap.de/" target="_blank">Plattform Vitamin P</a>, die sich noch in der Beta-Phase befindet. Vitamin P vereinigt die To Do-Funktion mit einem Forum, sowie mit Milestones, einem Kalender, einem Mail-Formular und einer Datei Up- und Downloadfunktion. Doch was nützt die Kombination all dieser Projekttools, wenn für Vitamin P gesonderte Anmeldedaten benötigt werden, eine E-Mail Benachrichtigungsfunktion nicht angeboten wird und die Kommunikation deswegen doch auf anderem Wege stattfindet?</p>
<p><strong>Was bleibt ist Realität</strong></p>
<p>Das Beispiel von Vitamin P zeigt, dass es weniger auf das worüber kommuniziere ich ankommt. Das Team muss sich für eine Plattform oder ein Tool aus Überzeugung entscheiden, denn nur dann wird es auch genutzt.</p>
<p>Mir ist noch kein für alle freies Projekttool, das Vitamin P ähnelt, über den Weg gelaufen. Bei YOUdaz nutzen wir Google Docs zum Arbeiten an den Beiträgen, Mails für ein Update und Facebook oder Skype für die direkte Kommunikation zwischen den Autoren. Zudem haben wir in einem Google Sites Wiki unsere Beitragsplanung und Tutorials festgehalten. Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr ein solches Tool? Welche Erfahrungen habt ihr in der Nutzung von Tools bei der Projektarbeit gemacht?</p>
<div class="important_block message-block"><p class="printonly"><strong>Important!</strong></p>
<h6 style="padding-left: 30px;"><strong>Tools und Plattformen</strong></h6>
<p style="padding-left: 30px;" class="first-p"><strong><a href="http://www.mozilla.org/de/thunderbird/" target="_blank">Thunderbird</a>:</strong> Ein frei verfügbarer Desktop Mail-Client<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://www.skype.com/intl/de/home" target="_blank">Skype</a>:</strong> Ein Voice over IP Dienst mit dem sich Gruppentelefonate und Gruppenchats einfach realisieren lassen.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a>:</strong> Das bekannte Social Network bietet Gruppen für die kollaborative Arbeit an einem Projekt an.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://plus.google.com/" target="_blank">Google+</a>:</strong> Googles Social Network bietet zwar keine Gruppen an, dafür lassen sich über die Hangouts auch Videotelefonate mit mehreren Teammitgliedern umsetzen.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://docs.google.com/" target="_blank">Google Docs</a>:</strong> Das Office in der Cloud, neben Textdokumenten lassen sich Präsentationen, Kalkulationen, Grafiken und Formulare online erstellen und durch mehrere Nutzer bearbeiten.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://sites.google.com/" target="_blank">Google Sites</a>:</strong> Google Sites ermöglicht das Erstellen von Wikis und Webseiten.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://www.bboard.de/" target="_blank">BBoard</a>:</strong> Eine kostenlose Forensoftware.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://piratepad.net/front-page/" target="_blank">PiratePad</a>:</strong> Das Pad erlaubt es mehreren Personen in Echtzeit einen Text zu bearbeiten und neben der Textbearbeitung im Bearbeitungsfenster zu chatten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://www.vitap.de/" target="_blank">Vitamin P</a>:</strong> Eine Projektmanagement &#8211; Plattform für Studentenprojekte.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><a href="http://www.diigo.com/" target="_blank">Diigo</a>:</strong> Ein Social Bookmarking Dienst, der das Teilen und Kommentieren von Links in öffentlichen und privaten Gruppen erlaubt. Zudem sind Screenshots von Seitenausschnitten und das Cachen einzelner Seiten möglich.</p>
<p></div><br />
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</ul>
 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=3063&amp;md5=c79ece0ae0c6dc49ed68bcaeaa19f861" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=agriess&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.youdaz.com%2F2012%2F04%2F27%2Fe-mails-facebook-gruppen-foren-was-taugt-fur-die-projektarbeit%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=E-Mails%2C+Facebook+Gruppen%2C+Foren%3A+Was+taugt+f%C3%BCr+die+Projektarbeit%3F&amp;description=Es+gibt+zahlreiche+Tools%2C+die+es+uns+erm%C3%B6glichen%2C+gemeinsam+an+Texten%2C+Beitr%C3%A4gen+oder+Konzepten+zu+arbeiten.+Der+Linksverkehr+von+Youdaz+hat+jede+Woche+seinen+Ursprung+in+einem+Textdokument+bei+Google...&amp;tags=facebook%2Cgoogle%2B%2CInternet%2Ckollaboratives+Arbeiten%2COnline-Journalismus%2CSocial+Media%2Csocial+network%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Linksverkehr KW 16/2012</title>
		<link>http://www.youdaz.com/2012/04/21/linksverkehr-kw-162012/</link>
		<comments>http://www.youdaz.com/2012/04/21/linksverkehr-kw-162012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 17:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Fupp]]></category>
		<category><![CDATA[Rundshow]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.youdaz.com/?p=3050</guid>
		<description><![CDATA[Wie im vergangenen Linksverkehr versprochen gab es diese Woche wieder eigenen Content. Kommentare bzw. Analysen zur Frauenquote, zur Absetzung von Gottschalk Live und zur Diskussion um eine Paywall für Spiegel Online gab es zu lesen. Letztgenanntes Thema beschäftigt uns auch im neuen Linksverkehr. Zudem gibt es ein Update zu Martin, Pascal und Daniels neuem Projekt, &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/21/linksverkehr-kw-162012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie im <a title="Linksverkehr KW 15/2012" href="http://www.youdaz.com/2012/04/14/linksverkehr-kw-152012/">vergangenen Linksverkehr</a> versprochen gab es diese Woche wieder eigenen Content. Kommentare bzw. Analysen zur <a title="Die Sache mit der Frauenquote im Journalismus" href="http://www.youdaz.com/2012/04/18/die-sache-mit-der-frauenquote-im-journalismus/">Frauenquote</a>, zur <a title="Ein Gottschalk kann noch keine Sendung retten" href="http://www.youdaz.com/2012/04/19/ein-gottschalk-kann-noch-keine-sendung-retten/">Absetzung von Gottschalk Live</a> und zur <a title="Spiegel Online: “Niemand hat die Absicht eine Paywall zu errichten”" href="http://www.youdaz.com/2012/04/20/spiegel-online-niemand-hat-die-absicht-eine-paywall-zu-errichten/">Diskussion um eine Paywall für Spiegel Online</a> gab es zu lesen. Letztgenanntes Thema beschäftigt uns auch im neuen Linksverkehr. Zudem gibt es ein Update zu Martin, Pascal und Daniels neuem Projekt, etwas über die Blogosphäre und ein Ereignis, wo man nur noch &#8220;ups&#8221; sagen kann&#8230;</p>
<p>Ein schönes Wochenende wünsch Andreas.</p>
<p><strong><a href="http://outofmessel.wordpress.com/2012/04/17/fupp-update-journalismus-fur-grundschuler/" target="_blank">Und #fupp gibt es bald etwas für Kinder&#8230;</a></strong></p>
<p>Daniel, Pascal und Martin arbeiten im Studium an einem neuen Projekt. Sie konzipieren eine Zeitschrift für Kinder der 3. und 4. Klasse. Ob Grundschüler mit Fupp als Namen des Magazins etwas anfangen können, wissen unsere drei Autoren noch nicht. Zusammen mit Kommilitonen haben Sie jedoch einen PR-Coup gelandet und am Dienstag den Twittertrend #Fupp aufgenommen.</p>
<p><em>Martin denkt:</em> Als Daniel in die Runde fragte, was wir von Fupp als Magazintitel halten, war die Mehrheit dafür. Allerdings weiß keiner genau, was Fupp ist. Erstmal erscheint es als Fantasiewort, vielleicht ist es auch der Name für ein Maskottchen. Ihr werdet es bald erfahren.</p>
<p><a href="http://carta.info/42977/paywall-fur-spiegel-online-ein-gerucht-viele-reaktionen/" target="_blank"><strong>Eine Paywall für Spiegel Online?!</strong></a></p>
<p>Machtkampf beim Spiegel. Worum geht es? Angeblich fordert Georg Mascolo vehement die Einführung einer Bezahlschranke bei Spiegel Online. Das Online Angebot grabe dem Printtitel das Grab. Die Geschäftsführung sieht es offenbar anderes. Viele Bracnhendienste haben berichtet. Andreas hat auf Carta die Artikel in einer kleinen Presseschau zusammengefasst</p>
<p><em>Martin meint:</em> Bezahlschranken scheinen im Trend zu liegen. Bei Axel Springer soll es die WELT erwischen und beim Spiegel Verlag nun das Flaggschiff. Doch wenn man das Flaggschiff Leck schlagen lässt, werden auch die Beiboote beschädigt. Stellen wir uns einmal vor, Spiegel Online wäre nur noch hinter einer Bezahlschranke zu erreichen. Kein Hahn würde danach krähen. Die Nutzer ziehen weiter zum nächsten Angebot, denn wirklich Einzigartiges hat Spiegel Online nicht zu bieten. Mit dem Untergang von Spiegel Online ist das Überleben des Printtitels eng veknüpft. Die Hamburger würden an Relevanz verlieren. Nun gut, den Focus würd’s freuen.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ein Problem ist sicher die Eigner-Struktur beim Spiegel. Redakteuere sind dort auch Firmenbesitzer. Bedeutet im Extremfall: Einigen könnten mehr Gewinne wichtiger sein, als mehr Relevanz und langfristige Positionierung. Ob dies eine Rolle spielt, kann man von außen aber nur spekulieren. Zur Debatte ansonsten habe ich Gestern <a title="Spiegel Online: “Niemand hat die Absicht eine Paywall zu errichten”" href="http://www.youdaz.com/2012/04/20/spiegel-online-niemand-hat-die-absicht-eine-paywall-zu-errichten/">in meinem Kommentar</a> bereits genug geschrieben.</p>
<p><a href="http://rundshow.gutjahr.biz/2012/04/abstellkammer-mit-echtheitsgarantie/" target="_blank"><strong>Das Experiment Rundshow kann kommen&#8230;</strong></a></p>
<p>Rundshow heißt das neue Projekt von Richard Gutjahr, der den Bayerischen Rundfunk überzeugt hat, sich auf ein Experiment ein zu lassen. Es geht um nicht mehr als das Fernsehformat der Zukunft. Die Verknüpfung des Internets mit der Studiowelt, einer “Abstellkammer mit Echtheitsgarantie”.</p>
<p><em>Martin wünscht sich:</em> Dass solche Experimente nicht nur in den dritten Programmen, oder den digitalen Spartenkanälen von ARD und ZDF eine Chance haben. Sowas muss ins Hauptprogramm.</p>
<p><a href="http://diskurs.dradio.de/2012/04/19/nirgends-relevanz-politische-blogs-in-deutschland/" target="_blank"><strong>Die deutsche Blogosphäre: Irrelevant?</strong></a></p>
<p>Niklas Hofmann vergleicht die deutsche (politische) Blogosphäre mit der in den USA und sagt: In Deutschland hat sie schlichtweg keine Relevanz. Dies liege daran, dass die etablierten Medien hier nicht stark genug mitmischen, aber auch, dass die Vernetzung in Deutschland, abgehend von den Alpha-Blogs, nicht gut genug sei.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Ein Problem ist hier schlichtweg die thematische Ausrichtung. Will man mit einem Link, sprich über Vernetzung, in der deutschen Blogosphäre viele Besucher bekommen, muss man sich darauf einstellen. Vor allem Bildblog und Netzpolitik sind jene Blogs, die viele Besucher an andere Blogs weiterleiten können. Dafür muss man aber netzpolitisch oder medienpolitisch bloggen. Eine Lösung könnte sein, das große Nachrichtenseiten regelmäßige politische Presseschauen machen, in denen Blogs eine große Rolle spielen oder in denen sogar nur auf Blogs geschaut wird.</p>
<p><strong><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/04/20/chaos-um-gema-youtube-urteil-dpa-verschickt-falsche-pressemeldung/" target="_blank">Gema-YouTube-Chaos der Marke dpa</a></strong></p>
<p>Die DPA verschickt aus Versehen nicht nur die richtige Meldung, sondern auch die anders lautende Alternative. Und Spiegel Online publiziert aus Versehen genau diese.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ups.<br />
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