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	<title>YOUdaz.com &#187; YOUdaz.com-Redaktion</title>
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		<title>Linksverkehr KW 19/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 15:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die re publica hat auch diese Woche noch die Blogosphäre beschäftigt. Die Frage, welchen Stellenwert das Blog hat und haben soll und wie mehr Vernetzung zustande kommen kann, wurde weiter geführt. Mit unserem wöchentlichen Linksverkehr versuchen wir einen Teil dazu beizutragen. Dieses Mal haben wir Lesetipps zu den Themen Netzneutralität, Afghanistan, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Datenjournalismus und &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/12/linksverkehr-kw-192012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die re publica hat auch diese Woche noch die Blogosphäre beschäftigt. Die Frage, welchen Stellenwert das Blog hat und haben soll und wie mehr Vernetzung zustande kommen kann, wurde weiter geführt. Mit unserem wöchentlichen Linksverkehr versuchen wir einen Teil dazu beizutragen. Dieses Mal haben wir Lesetipps zu den Themen Netzneutralität, Afghanistan, Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk, Datenjournalismus und Microsoft. Beginnen wollen wir aber mit einem Video, in dem unser Autor Pascal Blut lassen muss &#8211; für einen guten Zweck.<br />
Ich wünsche ein schönes Wochenende, Andreas</p>
<p><a href="http://openairbrain.wordpress.com/2012/05/06/meine-erste-blutspende/" target="_blank"><strong>Pascal muss Bluten &#8211; im Video</strong></a></p>
<p>Daniel, Martin und Pascal haben für ihr aktuelles Semester-Projekt ein Video zum Thema Blutspende produziert.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Es lohnt sich reinzuschauen, nicht nur weil pascal bluten muss <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.telemedicus.info/article/2280-Netzneutralitaets-Gesetz-Niederlande-wird-zur-Schweiz-des-Internets.html" target="_blank"><strong>Netzneutralität per Gesetz</strong></a></p>
<p>Die Niederlande sind der erste Staat in Europa, der die Gewährleistung der Netzneutralität in sein Gesetzbuch aufnimmt. Den Internetprovidern soll zukünftig verboten sein, den Traffic ihrer Nutzer abzufangen und zu analysieren. Nur unter geregelten Umständen sind Ausnahmen möglich.</p>
<p><em>Martin sagt:</em> Das Internet als neutrale Zone, die Niederländer haben es für sich möglich gemacht. Sympathisch finde ich, dass <a href="https://www.bof.nl/2012/05/08/netherlands-first-country-in-europe-with-net-neutrality/" target="_blank">das Gesetz auch folgendes beinhaltet</a>:</p>
<blockquote><p>“Moreover, the law includes a provision ensuring that internet providers can only disconnect their users in a very limited set of circumstances. Internet access is very important for functioning in an information society, and providers currently could on the basis of their terms and conditions disconnect their users for numerous reasons.”</p></blockquote>
<p>Im restlichen Europa kann man sich daran mal ein Beispiel nehmen.</p>
<p><a href="http://danielrehn.wordpress.com/2012/05/06/spass-ego-blogging-renaissance/" target="_blank"><strong>Die Rückkehr des Blogs</strong></a></p>
<p>Quo Vadis, deutsche Blogosphäre ? Daniel Rehn fasst zusammen, was auf der re:publica 2012 als Forderung aufkam: Macht mehr Blogs!</p>
<p><em>Daniel meint:</em> Gute Bestandsaufnahme der “Szene” im Jahr 2012 &#8211; diese Forderung nun zu beleben ist aber unser aller Aufgabe. Täglich einen Kommentar in einem Blog abzusetzen &#8211; und natürlich den betreffenden Artikel auch gelesen zu haben &#8211; ich nehm mir das vor. Mal gespannt, wie lang das zu halten ist.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Daniel Rehns Fortführung der Gedanken von Sascha Lobo ist sehr lesenswert. Vor allem ist es weiter wichtig, dass Blogs sich untereinander stärker vernetzen und bereit sind, Aufmerksamkeit weiterzugeben. In Deutschland gibt es nur sehr wenige Blogs, die in der Lage sind, nennenswerten Traffic durch Links weiterzugeben. Ich hoffe, dass ihre Anzahl größer wird und diejenigen, die bereits “groß” sind, häufig über den Tellerrand schauen.</p>
<p><a href="http://griess.wordpress.com/2012/05/07/die-re-publica-als-konferenz-gewordene-filter-bubble/ " target="_blank"><strong>Die re publica als Konferenz gewordene Filter-Bubble</strong></a></p>
<p>Dieser Beitrag schließt direkt an den zuvor genannten an.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Auf der re:publica kam die Forderung nach mehr Blogs auf und hoffentlich auch die nach mehr Vernetzung, die im zuvor genannten Beitrag diskutiert wird. Aber man muss sich auch eingestehen: Die re:publica selbst ist kein Abbild der Blogosphäre, wie häufig angenommen wird. Sie ist auch in einer gewissen Filter-Bubble gefangen. Ich habe überlegt, wie das aufzubrechen wäre.</p>
<p><strong><a href="http://www.medienkonsument.de/2012/05/11/riecht-ihr-das-da-stinkt-doch-was/" target="_blank">Riecht ihr das, da stinkt doch was?</a></strong></p>
<p>Ein Soldat des KSK berichtet vom Afghanistan-Einsatz. Der Deutsche Welle Artikel ist nichts für schwache Gemüter &#8211; daher auch im Beitrag nur verlinkt. Hier ein Auszug:</p>
<blockquote><p>“Zu den schlimmsten Erfahrungen zählt Kreutzer: &#8220;Wenn wir auf Ortschaften zugingen, in denen die Taliban uns bekämpft haben und Frauen und Kinder an die Fenster gebunden haben&#8221;. Die Aufständischen hätten genau gewusst, wie die Deutschen reagierten: &#8220;dass wir uns da lieber zurückziehen und lieber selber draufgehen, bevor wir auf Frauen und Kinder schießen. Da habe ich wirklich Unmenschlichkeit kennengelernt&#8221;.</p></blockquote>
<p><em>Daniel meint:</em> Erstmals berichtet ein Soldat des Kommando Spezialkräfte von Kriegserlebnissen, die seit Beginn des Einsatzes 2001 zum Alltag gehören. Details, wie sie in fast 11 Jahren Einsatz bisher nicht an die deutsche Öffentlichkeit drangen. Aber die Frage bleibt: warum erst jetzt? Was plant Deutschland für Afghanistan?</p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/open-data/2012/05/10/fussball-basketball-bundesliga/" target="_blank"><strong>Der wahre <em>deutsche</em> Meister heißt Leverkusen</strong></a></p>
<p>Sascha Venohr analysiert im Open Data Blog auf Zeit Online die Anteile deutscher Spieler an den Einsatzzeiten und Toren der führenden Bundesligisten.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Spannende Statistik mit gewinnbringender Erkenntnis. Leidersind die Grafiken statisch und nicht interaktiv, dann hätte es mir noch besser gefallen</p>
<p><a href="http://www.radioszene.de/38455/privatradios-fordern-landeseinheitliche-60-minuten-grenze-fur-ard-radiowerbung.html" target="_blank"><strong>Neuer Ärger für die Öffentlich-Rechtlichen? Die privaten Radios wollen eine Werbe-Limit</strong></a></p>
<p>Die Verhandlungen zwischen den Verlegern und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten über deren Internetangebote <a href="http://www.tagesschau.de/inland/appstreit102.html" target="_blank">sind gescheitert</a>. Jetzt wollen die Privatradios die Werbung in der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz eindämmen. Maximal 60 Minuten in jeweils nur einem Hörfunkprogramm pro Werktag sollen erlaubt sein. Sponsoring sowie lokal- und regionalbezogene Werbung sollen zudem verboten werden.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Die Forderungen eines werbefreien öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist nicht neu. Das sie nun hochkochen, zeigt jedoch, dass die privaten Radiosender mit deutlichen Problemen zu kämpfen haben. Rechnet man die Forderung von maximal 60 Minuten pro Werktag auf eine Sendezeit von 5.00 Uhr bis 19.59 Uhr um, dürften pro Stunde maximal 4 Minuten Werbung gesendet werden. Zudem dürfte diese Werbung nicht mehr lokal- und regionalbezogen sein. Was bleibt denn dann noch an Werbung übrig? Dürfen Unternehmen aus Südhessen, die regionale Werbung buchen wollen, dies dann nur noch bei FFH tun, obwohl die Zielgruppe die Programme des Hessischen Rundfunk hört?</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/05/11/digitales-mittelalter-kein-firefox-oder-chrome-auf-windows-8-rt/ " target="_blank"><strong>Digitales Mittelalter ohne Firefox und Chrome</strong></a></p>
<p>Windows 8 RT soll keine anderen Browser als den Internet Explorer erlauben. Mozilla und Google sehen darin ein Rückschritt ins “digitale Mittelalter”.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Statt Mittelalter trifft es Renaissancen wohl besser. Wir bewegen uns immer mehr in einer verappte Welt, in der Apple, Google oder eben Microsoft mit ihrem Betriebssystem festlegen, was an Apps (früher sagte man Programmen) darauf läuft, wie man es installieren kann und wo kaufen. Facebook wiederum ist ein ähnlicher Trend zurück zu alten AOL-Zeiten. Das alles sind Feinde einer offenen und gut vernetzbaren Computer-Welt.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 18/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Sommer macht kurz Pause und da bietet es sich an, wieder ein wenig Lesestoff zu sammeln. Diese Woche war zudem re:publica-Zeit, weshalb vielleicht der ein oder andere Beitrag im Strom der #rp12-Tweets und Lobo-Meme untergegangen ist. Zusammengenommen zwei gute Gründe einen Blick in unsere dieswöchigen Lesetipps zu werfen. Wir wünschen ein schönes Wochenende. Andreas &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/05/05/linksverkehr-kw-182012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer macht kurz Pause und da bietet es sich an, wieder ein wenig Lesestoff zu sammeln. Diese Woche war zudem re:publica-Zeit, weshalb vielleicht der ein oder andere Beitrag im Strom der #rp12-Tweets und Lobo-Meme untergegangen ist. Zusammengenommen zwei gute Gründe einen Blick in unsere dieswöchigen Lesetipps zu werfen. Wir wünschen ein schönes Wochenende. Andreas</p>
<p><a href="http://manuelschubert.wordpress.com/2012/05/02/kostenlose-werbung-mit-gigantischer-reichweite/" target="_blank"><strong>Bild dir deine Werbung</strong></a></p>
<p>Manuel Schubert kommentiert die Jubiläumsausgabe der Bild, die bekanntlich an alle Haushalte gehen soll und verdeutlicht dabei ein altes Problem.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Manuel hat vollkommen recht. Viele der Aktionen gegen die Bild gehen nach hinten los. Und natürlich ist die Maßnahme nicht einfach ein “Geschenk”, sondern folgt wirtschaftlichen Gedanken: Gut möglich, dass die Auflage schöne Gewinne einbringt. Im Zusammenhang mit Paywalls im Internet im Übrigen ein interessantes Phänomen, dass sich trotz Zeitungssterben kostenlose Anzeigenblätter meist ganz gut halten. Doch selbst wenn keine schwarze Zahl bei der Jubiläumsausgabe herauskommt, so ist sie doch eine massive Werbekampange für die Bild.</p>
<p><strong><a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/deadline/index.php/36/15-thesen-zum-journalismus-im-21-jahrhundert/ " target="_blank">15 Thesen aus der Schweiz</a></strong></p>
<p>Constantin Seibt bloggt für den Schweizer Tagesanzeiger 15 Thesen zum Journalismus im 21. Jahrhundert. Darunter: Fakten sind Dreck, Verkauf eine Gewohnheit und der Journalist kann sich auf nichts mehr verlassen.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Neu sind diese Gedanken nicht. Dennoch: Die vielen Kommentare zeigen, dass hier eine wichtige Debatte angestoßen wird. Das Blog ist noch frisch und der Post soll den Auftakt machen. Seien wir gespannt, wohin die Diskussion noch führt.</p>
<p><a href="http://carta.info/43360/in-eigener-sache-carta-baut-um/" target="_blank"><strong>Carta baut um</strong></a></p>
<p>Carta wird nun wie bereits Netzpolitik.org von Zeit Online vermarktet. Und es gibt weitere Neuerungen: Es wurde ein Beirat eingerichtet und ein gemeinnütziger Verein gegründet. Weitere Neuigkeiten lassen sich im Beitrag nachlesen.</p>
<p><em>Andreas hofft:</em> Hoffentlich ist Carta nun finanziell und personell gut aufgestellt. Dann kann das Blog eine noch wichtigere Rolle im deutschen Netz einnehmen und das Ziel erreichen, den vielfälltigen Wandel nicht nur zu begleiten, sondern mit zu gestalten.</p>
<p><strong>Und nun noch zwei interessante Blogs aus der h_da-Journalistenschmiede:</strong></p>
<p><a href="http://journalismusfuerkinder.fbmd.h-da.de/" target="_blank"><strong>Und fupp, machen sie Journalismus für Kinder.</strong></a></p>
<p>Das Blog zum neuen Semesterprojekt von Daniel, Pascal und Martin ist online. Es geht um die Erstellung eines Magazins für Kinder.</p>
<p><em>Katharina findet:</em> Sehr schönes Semesterprojekt. Ich beschäftige mich für meine Diplomarbeit mit einem Medienkompetenzunterricht für Jugendliche. Es ist zwar nicht ganz die gleiche Zielgruppe, aber ich denke, dass es sehr wichtig ist, Kinder schon früh an den Journalismus heranzuführen, um die Sensibilität für Medienprodukte zu schärfen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, was am Ende des Semesters herauskommt!</p>
<p><strong><a href="http://blog.echo-live.de/abrissblog/" target="_blank">Abriss am Mediencampus</a></strong></p>
<p>21 Online-Journalismus-Studierende der Hochschule Darmstadt berichten von der Baustelle auf dem ehemaligen Campusgelände in Dieburg. Die Kommilitonen aus dem zweiten Semester informieren über aktuelle Ereignisse, berichten über die Zeit, als in den Türmen noch Studenten lebten, und blicken in die Zukunft des neuen Wohngebiets.</p>
<p><em>Martin weiß:</em> Die Wohntürme prägen das Gelände des Mediencampus in Dieburg, wie kaum etwas anderes. Ich kann mir noch gar nicht richtig vorstellen, wie es dort ohne die Gebäude aussehen wird. Ich hoffe jedoch, dass sich die zukünftigen Bewohner des Geländes mit den Studenten des Mediencampus arrangieren. Mit Streifzügen von Filmteams durch das neue Wohngebiet muss gerechnet werden. Doch bis es soweit ist, lese ich über die Zukunft des Geländes den Abrissblog.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 17/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 14:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ich gestern Abend in meinem Blogpost erklärt habe, sammelt das YOUdaz Team die Links für den wöchentlichen Linksverkehr. Diesesmal haben Andreas, Pascal und ich Lesetipps zum Urheberrecht, &#8220;Behind the Scenes&#8221; von Star Wars IV bis VI und Pannen im Journalismus zusammengetragen. Viel Spaß beim Durchklicken wünscht euch Martin. Facebook und Twitter bei den Olympischen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/28/linksverkehr-kw-172012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich gestern Abend <a title="E-Mails, Facebook Gruppen, Foren: Was taugt für die Projektarbeit?" href="http://www.youdaz.com/2012/04/27/e-mails-facebook-gruppen-foren-was-taugt-fur-die-projektarbeit/" target="_blank">in meinem Blogpost</a> erklärt habe, sammelt das YOUdaz Team die Links für den wöchentlichen Linksverkehr. Diesesmal haben Andreas, Pascal und ich Lesetipps zum Urheberrecht, &#8220;Behind the Scenes&#8221; von Star Wars IV bis VI und Pannen im Journalismus zusammengetragen. Viel Spaß beim Durchklicken wünscht euch Martin.</p>
<p><strong><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/04/27/facebook-und-twitter-bei-den-olympischen-spielen-verboten-alle-macht-den-sponsoren/" rel="bookmark" target="_blank">Facebook und Twitter bei den Olympischen Spielen verboten</a></strong></p>
<p>Olympia besuchen und schnell ein Bild aus dem Stadion auf Instagram, Facebook oder Twitter posten? Darf man nicht. Es droht die Löschung oder gar eine Abmahnung. Selbst die Sportler dürfen streng genommen nicht aus London bloggen oder twittern.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Jürgen Vielmeier drückt es schon richtig aus. Das Ganze ist ein Unding. Bleibt zu hoffen, dass die entsprechenden Regeln nicht streng angewendet werden. Sonst droht man sogar die Spiele kaputt zu machen. Dabei könnte man mit einem forcierten Einsatz von Social Media solche Großereignisse sogar umso mehr zum globalen, friedlichen Miteinander-Event machen. Schade, dass die Sponsoren sich hier so viel Einfluss sichern. Aber vielleicht ändert sich das in den nächsten Jahren, wenn Facebook oder Google mal als Großsponsor auftreten sollten. Denkbar wäre es ja.</p>
<p><strong><a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/urheberrecht/" target="_blank">bpb-Dossier zum Urheberrecht</a></strong></p>
<p><strong></strong>Auch wir kamen in den vergangenen Wochen an der Urheberrechtsdebatte nicht vorbei. Wer sich an der Debatte beteiligen möchte, muss jedoch verstanden haben, worum es geht. Als Informationsbasis ist ein Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung aus dem Jahr 2008 gut geeignet. Der WDR bietet zudem seit Ende April ein aktuelles Dossier &#8220;<a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_urheberrecht/urheberrecht138.html" target="_blank">Streit um das Urheberrecht</a>&#8221; an, dass von den Autoren wöchentlich ergänzt wird.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Das bpb-Dossier erklärt umfangreich, was das Urheberrecht in seiner Form aus dem Jahr 2008 umfasst und bedeutet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Interessant ist im Dossier der Punkt “<a href="http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/urheberrecht/63422/im-gespraech" target="_blank">Im Gespräch</a>” in dem Interviews von Interessensvertretern gebündelt sind. Hier zeigt sich in den vier Jahre alten Interviews, dass sich in der Diskussion um eine Anpassung des Urheberrechts noch immer nicht viel bewegt hat.</p>
<p>Pascal ergänzt: <a title="Zwischen armen Poeten und Lady Gaga: Skizze der aktuellen Urheberrechtsdebatte" href="http://carta.info/43029/zwischen-armen-poeten-und-lady-gaga-skizze-der-aktuellen-urheberrechtsdebatte/" target="_blank">Heike Rosts Text auf CARTA</a> möchte ich dem interessierten Leser ebenfalls ans Herz legen. Solche Texte tragen produktiv zur Diskussion bei.</p>
<p><a href="http://thechive.com/2012/04/23/a-few-rare-photos-on-the-set-of-the-only-star-wars-movies-that-matter-43-photos/" target="_blank"><strong>Behind-The-Scenes Fotos: Zur älteren Star Wars Trilogie</strong></a></p>
<p>Für viele Filmliebhaber sind Star Wars Teil IV-VI die wahren Krieg der Sterne Filme. 1977 kam &#8220;Krieg der Sterne&#8221; in die Kinos und begeistert bis heute. thechive.com veröffentlichte am Montag 43 Behind-The-Scenes Fotos zum Dreh der älteren Star Wars Trilogie.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Faszinierend, wie diese Filme inzwischen beinahe drei Generationen unterhalten. Star Wars hat eben einen ganz eigenen Charme.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,829563,00.html" target="_blank">Bergbau im Weltall</a></strong></p>
<p><strong></strong>Ein US-Unternehmen möchte langfristig, aber doch in absehbarer Zeit, auf Asteroiden Bergbau betreiben.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Ich steh ja auf so Geschichten. Ob das wirklich etwas wird? Ich denke, frühestens in meinem Renten-Alter. Interessant finde ich jedoch die Liste der Investoren. Glauben die wirklich dran, oder haben sie schlichtweg Geld über und auch Bock auf Science Fiction?</p>
<p><strong><a id="internal-source-marker_0.11259934337459032" href="http://www.smartdroid.de/google-plus-share-button/" target="_blank">Jetzt shared auch Google</a></strong></p>
<p><strong></strong>Social Sharing Buttons sind auf den meisten Nachrichtenseiten, Blogs und Video-Plattformen zu finden. Google hat es mit seinem im vergangenen Jahr etablierten Social Network schnell geschafft ebenfalls in der Liste dieser Buttons vertreten zu sein. Doch bisher gab es nur den +1 Button, über den man Beiträge pluseinsen und teilen kann. Das soll nun anders werden: Google führt den Teilen-Button ein. Wer diesen auf der eigenen Webpräsenz einsetzen möchte, <a href="https://developers.google.com/+/plugins/share/" target="_blank">kann sich neben Art und Aussehen auch den Button in der richtigen Sprache bei Google konfigurieren lassen</a>.</p>
<p><em>Martin sagt:</em> Google kopiert mit dem neuen Teilen-Button die Button-Angebote des Konkurrenten Facebook. Dort gibt es neben dem Like-Button ebenfalls den Share-Button. Doch anstatt neue Buttons einzuführen, sollten die Datenschutzrichtlinien mit den bestehenden Buttons erst einmal eingehalten werden. Um euch etwas mehr Datenschutz zu bieten, nutzen wir seit einigen Wochen die 2-Klick Social Buttons, bei denen ihr die eigentlichen Share- oder Likebuttons von Twitter, Google+ und Facebook erst freischalten müsst, bevor diese Daten an die Netzwerke übermitteln.</p>
<p><strong><a id="internal-source-marker_0.11259934337459032" href="http://www.taz.de/Medien-klauen-Facebook-Bild/%2192079/" target="_blank">Als „Klickhure“ missbraucht</a></strong></p>
<p>taz-Korrespondent Pascal Beucker erstellt mit einem von ihm geschossenen Bild ein Witz-Plakat für die SPD und stellt es auf Facebook ein. Wenige Tage später findet er dieses auf handelsblatt.de und bild.de wieder &#8211; ohne, dass ihn jemand gefragt hätte.</p>
<p><em>Andreas meint:</em> Leider bezeichnend.</p>
<p><a href="http://www.giga.de/unternehmen/giga/news/giga-ist-google-drive-mitten-drin-statt-nur-dabei/#utm_source%3Dgiga%26utm_medium%3Dfeed%26utm_term%3Dandroid" target="_blank"><strong>Warum GIGA mit Google Drive eng verknüpft ist</strong></a></p>
<p>Um den neuen Cloud-Speicherdienst von Google gab es einen Hype. Dieser veranlasste die Westdeutsche Zeitung aus Düsseldorf dazu das GIGA &#8211; G als Logo des neuen “Google Drive” abzudrucken.</p>
<p><em>Martin weiß:</em> Fehler passieren immer, dass aber das GIGA Logo für das Logo des neuen Google Dienstes gehalten wurde, ist interessant. Denn Google scheint so omnipräsent zu sein, dass ein Logo mit einem &#8220;G&#8221; darin automatisch Google zugeordnet wird.</p>
<p><strong><a href="http://boingboing.net/2012/04/25/girl-swallowed-by-pavement.html" target="_blank">Girl swallowed by pavement (Video)</a></strong></p>
<p>Eine chinesische Schülerin bricht durch den Gehweg und fällt in ein tiefes Loch.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Eine üble Geschichte. Besonders schockierend finde ich, abseits der erschreckend schlechten Infrastruktur, das unprofessionelle Vorgehen der Helfer.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2012/apr/27/data-journalism-awards-shortlist" target="_blank"><strong>Data Journalism Award</strong></a></p>
<p>Die Nominierten für den Data Journalism Award stehen fest.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Da sind richtig starke Sachen dabei. Lohnt sich mal durchzuklicken und zu schauen, wie Online-Journalismus auch sein kann. Leider sind in den komplexeren Kategorien keine Beispiele aus Deutschland dabei, aber immerhin im Rahmen der Daten Visualisierung gibt es Nominierte.</p>
<p>Wir wünschen euch eine schöne Woche.<br />
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</ul>
 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=3077&amp;md5=0ee6bdf07849d8d3da198c25b6f23fd9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksverkehr KW 16/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 17:25:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie im vergangenen Linksverkehr versprochen gab es diese Woche wieder eigenen Content. Kommentare bzw. Analysen zur Frauenquote, zur Absetzung von Gottschalk Live und zur Diskussion um eine Paywall für Spiegel Online gab es zu lesen. Letztgenanntes Thema beschäftigt uns auch im neuen Linksverkehr. Zudem gibt es ein Update zu Martin, Pascal und Daniels neuem Projekt, &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/21/linksverkehr-kw-162012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie im <a title="Linksverkehr KW 15/2012" href="http://www.youdaz.com/2012/04/14/linksverkehr-kw-152012/">vergangenen Linksverkehr</a> versprochen gab es diese Woche wieder eigenen Content. Kommentare bzw. Analysen zur <a title="Die Sache mit der Frauenquote im Journalismus" href="http://www.youdaz.com/2012/04/18/die-sache-mit-der-frauenquote-im-journalismus/">Frauenquote</a>, zur <a title="Ein Gottschalk kann noch keine Sendung retten" href="http://www.youdaz.com/2012/04/19/ein-gottschalk-kann-noch-keine-sendung-retten/">Absetzung von Gottschalk Live</a> und zur <a title="Spiegel Online: “Niemand hat die Absicht eine Paywall zu errichten”" href="http://www.youdaz.com/2012/04/20/spiegel-online-niemand-hat-die-absicht-eine-paywall-zu-errichten/">Diskussion um eine Paywall für Spiegel Online</a> gab es zu lesen. Letztgenanntes Thema beschäftigt uns auch im neuen Linksverkehr. Zudem gibt es ein Update zu Martin, Pascal und Daniels neuem Projekt, etwas über die Blogosphäre und ein Ereignis, wo man nur noch &#8220;ups&#8221; sagen kann&#8230;</p>
<p>Ein schönes Wochenende wünsch Andreas.</p>
<p><strong><a href="http://outofmessel.wordpress.com/2012/04/17/fupp-update-journalismus-fur-grundschuler/" target="_blank">Und #fupp gibt es bald etwas für Kinder&#8230;</a></strong></p>
<p>Daniel, Pascal und Martin arbeiten im Studium an einem neuen Projekt. Sie konzipieren eine Zeitschrift für Kinder der 3. und 4. Klasse. Ob Grundschüler mit Fupp als Namen des Magazins etwas anfangen können, wissen unsere drei Autoren noch nicht. Zusammen mit Kommilitonen haben Sie jedoch einen PR-Coup gelandet und am Dienstag den Twittertrend #Fupp aufgenommen.</p>
<p><em>Martin denkt:</em> Als Daniel in die Runde fragte, was wir von Fupp als Magazintitel halten, war die Mehrheit dafür. Allerdings weiß keiner genau, was Fupp ist. Erstmal erscheint es als Fantasiewort, vielleicht ist es auch der Name für ein Maskottchen. Ihr werdet es bald erfahren.</p>
<p><a href="http://carta.info/42977/paywall-fur-spiegel-online-ein-gerucht-viele-reaktionen/" target="_blank"><strong>Eine Paywall für Spiegel Online?!</strong></a></p>
<p>Machtkampf beim Spiegel. Worum geht es? Angeblich fordert Georg Mascolo vehement die Einführung einer Bezahlschranke bei Spiegel Online. Das Online Angebot grabe dem Printtitel das Grab. Die Geschäftsführung sieht es offenbar anderes. Viele Bracnhendienste haben berichtet. Andreas hat auf Carta die Artikel in einer kleinen Presseschau zusammengefasst</p>
<p><em>Martin meint:</em> Bezahlschranken scheinen im Trend zu liegen. Bei Axel Springer soll es die WELT erwischen und beim Spiegel Verlag nun das Flaggschiff. Doch wenn man das Flaggschiff Leck schlagen lässt, werden auch die Beiboote beschädigt. Stellen wir uns einmal vor, Spiegel Online wäre nur noch hinter einer Bezahlschranke zu erreichen. Kein Hahn würde danach krähen. Die Nutzer ziehen weiter zum nächsten Angebot, denn wirklich Einzigartiges hat Spiegel Online nicht zu bieten. Mit dem Untergang von Spiegel Online ist das Überleben des Printtitels eng veknüpft. Die Hamburger würden an Relevanz verlieren. Nun gut, den Focus würd’s freuen.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ein Problem ist sicher die Eigner-Struktur beim Spiegel. Redakteuere sind dort auch Firmenbesitzer. Bedeutet im Extremfall: Einigen könnten mehr Gewinne wichtiger sein, als mehr Relevanz und langfristige Positionierung. Ob dies eine Rolle spielt, kann man von außen aber nur spekulieren. Zur Debatte ansonsten habe ich Gestern <a title="Spiegel Online: “Niemand hat die Absicht eine Paywall zu errichten”" href="http://www.youdaz.com/2012/04/20/spiegel-online-niemand-hat-die-absicht-eine-paywall-zu-errichten/">in meinem Kommentar</a> bereits genug geschrieben.</p>
<p><a href="http://rundshow.gutjahr.biz/2012/04/abstellkammer-mit-echtheitsgarantie/" target="_blank"><strong>Das Experiment Rundshow kann kommen&#8230;</strong></a></p>
<p>Rundshow heißt das neue Projekt von Richard Gutjahr, der den Bayerischen Rundfunk überzeugt hat, sich auf ein Experiment ein zu lassen. Es geht um nicht mehr als das Fernsehformat der Zukunft. Die Verknüpfung des Internets mit der Studiowelt, einer “Abstellkammer mit Echtheitsgarantie”.</p>
<p><em>Martin wünscht sich:</em> Dass solche Experimente nicht nur in den dritten Programmen, oder den digitalen Spartenkanälen von ARD und ZDF eine Chance haben. Sowas muss ins Hauptprogramm.</p>
<p><a href="http://diskurs.dradio.de/2012/04/19/nirgends-relevanz-politische-blogs-in-deutschland/" target="_blank"><strong>Die deutsche Blogosphäre: Irrelevant?</strong></a></p>
<p>Niklas Hofmann vergleicht die deutsche (politische) Blogosphäre mit der in den USA und sagt: In Deutschland hat sie schlichtweg keine Relevanz. Dies liege daran, dass die etablierten Medien hier nicht stark genug mitmischen, aber auch, dass die Vernetzung in Deutschland, abgehend von den Alpha-Blogs, nicht gut genug sei.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Ein Problem ist hier schlichtweg die thematische Ausrichtung. Will man mit einem Link, sprich über Vernetzung, in der deutschen Blogosphäre viele Besucher bekommen, muss man sich darauf einstellen. Vor allem Bildblog und Netzpolitik sind jene Blogs, die viele Besucher an andere Blogs weiterleiten können. Dafür muss man aber netzpolitisch oder medienpolitisch bloggen. Eine Lösung könnte sein, das große Nachrichtenseiten regelmäßige politische Presseschauen machen, in denen Blogs eine große Rolle spielen oder in denen sogar nur auf Blogs geschaut wird.</p>
<p><strong><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2012/04/20/chaos-um-gema-youtube-urteil-dpa-verschickt-falsche-pressemeldung/" target="_blank">Gema-YouTube-Chaos der Marke dpa</a></strong></p>
<p>Die DPA verschickt aus Versehen nicht nur die richtige Meldung, sondern auch die anders lautende Alternative. Und Spiegel Online publiziert aus Versehen genau diese.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ups.<br />
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 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=3050&amp;md5=3b2f965a43f364109e1c27339ca43f0d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksverkehr KW 15/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 16:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, wir sind nicht unter einer Lawine von Ostereiern oder Schokohasen verschüttet gegangen. Trotzdem müssen wir zugeben: Die letzte Woche waren wir echt schwach. Inhaltlich haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ein bisschen lag das allerdings doch an Schokoeiern und Familienbesuchen zur Osterzeit. Deswegen geloben wir für die kommenden Wochen Besserung und machen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/14/linksverkehr-kw-152012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wir sind nicht unter einer Lawine von Ostereiern oder Schokohasen verschüttet gegangen. Trotzdem müssen wir zugeben: Die letzte Woche waren wir echt schwach. Inhaltlich haben wir uns nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ein bisschen lag das allerdings doch an Schokoeiern und Familienbesuchen zur Osterzeit. Deswegen geloben wir für die kommenden Wochen Besserung und machen hiermit den Anfang. Diese Woche im Linksvekehr: Warum ihr euch in Zukunft lieber genauer überlegen solltet, welche Inhalte ihr auf Facebook teilt und ob sich unsere weiblichen Leserinnen für Bewerbungsfotos lieber ein bisschen unscheinbarer machen sollten. Außerdem stellen wir euch &#8220;shitter&#8221; und ein neues Projekt der TU Darmstadt vor.</p>
<p>Ein schönes Wochenende wünscht euch Katharina.</p>
<p><strong><a title="Schöne Frau, schick besser kein Foto" href="http://www.spiegel.de/karriere/ausland/0,1518,826089,00.html" target="_blank">Schöne Frau, schick besser kein Foto</a></strong><strong> <strong>|</strong> spiegel.de </strong></p>
<p>Hübsche Frauen werden angeblich seltener zu Vorstellungsgesprächen eingeladen als ihre durchschnittlich aussehenden Konkurrentinnen:</p>
<p><em>Katharina denkt:</em> Als hätten es Frauen im Berufsleben nicht ohnehin schon schlecht genug. Sollte man dann lieber gleich das Foto weglassen oder sich absichtlich ein bisschen unattraktiver stylen?</p>
<p><a title="Wo Papier noch seine Berechtigung hat" href="http://www.tagesschau.de/schlusslicht/shitter102.html" target="_blank"><strong>Wo Papier noch seine Berechtigung hat </strong></a><strong><strong>|</strong></strong> <strong>tagesschau.de</strong></p>
<p>Wulf Rohwedder von tagesschau.de stellt ein amerikanisch-australisches Unternehmen vor. Dieses druckt RSS-Feeds oder Twitter Feeds auf Toilettenpapier. Ein Feed a 4 Rollen Toilettenpapier kostet 35 Dollar plus Steuern und Versand.</p>
<p><em>Andreas amüsiert sich:</em> Also manche Twitter-Feeds sind sprichwörtlich für den Arsch. Von daher passt es doch. Einige eitle Blogger-Gestalten hätten zwar vermutlich lieber Tapete statt Klopapier, aber als Geschenkidee ist es doch klasse. Spitze ist übrigens auch der Name des Unternehmens: Shitter. Sehr passend.</p>
<p><strong><a id="internal-source-marker_0.3039043973233465" title="Warum Facebook Instagram unbedingt kaufen musste" href="http://www.androidpit.de/de/android/blog/404228/Warum-Facebook-Instagram-unbedingt-kaufen-musste" target="_blank">Warum Facebook Instagram unbedingt kaufen musste</a></strong> <strong><strong>|</strong></strong> <strong>androidpit.de</strong></p>
<p>Am Montag machte Facebook Schlagzeilen mit der Übernahme von Instagram. In einer <a href="http://www.giga.de/unternehmen/facebook/news/facebook-ubernimmt-instagram-fur-1-milliarde-us-dollar/ " target="_blank">Mitteilung von Mark Zuckerberg</a> heißt es:</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><em>“For years, we’ve focused on building the best experience for sharing photos with your friends and family. Now, we’ll be able to work even more closely with the Instagram team to also offer the best experiences for sharing beautiful mobile photos with people based on your interests.”</em></p>
</blockquote>
<p>Fabien Roehlinger von Android PIT schlussfolgert aus der Übernahme, dass Facebook mit der Übernahme einen potentiellen Konkurrenten frühzeitig aus dem Weg räumen wollte. Man stelle sich vor Google hätte Instagram übernommen.</p>
<p><em>Martin denkt:</em> Facebooks Erfolg ist unter anderem auf das Social Sharing von Bilddateien gegründet. An Bildqualität und Funktionalität mangelt es in dem Bereich jedoch beim Platzhirsch. Mit Instagram schafft man sich, wie Fabien Roehlinger schlussfolgert, einen potentiellen gefährlichen Konkurrenten vom Hals. Ob Facebook dadurch jedoch verbessert wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p><a title="Spielregeln der Internetökonomie" href="http://blogs.hr-online.de/der-preis-des-kostenlosen/" target="_blank"><strong>Spielregeln der Internetökonomie </strong></a><strong>| blogs.hr-online.de</strong></p>
<p>Gemeinsam mit Wirtschaftsmathematikern der TU Darmstadt startet der Hessische Rundfunk ein neues Blog: “Der Preis des Kostenlosen” betrachtet den Handel mit Nutzerdaten im Internet, beantwortet Fragen und will schauen, was Nutzer bereit sind für Kostenloses zu geben.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Interessantes Thema. Daraus könnte sicher etwas gutes werden. Ich hab den Feed jedenfalls schon mal abonniert.</p>
<p><strong><a title="Abmahnung wegen Facebook-Foto" href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=55393&amp;key=standard_document_44476693" target="_blank">Abmahnung wegen Facebook- Foto </a><strong>| hr-online.de</strong><a title="Spielregeln der Internetökonomie" href="http://blogs.hr-online.de/der-preis-des-kostenlosen/" target="_blank"><br />
</a></strong></p>
<p>Diese Woche wurde ein Facebook-Nutzer abgemahnt, weil er keine Rechte an dem Foto auf seiner Pinnwand besaß. Dabei wurde dieses Foto gar nicht von ihm eingestellt.</p>
<p><em>Katharina fragt sich:</em> Wie ist es dann mit YouTube Links und ist meine Seite auch einsehbar, wenn ich sie nur für Freunde zulasse? Im Prinzip dürfte da doch niemand außer meinen Freunden sehen, welche Fotos wie wo und warum gepostet werden. Auf das Urteil bin ich ja sehr gespannt.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Facebook basiert auf dem Teilen von Werken. Ohne Werke würde Facebook austrocknen und verkümmern. Nicht, dass ich da was dagegen hätte. Facebook wird es aber nicht so weit kommen lassen. Aus Eigeninteresse könnte Zuckerberg also mit seiner Wirtschaftsmacht das Teilen geschützter Inhalte legalisieren. Eins ist sicher, die Angst verklagt zu werden, wird über die Facebook-Sucht der Nutzer siegen.</p>
<p>Martin sagt: Die Rechtssprechung ist hier leider zu undifferenziert. Facebook-Seiten/Chroniken mit selbst erstellten Webseiten gleichzusetzen, verkennt die Eigenschaften eines sozialen Netzwerks.  Im Gegensatz zum eigenen Blog oder der eigenen Seite habe ich bei Facebook nicht die absolute Kontrolle: Ich kann nicht beeinflussen, was zu jedem Zeitpunkt meines Facebook-Lebens auf meiner Pinnwand zu lesen ist, ohne die  soziale Komponente des Netzwerks zu deaktivieren. Setzt sich das durch, dann ist das ein herber Rückschlag für Facebook und Co.</p>
<p><strong><a title="Wer kommt für Stilllegung und Entsorgung der deutschen AKWs auf?" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36749/1.html" target="_blank">Wer kommt für Stilllegung und Entsorgung der deutschen AKWs auf?</a> <strong><strong>| heise.de</strong></strong></strong></p>
<p>Ja, wer bezahlt denn nun?</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Der letzte zahlt die Zeche. Nichts anderes gilt für den Atomausstieg. Da die Energiekonzerne, genauer ihre AKW-betreibenden Tochtergesellschaften die Rücklagen für den Rückbau aber investieren können und nicht für den tatsächlichen Zweck sperren müssen, wird es den Staat treffen. Die Energiekonzerne werden an den Kosten für den Rückbau pleite gehen. Sie werden ihre Insolvenz sauber abwickeln und den Müll, den sie beim Geldverdienen produziert haben, den dürfen wir für teures Geld versorgen. Herzlichen Dank.</p>
<p><strong><a title="Wandel auf den Internetseiten des ZDF" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wandel-auf-den-internetseiten-des-zdf-id6551956.html" target="_blank">Wandel auf den Internetseiten des ZDF</a></strong><strong><strong>|</strong></strong> <strong>derwesten.de</strong></p>
<p>Eine dapd Meldung ließ gestern viele Online-Journalisten aufhorchen: Das ZDF will die Textmengen auf zdf.de und heute.de massiv herunterfahren. Folgende Zeilen der Meldung sorgen dabei für Unmut:</p>
<blockquote>
<p dir="ltr">So werde die Startseite von zdf.de fast keine Texte mehr enthalten, sondern wenige ausgewählte Themen in großen gekachelten Bildflächen. Deutliche Neuerungen wird Gaddum zufolge auch der Internetauftritt der &#8220;heute&#8221;-Sendung erfahren: &#8220;Wir verknüpfen Videotext mit Online.&#8221;</p>
</blockquote>
<p><em>Martin sagt:</em> Es ist nicht verkehrt, als Rundfunkanstalt seine Stärken besser präsentieren zu wollen. Ob eine Verknüpfung von “Videotext mit Online” (-Videos) noch als guter Online-Journalismus bezeichnet werden kann? Daran zweifle ich. Als angehender Online-Journalist kann ich mir den Mehrwert, den online bisher beim ZDF geboten hat,  in einer Kombination aus Videotext mit Online nicht mehr vorstellen.<br />
Zudem zeugt der Zeitpunkt und die Art der Ankündigung von wenig Selbstbewusstsein bei den Netzangeboten der Mainzer. <a href="http://netzpolitik.org/2012/zdf-macht-aus-vollkommen-anderen-grunden-genau-das-was-die-verleger-wollen/" target="_blank">Netzpolitik.org</a> zeigt sich zu Recht sehr enttäuscht über die Entscheidung des Zweiten Deutschen Fernsehens. Keiner nimmt dem ZDF wirklich ab, dass die Entscheidung nicht doch etwas mit den Forderungen der Printverlage zu tun hat. Dazu sind die Ankündigungen zu sehr deckungsgleich mit den Forderungen der privaten Verlagshäuser.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Natürlich erwischt mich eine solche Ankündigung mitten in meiner Diplomarbeit, wo ich Nachrichtenseiten von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und Zeitungen vergleiche. Eine Erkenntnis darin sei vorweg genommen: Alle Angebote sind Textbasiert, weil die Arbeitsabläufe es bedingen und weil es von den Nutzer stärker nachgefragt wird. Auf tagesschau.de fallen deutlich mehr Klicks auf Texte an, als auf Videos. Das sollte vielleicht auch das ZDF bedenken!<br />
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		<title>Linksverkehr KW 14/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 06:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kriminelle Energie beherrscht den Linksverkehr in dieser Woche. Neben Link-Handel und staatlicher Spionage hat aber immer noch die Urheberrechtsdiskussion großen Anteil an den Links&#8230;und dann ist da noch etwas für die Kategorie “Was will der Autor damit sagen?”. Frohe Ostern wünscht Pascal. FTD.de: Qualität im (Online-)Journalismus, die Zweite &#124; juiced.de Vor kurzem hatten wir im &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/04/07/linksverkehr-kw-142012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kriminelle Energie beherrscht den Linksverkehr in dieser Woche. Neben Link-Handel und staatlicher Spionage hat aber immer noch die Urheberrechtsdiskussion großen Anteil an den Links&#8230;und dann ist da noch etwas für die Kategorie “Was will der Autor damit sagen?”.</p>
<p>Frohe Ostern wünscht Pascal.</p>
<p><strong><a title="Daniels Nachschlag" href="http://juiced.de/11272/ftd-de-qualitaet-im-online-journalismus-die-zweite.htm" target="_blank">FTD.de: Qualität im (Online-)Journalismus, die Zweite</a> | juiced.de</strong></p>
<p>Vor kurzem hatten wir im Linksverkehr bereits Daniels Beitrag, in dem es darum ging, dass eine Agentur einen ominösen Linktausch anbot. Sie bot Links von FTD.de als “Bezahlung” an. Daniel ist der Sache weiter nachgegangen. Das Ergebnis: Die Agentur hat offenkundig gekaufte Links auf eine Unterseite von FTD.de geschmuggelt. Die Financial Times hat mittlerweile reagiert und erst einmal den Stecker gezogen.</p>
<p><em>Andreas sagt</em>: Ich bin froh, dass Daniel in der Sache weiterrecherchiert hat. Wir hatten ihn auch dazu ermutigt. Ein solches Ergebnis hatte er, wie er mir gestand, nicht erwartet. Ich eigentlich auch nicht.</p>
<p><strong><a title="NSA-Arbeit und Israels Einfluss" href="http://www.wired.com/threatlevel/2012/04/shady-companies-nsa/all/1" target="_blank">Shady Companies With Ties to Israel Wiretap the U.S. for the NSA</a> | wired.com | James Bamford</strong> (englisch)</p>
<p>Die USA werden im Auftrag der NSA von privaten Firmen ausspioniert. Die NSA wächst und wächst. Nun geht die Angst vor israelischen Geheimdiensttätigkeiten innerhalb der USA um. Das Datum 1984 fällt mehrmals im Text&#8230;</p>
<p><em>Pascal meint</em>: Interessant, dass James Bamford den Amerikanern rät der NSA nicht zu trauen, obwohl Amerikaner angeblich nicht ausspioniert werden (wer’s glaubt). Dass Bürger anderer Staaten Opfer der NSA werden, stört wohl kaum einen Amerikaner. Besonders groß scheint die Angst vor israelischem Einfluss auf das Spionieren durch die Behörde und kooperierende Firmen zu sein. Wirklich interessant, wer wo und wann mit wem gearbeitet hat. Warum wir unseren Staaten Geheimdienste überhaupt erlauben, fragt sich nach diesem Text hoffentlich jeder Leser.</p>
<p><strong><a title="&quot;Schülerboten&quot; machen Fußgängerzonen unsicher" href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/drueckerkolonne-betrug-in-der-fussgaengerzone-11672417.html" target="_blank">Drückerkolonne: Betrug in der Fußgängerzone</a> | faz.net | Benedikt Peters</strong></p>
<p>Junge Leute laufen durch die Fußgängerzonen und wollen einem etwas aufquatschen: Das gibt es immer wieder.</p>
<p><em>Andreas sagt</em>: Der hier beschriebene Fall ist aber besonders dreist, denn es wird mit Lügen gearbeitet und das nun schon seit geraumer Zeit. In Darmstadt sind mir die “Schülerboten” auch bereits begegnet. Im Artikel spannend finde ich, wie viele doch an der Masche mitverdienen. Das ist womöglich auch ein Grund, warum so wenig dagegen unternommen wird. Einfach nur zu sagen: Selber schuld, wer sich etwas aufquatschen lässt, ist mir zu einfach &#8211; immerhin liegt Betrug vor. Außerdem ist das ganze “Angesprochenwerden” für dieses und jenes in Fußgängerzonen mittlerweile richtig nervig. Im beschriebenen Fall der “Schülerboten” würde mich mal interessieren, wie die Menschen angeworben werden, die hier mit falschen Aussagen Leute anlocken. Gibt es eine Schulung? Und wie fühlen sie sich dabei? Vielleicht will mal jemand &#8211; zur Not auch anonym &#8211; davon erzählen?</p>
<p dir="ltr"><strong><a title="Urheberrechtsdiskussion..." href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachwandel/2012-04-06/offener-brief-an-die-contentindustrie" target="_blank">Offener Brief an die Contentindustrie</a> | scilogs.de</strong></p>
<p dir="ltr">Anatol Stefanowitsch hat genug von offenen Briefen. Seine Meinungen zur Urheberrechts- und Verwertungsdebatte bringen zwar keine neuen Erkenntnisse. Über seine Äußerungen nachzudenken, lohnt sich aber in jedem Fall.</p>
<p dir="ltr"><em>Pascal sagt</em>: “Zweitens” möchte ich widersprechen, weil ich “Vollzeit-Kreative”, für gesellschaftlich sehr wichtig halte. Musik, Wort und Kunst nur noch als Hobby produzieren zu können, fände ich traurig. Eine Gesellschaft sollte sich Menschen leisten, die beruflich musizieren, schreiben, programmieren, malen, bauen. Diese Menschen sollten nicht nur von ihrer inneren Befriedigung leben müssen, sondern auch Geld für ihr Schaffen erhalten. Das Urheberrecht muss reformiert werden &#8211; und zwar zum Wohl der Nutzer und Künstler &#8211; nicht zum Wohle von Verwertungsgesellschaften und mächtiger Medienunternehmen. Ob Apple und Amazon statt GEMA und Medienunternehmen aber die richtige Wahl für Kreative sind, wage ich zu bezweifeln.</p>
<p><strong><a title="Kritik an der Handelsblattkampagne" href="http://www.neunetz.com/2012/04/05/unter-den-100-handelsblatt-kreativen-sind-47-manager-nur-26-kreativschaffende/" target="_blank">Unter den 100 Handelsblatt-”Kreativen” sind 47 Manager, nur 26 Kreativschaffende</a> | neunetz.com</strong></p>
<p>Marcel Weiß hat sich die <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/urheberrecht-hundert-kreative-provozieren-die-netzpiraten/6482104.html">100 “Kreativen” des Handelsblatt-Aufmachers</a> genauer angeschaut und kaum welche gefunden.</p>
<p><em>Pascal meint</em>: An solchen Beispielen muss man eine Veränderung unserer Gesellschaft festmachen. Nur wenige Menschen versuchen mit Journalismus Geld zu machen: Das sind nicht die Journalisten, sondern die Medienunternehmer und Verlagsbesitzer/mogule dieser Welt. Bitte, liebe Mitbürger, befreien wir Journalisten und andere Medienschaffende von Einschränkungen wie “Blattlinie”, Verlegermeinung, strategisch-unternehmerischen Zielen &#8211; Kulturflatrate NOW! Wenn Meinungsmache als Journalismus daherkommt, fällt das zum Glück noch auf, doch wie lange noch und warum sollten wir das hinnehmen? Einen <a href="http://www.zeit.de/kultur/2012-04/prominente-urheberrecht-kampagne">nichtssagenden Artikel der ZEIT</a>, der einige Äußerungen der “Kreativen” aus dem Handelsblatt zusammenfasst, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.</p>
<p><strong><a title="Visualisierte Vorratsdaten zeigen wie durchsichtig wir schon sind" href="http://netzpolitik.org/2012/vorratsdatenspeicherung-visualisiert-was-verbindungsdaten-alles-verraten/" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung visualisiert: Was Verbindungsdaten alles verraten</a> | netzpolitik.org | Andre Meister</strong></p>
<p>Mal wieder ein schönes Beispiel, wie Daten in Form von Grafiken Themen verständlich machen.</p>
<p><em>Pascal kommentiert</em>: Der Titel könnte auch heißen: “Verbindungsdaten verraten alles”</p>
<p><strong><a title="Wie Sie im digitalen Dschungel überleben ... NOT" href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/04/05/wie-sie-im-digitalen-dschungel-vielleicht-irgendwie-uberleben/" target="_blank">Wie Sie im digitalen Dschungel vielleicht irgendwie überleben</a> | Christian Jakubetz</strong></p>
<p>Wohl satirisch gemeint, aber weder produktiv noch unterhaltsam: Ein paar nicht zu befolgende Regeln zur Selbstvermarktung im Netz.</p>
<p><em>Martin sagt</em>: Christian Jakubetz ist hier seinem eigenen Rat gefolgt: “Bloggen Sie. Irgendwas, aber bloggen Sie.” Ich könnte jetzt noch analysieren zu welchem Typ Blogger sich Jakubetz zählt &#8211; er nennt ja drei Arten von Bloggern -, aber das wäre nur ermüdend. Sein Blogbeitrag ist nicht relevant. Jakubetz empfiehlt: “das ungelesene Heft (Wired) zum Altpapier legen”, das empfehle ich für diesen Blogpost ebenfalls.</p>
<p><em>Pascal wundert sich</em>: Was will uns der Autor damit sagen? Lustig? Nein. Hilfreich? Nein. Kritisch? Nein. Zeitverschwendung, es gelesen zu haben? Leider ja. Außerdem irgendwie abschätzig. Vor allem da er enge Kolleginnen diskreditiert, die wie <a title="Slideshare-Artikel bei medialdigital zu Selbstvermarktung im WWWeb" href="http://medialdigital.de/2012/04/02/geld-verdienen-im-netz-seminarfolien-fur-freie-journalisten/" target="_blank">Ulrike Langer ernstgemeinte Inhalte</a> mit echten Ratschlägen auf genannten Diensten wie Slideshare bereitstellen. Oder habe ich da zu viel kollegiale Nähe von ihm zu Ulrike Langer durch Äußerungen auf Sozialen Netzwerken hinein interpretiert?</p>
<p>Elitär sind auch Aussagen wie: “Man identifiziert Sie über die Kreise, in denen Sie sich bewegen, selbst dann, wenn Sie aus diesen Kreisen noch keinen Menschen jemals in echt gesehen haben sollten.” Und schließlich noch: “Seien Sie gegen ACTA (auch wenn Sie bis jetzt nicht wissen, was das ist), gegen Urheberrechte aller Art, gegen Joachim Gauck und gegen den Zeitungsverlag an sich.” Kritik am Reiten auf Themenwellen? Als Journalist halte ich auch diese Kritik für sehr überraschend &#8211; ich hatte bisher den Eindruck “Blattmachen” und “Agenda” seien eben dies: Wellenreiten <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Andreas überlegt</em>: Vielleicht wieder ein Selbstversuch, der zeigen soll, dass das Internet zwar toll, aber nicht so toll ist wie andere behaupten. Wie als der Christian ( <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) versucht hat, <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/01/04/wie-ich-mal-beim-karriehelfer-beinahe-keinen-job-fand/" target="_blank">einen Job via Twitter und Facebook zu finden.</a><br />
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 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=2953&amp;md5=76141dfccad31bbd47202d6e57ba11f5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksverkehr KW 13/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 13:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fragen der Woche: Ist Onlinejournalismus eine eigenständige Journalismus-Form? Entscheidet die Anzahl der Likes auf Facebook bald über die Höhe des Gehaltes? Wie konzipiert man Werbung für Kinder? Und: Sind Nachrichtenageturen noch nötig? Antworten gibt unser Linksverkehr. Online-Journalismus? Stefan Plöchinger, Chef von sueddeutsche.de, fragt auf Vocer.de ob es noch Sinn macht Onlinejournalismus als eigenständiger Journalismus-Form &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/03/31/linksverkehr-kw-132012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fragen der Woche: Ist Onlinejournalismus eine eigenständige Journalismus-Form? Entscheidet die Anzahl der Likes auf Facebook bald über die Höhe des Gehaltes? Wie konzipiert man Werbung für Kinder? Und: Sind Nachrichtenageturen noch nötig? Antworten gibt unser Linksverkehr.</p>
<p><strong><a href="http://www.vocer.org/de/artikel/do/detail/id/149/1-%2B-1-%2B-1-=-so-viel-mehr-als-3.html?onePage=1#" target="_blank">Online-Journalismus?</a></strong></p>
<p>Stefan Plöchinger, Chef von sueddeutsche.de, fragt auf Vocer.de ob es noch Sinn macht Onlinejournalismus als eigenständiger Journalismus-Form anzusehen, wo doch Bild, Video und Text dort verschmelzen. Sein Fazit: Ja, es Online-Journalismus wird eine eigene Disziplin bleiben, weil das Internet mehr ist, als die Summe seiner teile. Auch <a href="http://www.torial.com/blog/2012/03/torial-fragt-nach-journalismus-quo-vadis/" target="_blank">interessant dieses etwas gewöhnungsbedürftig geschnittene Video</a> mit Stefan Plöchinger</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Für mich und viele meiner Studienkollegen ist das nicht neu. Für viele, die im Journalismus arbeiten oder ihn managen aber leider ja. Ihnen sei dieser Text besonders empfohlen. Einzig: Ich würde gerne beim Begriff Online-Journalismus bleiben.</p>
<p><strong><a href="http://gutjahr.biz/2012/03/social-scoring/" target="_blank">Blick in die Zukunft </a></strong></p>
<p>Richard Gutjahr wirft einen Blick in die Zukunft: Der Euro ist zusammengebrochen und wurde durch Social-Scoring ersetzt. Die Anzahl der Likes bei Facebook entscheiden über das Gehalt, wie schnell man einen Termin beim Arzt bekommt und welchen Lebensstil man führen kann.</p>
<p><em>Martin wünscht sich:</em> In dieser Zukunft will ich nicht leben. Gutjahr wirft einen Blick in die Zukunft und schafft es dadurch in der Gegenwart den Leser wach zurütteln. Die Fixiertheit auf Likes und plus1-en darf das reale Leben nicht auffressen. Ich kann Richard Gutjahrs Rat nur zustimmen:</p>
<p>“Pflegen Sie Ihre Freundschaften, im Netz wie auch sonst wo. Im Leben begegnet man sich immer zweimal. Bei Facebook rund um die Uhr.”</p>
<p><a href=" http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,824073,00.html" target="_blank"><strong>Sinus-Milieus, jetzt auch für Jugendliche</strong></a></p>
<p>Die Sinus-Milieus wurden nun auch für die junge Bevölkerung erstellt.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Die Sinus-Milieus haben wir im Studium mehr als einmal durchgenommen. Vor allen in der Zielgruppen-Bestimmung sind sie interessant. Für Werbetreibende gilt dies freilich noch mehr. Ob die Werbung für Kinder nun noch gezielter konzipiert wird? Versucht werden wird es womöglich, die Erfolgsausrichten halte ich jedoch für gering bei einer Orientierung an die Sinus-Milieus.</p>
<p><strong><a href=" http://diskurs.dradio.de/2012/03/28/die-politik-umgeht-den-journalismus-und-twitter-und-facebook-sind-die-komplizen/" target="_blank">Moderne Nachrichtenagenturen</a></strong></p>
<p>Cord Dreyer und Daniel Bouhs von der Nachrichtenagentur dapd haben für Diskurs@Deutschlandfunk die Herausforderungen für Journalisten beschrieben, die neue Kommunikationswege mit sich bringen. Im digitalen Zeitalter muss sich der Journalismus auf neue Quellen einstellen. Das ist eigentlich nichts Neues. Interessant ist jedoch, dass das noch immer Thema ist. Die Diskussion unter dem Beitrag dreht sich daher vielmehr um die Frage: <a href="http://diskurs.dradio.de/2012/03/28/die-politik-umgeht-den-journalismus-und-twitter-und-facebook-sind-die-komplizen/#comment-673 " target="_blank">Sind Nachrichtenagenturen überhaupt noch nötig?</a></p>
<p><em><a href="http://diskurs.dradio.de/2012/03/28/die-politik-umgeht-den-journalismus-und-twitter-und-facebook-sind-die-komplizen/#comment-705" target="_blank">Martin meint</a>:</em> Twitter, Facebook und Google Plus sind in erster Linie nicht schädlich für den Journalismus, sondern Konkurrenz für Agenturen. Diese müssen sich neu erfinden, um langfristig bestehen zu können. Eine Entwicklung von der Recherche hin zur Kuratierung könnte dabei eine Option darstellen.  Agenturen könnten den Journalisten z.B. im Deutschlandfunk, der FAZ oder dem Spiegel zukünftig helfen Quellen zu selektieren, anstatt selbst Informationen anzubieten, die die Redaktionen längst über die Social-Media Kanäle erreicht haben.</p>
<p><a href="http://www.netzpiloten.de/2012/03/29/interview-mit-carta-info-meinungsjournalismus-statt-nachrichten/" target="_blank"><strong>Interview mit  Carta-Herausgeberin Brode</strong></a></p>
<p>Stefan Mey im Interview mit Tatjana Brode, Herausgeberin von Carta zur Zukunft von eben jenem Mutli-Autoren-Blog.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Wir stehen in einer sehr guten Beziehung zu Carta und verfolgen nicht zuletzt deshalb die Entwicklung mit Interesse. Es bleibt zu hoffen, dass die suche nach einer Antwort auf die Frage, wie ein Produkt wie Carta am Markt bestehen kann, auch zu Antworten für die Branche allgemein führen wird.</p>
<p><a href="http://www.dwdl.de/intern/35426/the_power_of_social_media__am_beispiel_dwdl/page_1.html" target="_blank"><strong>The Power of Social Media bei DWDL</strong></a></p>
<p>Das Medienmagazin DWDL.de erreichte heute bei Facebook die Marke von 10.000 Fans und nimmt dies zum Anlass um die Effektivität von Social Media zu hinterfragen.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Der Beitrag von Thomas Lückerath ist lesenswert, weil er deutlich macht, wie effektiv ein Social Media Engagement sein kann. Zudem wird in dem Text deutlich, dass das Vorgehen der Verlage gegen Google am Ziel vorbeigeht. Am Beispiel von Harald Schmidt wird erklärt, welche Power Twitter, Facebook und Co. haben. Social Media birgt die Chance auch kleineren Unternehmen eine große Aufmerksamkeit zu ermöglichen.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 12/2012 &#8211; iPad-Content, Euro-Krise und moderner Online-Journalimus</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 15:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo an diesem schönen Frühlingstag. Der Linksverkehr kommt diesmal von Martin und mir, Andreas, im Alleingang. Das liegt weniger daran, dass die Kollegen sich draußen sonnen, als dass sie an verschiedenen Orten unterwegs sind und dabei fleißig recherchieren. Doch auch so haben wir ein spannendes Programm für euch zusammen gestellt. ausgespielt &#8211; ein iPad Magazin &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/03/24/linksverkehr-kw-122012-ipad-content-euro-krise-und-moderner-online-journalimus/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an diesem schönen Frühlingstag. Der Linksverkehr kommt diesmal von Martin und mir, Andreas, im Alleingang. Das liegt weniger daran, dass die Kollegen sich draußen sonnen, als dass sie an verschiedenen Orten unterwegs sind und dabei fleißig recherchieren. Doch auch so haben wir ein spannendes Programm für euch zusammen gestellt.</p>
<p><strong><a href="http://itunes.apple.com/de/app/ausgespielt/id510335697?mt=8" target="_blank">ausgespielt &#8211; ein iPad Magazin über Spiele</a></strong></p>
<p>“ausgespielt” ist endlich im iTunes Store. Bei “ausgespielt” handelt es sich um ein kostenlose iPad-Magazin, das von Studierenden des Studiengangs Online-Journalismus der Hochschule Darmstadt erstellt wurde. Beteiligt waren auch die YOUdaz-Autoren Andreas, Katharina und Sebastian. Wir hatten bereits einen <a href="http://www.youdaz.com/2012/01/23/ein-tablet-magazin-selber-machen-app-artig-viel-arbeit/">Beitrag zu Erstellung des Magazins</a> bei uns. <a href="http://angespielt.posterous.com/es-ist-vollbracht" target="_blank">Im Redaktionsblog</a> gibt es zudem ein kleines Gewinnspiel.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ein Kommentar erübrigt sich. Runterladen! Das ist alles <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/news/magazine-17202274" target="_blank"><strong>If Britain were Greece&#8230;</strong></a></p>
<p>Nicht nur wir Deutschen beobachten die Demonstrationen in Griechenland mitunter kritisch und denken uns vielleicht: Die sollen sich mal nicht so anstellen. Die BBC hat sich in einer Soundslides nun der Frage gewidmet: Was wenn Großbritannien Griechenland wäre?</p>
<p><em>Martin findet:</em> Der Ansatz der BBC ist spannend. Der Beitrag zeigt, wofür eine Soundslides genutzt werden kann. Der Redakteur Paul Kerley zeigt sehr eindrucksvoll, warum die Leute in Griechenland auf die Straßen gehen. Am Beispiel der Briten rechnet Kerley die Auswirkungen der griechischen Staatsverschuldung zu. “Die sollen sich mal nicht so anstellen”, dieser Gedanke kommt nach dem Betrachten der Soundslides so leicht nicht mehr auf. &#8211; Kleiner Tipp: Bis zum Ende anschauen. Dann erfahrt ihr auch, warum es die Briten noch schlimmer treffen würde.</p>
<p><a href="http://www.e-book-news.de/mentale-bezahlschranke-deutsche-tablet-nutzer-sind-paid-content-muffel/" target="_blank"><strong>Mentale Bezahlschranke: Deutsche Tablet-Nutzer sind Paid-Content-Muffel</strong></a></p>
<p>Tablets und Smartphones gelten für viele Verlage, Labels und Produktionsfirmen als Weg hin zu Bezahlinhalten, denn auf den mobilen Geräten zahlen Leute für Inhalte wieder. Die Deutschen machen da jedoch nicht mit&#8230;</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Das die Zahlen so niedrig sind, überraschte mich. Nicht weil ich es nicht nachvollziehen könnte, sondern weil die publizierte Meinung meist eine andere ist.</p>
<p><a href="http://mrtnh.de/itv-news-relaunch-der-live-ticker-weitergedacht/" target="_blank"><strong>ITV-News-Relaunch: Der Live-Ticker weitergedacht</strong></a></p>
<p>Martin Hoffmann hat sich den Relaunch der ITV News Website angeschaut und stellt fest: “<em>Es ist der wohl bemerkenswerteste Relaunch einer News-Website (Sorry, <a href="http://www.faz.net/aktuell/die-f-a-z-im-internet-uebersichtlich-meinungsstark-und-diskussionsfreudig-11447692.html" target="_blank">FAZ!</a> Sorry, <a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/unsere-neue-seite-schoener-schlichter-besser-1.1246740" target="_blank">SZ!</a>) seit langem.</em>” Was die Seite besonders macht, ist ihr <a href="http://www.scarlatti.de/?p=839" target="_blank">Prozessjournalismus-Charakter</a>.</p>
<p><em>Martin denkt:</em> Prozessjournalismus bei einer Nachrichtenseite wie ITV News umgesetzt zu sehen, ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Von der Idee des Lösens von festen journalistischen Endprodukten hin zu einem sich entwickelnden Produkt, wurden bei den großen Nachrichtenseiten bisher nur die Live-Ticker übernommen. Was ITV News nun bietet ist jedoch anders und geht über den Live-Ticker hinaus. Mit einer guten Filterfunktion bietet die Seite auch einen Mehrwert gegenüber traditionellen Online-Journalismus Seiten.</p>
<p><a href="http://www.echo-online.de/freizeit/multimedia/medienpublizistik/onlinejournalismus2012./10-Jahre-Online-Journalismus-am-Mediencampus-Dieburg;art2550,2734793" target="_blank"><strong>10 Jahre Online-Journalismus am Mediencampus Dieburg</strong></a></p>
<p>Die überwiegende Anzahl der youdaz.com Autoren hat seine Wurzeln im Studiengang Online-Journalismus am Mediencampus Dieburg der Hochschule Darmstadt. Seit zehn Jahren gibt es den Studiengang inzwischen schon.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Auch wenn durch die Umstellung von Diplom auf Bachelor in dieser Zeit etwas Freiheit verloren gegangen ist, ich bin froh den Studiengang gewählt zu haben. Er bietet einen guten Überblick und lässt Räume, um sich Praxiserfahrung an zueignen. Zudem entwickelt sich der Studiengang dynamisch weiter. Auf aktuelle Trends im Online-Journalismus gehen die Dozenten und Professoren ein und testen ihre Praxistauglichkeit in Projekten mit den Studierenden.</p>
<p><strong><a href="http://outofmessel.wordpress.com/2012/03/20/journalismus-fur-kinder/" target="_blank">Journalismus für Kinder</a></strong></p>
<p>Wo wir gerade bei Projekten sind: Daniel, Martin und Pascal konzipieren in ihrem Semesterprojekt in diesem Semester ein multimediales Printmagazin für Grundschüler. Mehr Infos zum Konzept und ein Aufruf an interessierte Verleger und Druckereien hat Martin auf seinem Blog zusammengetragen.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Was die Kollegen machen klingt sehr spannend. Ich hoffe sie finden einen guten Medienpartner. In einem ähnlichen Bereich forscht übrigens aktuell Katharina. Mehr dazu bei Zeiten&#8230;</p>
<p>Und zum Abschluss noch: Das mit der Zeitverschiebung heute Nacht läuft, ja? Sonst schnell noch mal fit machen im <strong><a href="http://spiel.tagesschau.de/quiz/index.php?id=232" target="_blank">Quiz von tagesschau.de</a></strong><br />
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</ul>
 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=2892&amp;md5=c1da54cb1516537fc8e7e59888ca7032" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksverkehr KW 11/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 15:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstädter Echo]]></category>
		<category><![CDATA[FTD]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche haben die YOUdaz-Autoren viel an anderer Stelle veröffentlicht. Unsere Schlecker-Schließungs-Karte etwa wird von taz.de genutzt. Martin und Pascal veröffentlichten zudem interessante Artikel auf ihren Blogs. Dazu mehr in diesem Linksverkehr. Darin außerdem: Informationen über die Einnahmen von Musikern mit Streaming-Diensten, Probleme, die das neue iPad mit sich bringt und ein sehr bemerkenswertes Linktausch-Angebot. &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/03/17/linksverkehr-kw-112012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche haben die YOUdaz-Autoren viel an anderer Stelle veröffentlicht. Unsere <a title="Karte der Schlecker-Filialen-Schließungen" href="http://www.youdaz.com/2012/03/14/karte-der-schlecker-filialen-schliesungen/">Schlecker-Schließungs-Karte</a> etwa wird <a href="http://www.taz.de/Schlecker-veroeffentlicht-Schliessliste/!89603/" target="_blank">von taz.de genutzt</a>. Martin und Pascal veröffentlichten zudem interessante Artikel auf ihren Blogs. Dazu mehr in diesem Linksverkehr. Darin außerdem: Informationen über die Einnahmen von Musikern mit Streaming-Diensten, Probleme, die das neue iPad mit sich bringt und ein sehr bemerkenswertes Linktausch-Angebot. Viel Spaß, Andreas.</p>
<p><a href="http://outofmessel.wordpress.com/2012/03/16/dreiste-mercedes-benz-werbung-im-kinder-echo/" target="_blank"><strong>Dreiste Mercedes-Benz Werbung im “Kinder Echo” | Out of Messel</strong></a></p>
<p>Eine Mercedes Werbung im Kinder Echo des Medienhaus Südhessen. Kein Problem? Sie ist ein Problem, wenn sie als Artikel getarnt ist und der Vermerk &#8220;Anzeige&#8221; zu klein darüber steht. Martin ist über diese Anzeige gestolpert und hinterfragt sie kritisch. Interessant auch welche zum Teil aggressiven Kommentare er erntet.</p>
<p><em>Katharina findet:</em> Ganz schön daneben! Für mich ist echt unverständlich, wie sich das Echo auf so einen Deal einlassen konnte. Auch glaube ich, dass die Ziele, nämlich, dass die Kinder gängeln, bis es einen neuen Mercedes gibt, nicht erreicht werden. Ehrlich gesagt finde ich es ein bisschen arm über die Tour für sich zu werben.</p>
<p><em>Pascal ergänzt:</em> Ein ziemliches Armutszeugnis für beide Seiten, wie ich auch bei Martin schon kommentierte.</p>
<p><strong><a href="http://openairbrain.wordpress.com/2012/03/16/kony2012-veraltet-fragwurdig-falsch/" target="_blank">Kony2012 – veraltet, fragwürdig, … falsch? | freilichthirn</a></strong></p>
<p>Der PR-Film zu “Kony 2012” wird zurecht hinterfragt und kritisiert. Die Opfer der LRA fühlen sich nicht angemessen vertreten. Ihre Leiden werden nicht berücksichtigt. Im Film sind vor allem Weiße zu sehen. Pascal hat einige Kritikpunkte der Kritiker zusammengestellt.</p>
<p><em>Martin findet:</em> Gut so, dass die Aktion nicht nur blind unterstützt wird. Kinder zu Soldaten zu machen ist menschenunwürdig, ein Verbrechen. Daher finde ich eine solche Protest-Aktion nicht schlecht. Wenn aber Zweifel an der Seriosität des Vereins und an der Vertretung der für die Kampange ausgewählten Opfer aufkommen, dann sollte man lieber die Finger davon lassen.</p>
<p><a href="http://juiced.de/10878/ftd-de-qualitaet-im-online-journalismus.htm" target="_blank"><strong>FTD.de: Qualität im (Online-)Journalismus | Juiced.de</strong></a></p>
<p>Dem Kollegen Daniel von Juiced wird per e-mail ein Linktausch angeboten. Soweit noch nichts ungewöhnliches. Doch diesmal bietet die Person in der e-mail eine überraschende Gegenleistung. Zitat: “Als Gegenleistung können wir Sie in einem Artikel über Internet-Startups auf den Seiten der Financial Times (ftd.de) verlinken.” Wurden etwa, wie Daniel schreibt, sämtliche Kontrollinstanzen bei ftd.de ausgehebelt? Juiced.de war übrigens <a href="http://www.peitsch.de/?p=1137" target="_blank">nicht die einzige Seite</a>, die eine solche Mail erhielt.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Nervige Linktausch- oder SEO-Angebote erreichen auch uns bei YOUdaz leider viel zu häufig &#8211; nicht selten in offenkundigen Übersetzungsmaschinen-Deutsch. Und das, obwohl in unserem Impressum steht: “Wir bitten von Anfragen im Bezug auf Linktausch abzusehen.” Dass eine Agentur als Gegenleistung Links auf ftd.de anbietet, ist in zweierlei Hinsicht erschreckend: Zum einen wird hier der Name eines bekannten Online-Auftritts missbraucht, zum anderen wäre, sollte die Agentur dies wirklich vermögen, die FTD nicht mehr Herr ihrer eigenen Seite und würde zu SEO-Zwecken missbraucht. Wir warten gespannt, ob sich die FTD dazu äußert.</p>
<p><a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5984&amp;key=standard_document_44272043" target="_blank"><strong>0,00164 Euro pro Stream für den Musiker | hr-online</strong></a></p>
<p>Patrick Abele rechnet auf hr-online vor, wie viel Geld den Künstlern bleibt &#8211; je nach Vertriebsweg. Beim Kauf einer CD ist es am meisten, beim Download schon weniger, beim Streaming verschindend wenig. Wobei hier freilich zu beachten ist: Das Geld wird bei jedem Anhören eingenommen. Trotzdem müsste ich ein Album etwa 120 Mal hören, damit beim Künstler so viel Geld ankommt, wie im Fall eines Downloads.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ein sehr aufschlussreicher Artikel. Die Frage ist, wie viel verdienen die Unternehmen an der Musik? Das gilt sowohl für die Streaming-Dienste, bei denen derzeit wenig Zahlen bekannt sind, aber weiterhin auch für Apple und Amazon. Laut Artikel bekommen sie einen ähnlich Prozentsatz wie beim Verkauf von Musik auf Datenträgern im Geschäft. Dabei ist zu vermuten, dass die Personalkosten, bzw. der Personalbedarf deutlich geringer sind. Es zeigt sich das Problem einer Branche, die nicht selbst auf den technologischen Wandel reagiert hat und von z.B. Apple und nun z.B. Spotify &#8220;übernommen&#8221; wurde. Nun bestimmen andere die Spielregeln &#8211; <a title="Bringt das Internet zurück in den Browser" href="http://www.youdaz.com/2012/03/16/bringt-das-internet-zuruck-in-den-browser/">eine Entwicklung, die auch anderen Branchen noch bevorstehen könnte.</a></p>
<p><strong><a href="http://meedia.de/internet/ipad-magazinen-droht-der-retina-schock/2012/03/13.html" target="_blank">iPad-Magazinen droht der &#8220;Retina-Schock&#8221; | Meedia</a></strong></p>
<p>Das “neue iPad” hat eine deutlich größere Auflösung. Kling gut, bringt aber massive Probleme mit sich: Entweder sehen Magazine und Spiele darauf quasi verpixelt aus und bleiben unter den Möglichkeiten, oder aber sie werden deutlich mehr Speicher verbrauchen. Das wiederrum wird für lange Download- und vor allem auch Upload-Zeiten sorgen. Und nicht zu vergessen: Die iPads selbst haben nur begrenzten Speicher und der ist in Version 3 nicht größer geworden, als bei den Vorgänger-Exemplaren.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Ein wichtiger Aspekt, der in anderen Beiträgen bislang sehr kurz kam. Bekanntlich waren auch Sebastian, Katharina und ich zuletzt an der <a title="Ein Tablet-Magazin selber machen: App-artig viel Arbeit" href="http://www.youdaz.com/2012/01/23/ein-tablet-magazin-selber-machen-app-artig-viel-arbeit/">Erstellung eines iPad-Magazins beteiligt</a>. “ausgespielt” hat zwar nicht den Umfang der Wired, aber schon hier wurde deutlich, dass es mitunter sehr lange dauern kann, bis beim Designen ein Update hochgeladen ist. Auch unabhängig von den Datenmengen besteht derzeit auf dem Tablet-Markt ein furchtbares Auflösungs-Chaos. Auf welche Auflösung soll man optimieren? iPad 2, neues iPad oder will man auf den Galaxy Tab auch gut aussehen und lieber einen kleinen Rand beim iPad in Kauf nehmen?</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Ich bin ja nicht so der Techniker. Aber OS-unabhängige html5-Magazine, die sich an die Hardware anpassen, hielte ich für sinnvoll. Umsetzbar müsste das doch auch sein.<br />
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 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=2823&amp;md5=24c5badf1f9e71d3b8f8ac13007a4df2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Linksverkehr KW 10/2012</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 21:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>YOUdaz.com-Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche etwas spät, aber dank dessen mit interessantem Inhalt: der neue Linksverkehr! Es geht um saisonelle Früchtchen, der eigenen Unsicherheit gegenüber Ungewohntem, dem Zwang, Facebook zu öffnen, und die Popularität eines ugandischen Warlords. Doch als Erstes möchte ich auf den gestern erst veröffentlichten Artikel von Pascal zum Leistungsschutzrecht hinweisen. Die Ausgestaltung des von der &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/03/10/linksverkehr-kw-102012/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche etwas spät, aber dank dessen mit interessantem Inhalt: der neue Linksverkehr! Es geht um saisonelle Früchtchen, der eigenen Unsicherheit gegenüber Ungewohntem, dem Zwang, Facebook zu öffnen, und die Popularität eines ugandischen Warlords.</p>
<p>Doch als Erstes möchte ich auf den gestern erst veröffentlichten Artikel von Pascal zum <a href="http://www.youdaz.com/2012/03/09/nur-zur-ablenkung/" target="_blank">Leistungsschutzrecht</a> hinweisen. Die Ausgestaltung des von der Koalition beschlossenen Leistungsschutzrechts ist noch unklar. Im schlimmsten Fall wären Angebote wie der Linksverkehr in Gefahr, was aber eher nicht zu erwarten ist. Mehr zum Thema findet ihr in <a href="http://www.youdaz.com/2012/03/09/nur-zur-ablenkung/" target="_blank">Pascals Beitrag zum Thema</a>.</p>
<p><a href="http://www.presseschauder.de/notwendige-anmerkungen-zu-jakob-augstein/" target="_blank"><strong>Notwendige Anmerkungen zu Jakob Augstein</strong></a></p>
<p>Christoph Keese schreibt in seinen „Anmerkungen zu Jakob Augstein“: „Lizensiert werden soll lediglich der Textauszug.“</p>
<p><em>Pascal meint:</em> <a href="http://www.youdaz.com/2012/03/09/nur-zur-ablenkung/" target="_blank">Erstens hieß es</a> aus den Reihen der CDU/CSU bereits, dass das Gesetz a) gänzlich ohne Sinn beziehungsweise b) Textauszüge (Snippets) nicht unter die Regelung fallen würden. Was denn nun? Außerdem: Wie kommt es, dass man bei Springer mehr über die Auslegung des Gesetzes weiß, als unter den netzpolitischen Verantwortlichen in der Koalition?</p>
<p>Ach ja, und hier noch eine Unnötigkeit aus Keeses Text: „Und im Dauerfeuer der Netzgemeinde, die Urheberrechte entweder zur Gänze ablehnt oder das Urheberrecht vollständig umgestalten will. Dass Verlage sich in diesem Umfeld äußern, ist ihre Pflicht.“ &#8211; Ohne Worte.</p>
<p><a href="http://carta.info/41791/internetsucht-ist-die-heilung-nicht-die-krankheit/" target="_blank"><strong>“Internetsucht” ist die Heilung, nicht die Krankheit</strong></a></p>
<p>Andreas kritisiert den in letzter Zeit gehäuften Gebrauch des Wortes „Internetsucht“ in den Medien. Der Begriff sei zu negativ. Statt einer Sucht sei die häufige Nutzung von Facebook, Twitter oder Emails eher einem veränderten Kommunikationsverhalten und anderen Kommunikationsbedürfnissen zuzuschreiben. Daniel kritisiert in einem <a href="http://danma.de/internetsucht-kommunikation-und-reizuberflutung/" target="_blank">Kommentar </a>zu Andreas Artikel das Informationsbedürfnis und das Halten von Kontakten in Andreas Überlegungen als zu romantisch. Vielmehr müsse der Einzelne neben den mehr oder weniger wichtigen Informationen mit einer immensen Reizüberflutung umgehen können.</p>
<p><em>Inga sagt:</em> Nicht nur das Bedürfnis nach verstärkter Kommunikation, sondern vor allem auch nach Bestätigung und der Angst, etwas verpassen und nicht mehr mitten im Geschehen zu sein, werden hier der sozialen Interaktion gegenüber gestellt, wie es auch Daniel hervorhebt. Dennoch ist die zugegebene provozierende Position mit ihrer romantischen Note doch recht wohltuend: Eine „Sucht“ ist schließlich nicht immer ausschließlich negativ.</p>
<p><a href="http://kreativundgnadenlos.wordpress.com/2012/03/08/liebe-menschen/" target="_blank"><strong>Liebe Menschen, &#8211; Gedankenanregung einer Bloggerin</strong></a></p>
<p>Kollegin und #btsh-Besucherin Judyta beschreibt in ihrem Blog, wie sie den Umgang mit anderen Menschen erlebt. Judyta geht mit Rollstuhl und Krücken durchs Leben. Für andere ist das offenbar meist eher ein Hindernis als für sie selbst.</p>
<p><em>Andreas findet:</em> Der “politisch korrekte” Umgang mit Menschen mit Behinderung ist häufig schwieriger, als man es gerne hätte. Zum Thema machen? Nicht zum Thema machen? Beides kann genau falsch sein. Wichtig ist natürlich vor allem ein ehrlicher und offener Umgang. Inklusion sollte das Ziel sein. Für einen beidseitig angenehmen Umgang sind aber Statements wie dieses wichtig. Manchmal müssen auch Fragen beantwortet werden, die keiner stellt.</p>
<p><em>Inga meint</em>: Meine Zeit in Marburg hat mir die Unsicherheit mit dem Umgang mit blinden Menschen genommen, weil es dort mehrere Sehbehindertenschulen, vor allem für Späterblindete, gibt. Hier habe ich selber erlebt, wie sehr der Mensch Gewohnheitstier ist, wie es die Autorin auch anspricht.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/Bahn-Versp%C3%A4tungen" target="_blank"><strong>Bahn-Verspätungen</strong></a></p>
<p>Sueddeutsche.de bietet seinen Lesern erstmals eine große datenjournalistische Geschichte und fährt diese auch groß auf: Beim “Zugmonitor” kann man Live und im Rückblick auf einer interaktiven Karte betrachten, welche Fernzüge der Deutschen Bahn zu spät sind &#8211; und aus welchen Gründen. Dazu gibt es eine Reihe von geschriebenen Analysen, teilweise ebenfalls mit Grafiken unterstützt. Auch einen <a href="https://twitter.com/#!/zugmonitor" target="_blank">eigenen Twitter-Kanal</a> hat das Projekt.</p>
<p><em>Andreas findet</em>: Schön, dass es nicht immer nur Zeit Online und taz.de sind, sondern auch die Süddeutsche nun mit einem solchen Projekt aufwartet. Schade allerdings: Dahinter steckt wieder einmal OpenDataCity aus Berlin. Nichts gegen die, ihre Arbeit kann sich einmal mehr sehen lassen. Schade daran ist vielmehr, dass es in Deutschland sonst noch immer keine Gruppen oder Personen gibt, die ähnliches in so einem Maßstab verwirklichen. Kurz noch ein paar Worte zum Thema: Wenn man mich fragt, ist das schon etwas boulevardesk. Aber es ist natürlich nah am Menschen. Eigentlich gehört die Grafik aber direkt zur Bahn und von ihr angeboten, das wäre Service.</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/1666586/" target="_blank"><strong>Frische Erdbeeren im Winter?</strong></a></p>
<p><strong></strong>Wurst auf Sauerkraut &#8211; Das müssten wir Deutschen im Winter essen, um uns eins A und mit Sternchen klimafreundlich zu ernähren. Udo Pollmer vom Deutschlandradio setzt sich mit der Kontroverse “Erdbeeren im Winter” auseinander und räumt mit Vorurteilen auf.</p>
<p><em>Katharina sagt:</em> Ich gebe zu, bei mir lag gestern auch eine kleine Schale Erdbeeren im Einkaufkorb. Geschmeckt haben sie aber nicht, daher warte ich dann doch lieber auf die heimischen Erdbeeren, am liebsten selbst gepflückt vom Bauern in der Nähe. Um mich möglichst saisonal zu ernähren, orientiere ich mich am <a href="http://www.alnatura.de/de/saisonkalender" target="_blank">Alnatura Saisonkalender</a>. Deswegen durften es sich gestern neben der kleinen Schale Bio-Erdbeeren ein Beutel Kartoffeln, Möhren und Pastinaken in meinem Einkaufskorb gemütlich machen.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/umstrittenes-video-kony-eine-kampagne-die-froesteln-laesst-1.1305052" target="_blank"><strong>Eine Kampagne, die frösteln lässt</strong></a></p>
<p>Niklas Hofmann schreibt für den SZ-Digitalblog über das umstrittene Video “Kony 2012” und stellt dabei Fragen. Vor allem folgende: Was bedeutet es für unsere Gesellschaft, wenn viral verbreitete Videos so erfolgreich sogar einen Militäreinsatz fordern?</p>
<p><em>Andreas sagt</em>: Ich habe das Video die Woche schon häufig in meiner Timeline gefunden. An kritische Worte kann ich mich dabei nicht erinnern. Besonders ein Punkt in Hofmanns Text lies mich nachdenklich werden. Er schreibt: “Und auch wenn man den Einsatz befürwortet und annimmt, dass er sich vergleichsweise unblutig führen ließe, müsste einen doch frösteln lassen, wie leicht hier eine Kampagne entfesselt wird, bei der Millionen Menschen die US-Regierung zu letztlich militärischem Engagement in einer Angelegenheit drängen, über die sie nur aus einer einzigen Quelle informiert sind.” Da ist etwas dran und da sollten wir alle unseren Umgang mit Medien hinterfragen. Nicht nur Journalisten sollten immer zwei Quellen verwenden.</p>
<p><em>Inga findet:</em> Endlich befassen sich nun auch die deutschen Medien mit dem Aufruhr von &#8220;Invisible Children&#8221;! Als ich das Video das erste Mal sah, gefiel mir die Aktion. Andererseits fielen mir all die anderen, den größten Teilen der Welt unbekannten Warlords in der Region der Großen Seen ein und die nur sehr schwer zugängliche Geografie, die zahlreiche Verstecke bietet und eine Festnahme sehr erschweren &#8211; doch die Bekanntheit von Kony mag gleichzeitig auch die Probleme in dieser Region bewusst machen. Der Artikel ruft zur Vorsicht mit den Aufruf zu einer militärischen Intervention auf. Dennoch ist es beeindruckend, wieviel mittlerweile durch reine Internetpropaganda erreicht werden kann &#8211; warten wir auf den 20.April!</p>
<p>So, nun bleibt mir nur noch zu sagen: Ein finnisches &#8220;Hyvää yötää&#8221; aus Dänemark von Inga!<br />
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