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	<title>YOUdaz.com &#187; Sebastian Eder</title>
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		<title>Das Prädikat &#8220;olympisch&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Prädikat &#8220;olympisch&#8221; kann eine Sportart in ihren Grundfesten erschüttern. Selten hat die Aufnahme in die olympische Familie aber wohl zu so vielen Spannungen geführt, wie bei den rebellischen Freestyle-Snowboardern. 1998 boykottierte der damals beste Snowboarder der Welt, Terje Haakonsen, die Olympia-Premiere der Disziplin Halfpipe. Er und viele anderen Snowboarder haderten vor allem mit dem &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2012/03/20/das-pradikat-olympisch/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Prädikat &#8220;olympisch&#8221; kann eine Sportart in ihren Grundfesten erschüttern. Selten hat die Aufnahme in die olympische Familie aber wohl zu so vielen Spannungen geführt, wie bei den rebellischen Freestyle-Snowboardern. 1998 boykottierte der damals beste Snowboarder der Welt, <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/wintersport/freestyle/terje-haakonsen-in-oslo-zufriedene-wut-11656351.html" target="_blank">Terje Haakonsen</a>, die Olympia-Premiere der Disziplin Halfpipe. Er und viele anderen Snowboarder haderten vor allem mit dem internationalen Skiverband (Fis), der die Qualifikation organisieren durfte. Im Laufe der Jahre hatte sich die Lage etwas beruhigt, 14 Jahre später ist <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/wintersport/freestyle/ttr-praesident-reto-lamm-die-fis-greift-slopestyle-von-uns-ab-11639804.html" target="_blank">der alte Konflikt jetzt wieder aufgebrochen</a>:</p>
<p>2014 wird die Freestyle-Disziplin <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/wintersport/freestyle/freestyle-glossar-von-big-air-bis-seventwenty-11640988.html" target="_blank">&#8220;Slopestyle&#8221;</a>, bei der sich die Extremsportler in einem Parkour aus mehreren Schanzen und anderen Hindernissen miteinander messen, olympisch und wieder darf der mächtige Skiverband die Qualifikation für die Snowboarder organisieren. Diesmal reagierten die Snowboarder konstruktiver: Zum ersten Mal seit 1999 organisierten sie wieder <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/wintersport/freestyle/freestyle-snowboarder-angriff-weltmeisterschaft-11639877.html" target="_blank">ihre eigenen Weltmeisterschaften</a>. Diese Weltmeisterschaften in Oslo im Februar habe ich als Anlass genommen, um als praktischen Teil meiner Online-Journalismus-Diplomarbeit eine <a href="http://www.faz.net/aktuell/sport/wintersport/freestyle/" target="_blank">Themenseite für faz.net</a> zu produzieren.</p>
<p>Während meiner Recherche für die Artikel habe ich zusätzlich versucht, die Stimmung unter den Snowboardern zum oben beschriebenen Konflikt in kurzen Video-Interviews einzufangen und daraus ein (nicht ganz so kurzes) Video zusammengeschnitten. Qualitätsschwankungen bitte ich zu entschuldigen, da ich alles alleine gedreht habe.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/-Ty1egF-ogs?rel=0" frameborder="0" width="620" height="345"></iframe></p>
<p>Außerdem habe ich noch ein etwas persönlicheres Interview mit Silvia Mittermüller, der besten deutschen Freestyle-Snowboarderin, geführt und &#8211; diesmal mit Unterstützung &#8211; ein kurzes Video-Portrait produziert:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/9slKcwSOJI4?rel=0" frameborder="0" width="620" height="345"></iframe><br />
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		<title>Linksverkehr KW 50/2011</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 11:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[dlf50]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Woche vor Weihnachten ein bisschen Guttenberg, ein bisschen mehr Libyen und ein neuer Blog. Guttenbergs Hilfe Stefan Laurin von den Ruhrbaronen kommentiert die Berufung von KT zu Guttenberg zum Berater der EU-Kommisssion in Fragen der “Internetfreiheit”. Andreas sagt: Bissig, was der Kollege dort schreibt. Aber er hat einen Punkt. Die Berufung ist tatsächlich mehr &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/12/17/linksverkehr-kw-502011/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche vor Weihnachten ein bisschen Guttenberg, ein bisschen mehr Libyen und ein neuer Blog.</p>
<p><strong><a title="Guttenbergs Hilfe" href="http://www.ruhrbarone.de/eu-niemand-hat-die-hilfe-zu-guttenbergs-noetig/" target="_blank">Guttenbergs Hilfe</a></strong></p>
<p>Stefan Laurin von den Ruhrbaronen kommentiert die Berufung von KT zu Guttenberg zum Berater der EU-Kommisssion in Fragen der “Internetfreiheit”.<em></em></p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Bissig, was der Kollege dort schreibt. Aber er hat einen Punkt. Die Berufung ist tatsächlich mehr als fragwürdig. Aber geben wir dem Ex-Doktor eine Chance&#8230;</p>
<p><strong><a title="Erst twittern dann schießen" href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/12/social-media-kriegsfuehrung-erst-twittern-dann-schiessen/" target="_blank">Erst twittern dann schießen</a></strong></p>
<p>Ein Stück Information (Twittermeldung) über das Ende des Libyenkrieges als Aufhänger, um über die Relevanz von Twitter in der Kriegsführung des 21. Jahrhunderts zu diskutieren.</p>
<p><em>Daniel meint:</em> Mit Foto und Dramaturgie wird der Eindruck erweckt, dass Twitter plötzlich für Kriegs- und Friedenserklärungen genutzt wird. Medien haben die Kriegsführung immer begleitet &#8211; mal getragen, mal gehemmt. Doch die Entscheidung über Krieg und Frieden wird von Politikern und Staatenlenkern getroffen &#8211; nicht von den Medien, die die Nachrichten darüber weiter tragen. Zumindest ist zu hoffen, dass diese Trennung noch vorhanden ist.</p>
<p><strong><a title="Zeitungen in Lybien" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/arabische-welt/nach-dem-krieg-lernen-und-lehren-fuer-das-neue-libyen-11566290.html" target="_blank">Zeitungen in Libyen</a></strong></p>
<p>&#8220;Wir brauchen eine Kultur des Lesens“: Warum in Libyen keiner Zeitung liest und wie sich das in Zukunft ändern soll.</p>
<p><em>Sebastian meint:</em> Interessant wie die Libyer nach dem Krieg versuchen, Zeitungen auf den Markt zu bringen. Online-Portale kommen für die Zeitungsgründer nicht infrage.</p>
<p><strong><a title="Politik.Medien.Öffentlichkeit." href="http://www.dlf50.org" target="_blank">Politik.Medien.Öffentlichkeit.</a></strong></p>
<p>Hilft Journalismus noch, Politik zu verstehen? Kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Digitalen funktionieren? Formt das Internet eine bessere Demokratie?</p>
<p><em>Sebastian zitiert:</em> In Kooperation mit dem Deutschlandfunk berichten Studenten der Hochschule Darmstadt von der Konferenz &#8220;Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt&#8221;.</p>
<p>Zum Abschluss könnt Ihr noch ein paar Weihnachtsgeschenke verteilen und die <a title="Blogger 2011" href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/blogger2011/" target="_blank">Blogger 2011</a> wählen. Am kommenden Mittoch werden sie gekürt. Ansonsten frohe Weihnachten allerseits, am 24. gibt es ausnahmsweise keinen Linksverkehr.<br />
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 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=2160&amp;md5=91006be7656e8e68191906409e083c2f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hunde und Windeln</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Telefon klingelt, die Vorwahl lässt nichts Gutes ahnen. 0911 oder so ähnlich. Egal, ich melde mich verschlafen: „Sebastian Eder“ „Herr Eder?“ „Ja“ „Wunderschönen guten Morgen. Ich wollte mich mal erkundigen, wie es ihrem Hund Lorry geht!“ Mein Hund heißt nicht Lorry. Genau genommen, habe ich überhaupt keinen Hund. Ich hatte auch nie einen. Wie &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/12/05/hunde-und-windeln/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Telefon klingelt, die Vorwahl lässt nichts Gutes ahnen. 0911 oder so ähnlich. Egal, ich melde mich verschlafen: „Sebastian Eder“ „Herr Eder?“ „Ja“ „Wunderschönen guten Morgen. Ich wollte mich mal erkundigen, wie es ihrem Hund Lorry geht!“ Mein Hund heißt nicht Lorry. Genau genommen, habe ich überhaupt keinen Hund. Ich hatte auch nie einen. Wie kommt der wirklich nette Herr also so früh am Morgen darauf? „Sie müssen mit Ihrer Payback-Karte an einer Tankstelle Hundefutter gekauft haben, so sind wir an Ihre Daten gekommen.“ Das erklärt zwar nicht den Namen Lorry, klingt aber sonst eigentlich logisch. Allerdings habe ich keine Payback-Karte. Ich habe auch noch nie in meinem Leben Hundefutter gekauft.</p>
<p>Ich bin nicht sonderlich vorsichtig mit meinen Daten. Gewinnspiele, Probeabos, Umfragen &#8211; wenn mich jemand fragt, gebe ich meist meine richtigen Daten an. Mein Mitbewohner, der unter dem daraus resultierenden Telefonterror zwangsläufig mitleidet, sagt immer: „Deine Daten sind da draußen.“ Recht hat er. Nur was passiert da draußen mit meinen Daten?</p>
<p>Vor ein paar Monaten habe ich ein Paket bekommen. Richtig, kein Brief, sondern ein Paket. In dem Paket fand sich ein netter Brief der Firma Pampers. Man wolle mir als jungem Vater unter die Arme greifen. Man wisse ja, wie schwer das alles sei. Geizig sind sie bei Pampers nicht. In meinem Vater-Starterpaket fanden sich mehrere Päckchen Babybrei zum Anrühren, ein Maßband zum an die Wand hängen, ein kleines Spielzeug und eine Windel. Wie der Leser schon geahnt haben wird, habe ich kein Kind. Ich habe auch nichts gekauft, oder abonniert, was darauf schließen lassen könnte. Trotzdem bekomme ich seitdem regelmäßig Post von Pampers. Ganz so großzügig sind sie nicht mehr, aber eine Windel legen sie dann schon noch jedem Brief bei.</p>
<p>Es ist doch recht beeindruckend, mit welcher Überzeugung mir der Pampers-PR-Fuzzi in jedem Brief aufs Neue zur Gründung meiner Familie gratuliert. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit bekomme ich regelmäßig ein Mode-Magazin zugesendet. Die Angebote sind nicht schlecht, die Klamotten sehen gut aus und sind recht günstig. Beim ersten Durchblättern also mal ein guter Fang. Doch dann werde ich stutzig. Hosen, T-Shirts und Pullis gibt es alle nur von XXL aufwärts. Ich schaue mir die Titelseite noch mal genauer an. „Mode für den Mann mit Format“, heißt es da. Übergrößen also. Und wieder sind die Absender an den Falschen geraten.</p>
<p>Man kann zusammenfassend sagen, dass mir noch nie etwas zugesendet oder telefonisch angeboten wurde, das zu mir passt. Selbst bei Umfragen am Telefon geht es immer so: „Herr Eder, hätten Sie kurz Zeit an unserer Umfrage teilzunehmen?“ „Na klar, um was geht es denn?“ „Das werden Sie gleich erfahren, könnten Sie mir grade noch sagen, wie alt Sie sind?“ „24“ „Oh, tut mir Leid, dann kommen Sie für unsere Umfrage leider nicht infrage.“ Aufgelegt. Ob wegen meines Alters, meines Studenten-Daseins oder meines fehlenden Haustieres: Ich durfte tatsächlich noch nicht ein einziges Mal an einer Telefonumfrage teilnehmen. Und das, obwohl ich eigentlich immer meine korrekten Daten angebe. Es heißt ja immer, man muss vorsichtig sein mit seinen Daten: „Die wissen sonst irgendwann alles über Dich!“ Solange ich noch meine monatliche Windel zugesendet bekomme, halten sich meine Sorgen darüber weiter in Grenzen.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 43/11</title>
		<link>http://www.youdaz.com/2011/10/29/linksverkehr-kw-4311/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 10:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Steinbrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Was haben ein Café in Bonn, deutsche Sportfunktionäre, Peer Steinbrück und die Euro-Krise gemeinsam? Richtig, zu all diesen Themen findet  ihr Spannendes in unserem dieswöchigem Linksverkehr. Interaktive Krise Die NYT versucht interaktiv die Zusammenhänge der Euro-Krise darzustellen. Andreas meint: Durchaus sehenswert und gut gemacht. Trotzdem ist es unübersichtlich, was aber an der Thematik liegt. Selbst &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/10/29/linksverkehr-kw-4311/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben ein Café in Bonn, deutsche Sportfunktionäre, Peer Steinbrück und die Euro-Krise gemeinsam? Richtig, zu all diesen Themen findet  ihr Spannendes in unserem dieswöchigem Linksverkehr.</p>
<p><strong><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2011/10/23/sunday-review/an-overview-of-the-euro-crisis.html" target="_blank">Interaktive Krise</a></strong></p>
<p>Die NYT versucht interaktiv die Zusammenhänge der Euro-Krise darzustellen.</p>
<p><em>Andreas meint:</em> Durchaus sehenswert und gut gemacht. Trotzdem ist es unübersichtlich, was aber an der Thematik liegt. Selbst interaktiv und digital ist es kaum darzustellen.</p>
<p><em>Sebastian meint:</em> Leider wirklich recht unübersichtlich. Interaktive Grafiken sind  bei weniger komplexen Themen wohl doch sinnvoller. Auf FAZ.NET fand sich diese Woche eine <a title="Weltbevölkerung" href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/weltbevoelkerungsbericht-2011-jetzt-sieben-milliarden-menschen-11505983.html" target="_blank">interaktive Grafik zur Entwicklung der Weltbevökerung</a>.<em></em> Sehr simpel, aber informativ.<a title="Weltbevölkerung" href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/weltbevoelkerungsbericht-2011-jetzt-sieben-milliarden-menschen-11505983.html"><br />
</a></p>
<p><strong><a href="http://www.taz.de/!80520/" target="_blank">K-Antwort?</a></strong></p>
<p>Gordon Repinsk beschreibt den Hype um Peer Steinbrück.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Endlich betracht mal jemand den mir schon seit langem gespenstigen Aufstieg des “Kanzlerkandidaten” Steinbrück kritisch, anstatt ihn mitzumachen.</p>
<p><em>Sebastian meint:</em> Wer hat sich denn seit letztem Sonntag damit nicht kritisch auseinandergesetzt? Generell gibt es wenig langweiligeres, als dieses ewige Jauch und Will-Gebashe, das man jeden Montag auf allen größeren Nachrichtenseiten lesen muss. Wer zwingt die Redakteure eigentlich zum Schauen? Und wenn Schmidt gerne Steinbrück als Kanzlerkandidaten hätte, kann er das doch sagen. Darum geht es ja in Talkshows, Meinungen. Und die SPD kann ihren Kandidaten (siehe Repinsk) am Ende immer noch selbst aufstellen. Passend dazu die <a href="http://www.bildblog.de/34492/ohne-worte-aber-mit-zahlen-2/" target="_blank">knallharte Bild-Umfrage-Analyse</a>.</p>
<p><strong><a href="http://direktzu.de/kanzlerin/messages/markenrecht-und-innovative-geschaeftsideen-aus-deutschland-wer-schuetzt-die-kleinen-vor-patentschutz-35365" target="_blank">Apfelstreit</a></strong></p>
<p>Über den Patentstreit zwischen Apple und dem Bonner Café Apfelkind hat gestern nicht nur <a title="Unseren täglichen Apfel gib uns heute" href="http://www.youdaz.com/2011/10/28/unseren-taglichen-apfel-gib-uns-heute/">unser Autor Martin Krauß geschrieben</a>. Der Streit hat es <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/streit-um-den-apfel-apple-goennt-bonner-caf--den-apfel-nicht,1472780,11072402,view,asFirstTeaser.html%29" target="_blank">auch in die FR</a>, Welt und auch direkt zur Kanzlerin geschafft.</p>
<p><em>Martin meint:</em> Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, dass ein Konzern, der Unterhaltungselektronik vertreibt, Ansprüche auf ein Logo erheben kann, das eine Besitzerin eines kleinen Cafés in Bonn entworfen hat.</p>
<p><strong><a href="http://netzwertig.com/2011/10/25/wer-weis-was-uber-die-nutzer-die-wirkliche-datenkrake-heist-amazon/" target="_blank">Datenschwamm Amazon</a></strong></p>
<p>Von Facebook und Google wissen wir, dass sie Daten nur so aufsaugen, wie ein trockener Schwamm. Über das Datensammeln von Internethändlern wie Amazon machen sich nur wenige Gedanken.</p>
<p><em>Martin denkt:</em> Daten sind die Währung im World Wide Web. Jeder muss sich daher bewusst machen, welche Spuren man im Internet hinterlässt. Dass man günstige Preise nicht umsonst bekommt, sollte jedem Nutzer von Internetversandhäusern bewusst sein.</p>
<p><strong><a href="http://www.jensweinreich.de/2011/10/26/bundestags-sportausschuss-schliest-medien-aus-mdb-wollen-sich-nicht-beim-ipad-spielen-beobachten-lassen/" target="_blank">Spezialdemokratie</a></strong></p>
<p>Jens Weinreich beschreibt, dass im Sportausschuss keine Journalisten mehr zugelassen sind, warum und dass das ganze schon eine längere Vorgeschichte hat…</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Sportfunktionäre haben nicht umsonst Angst vor Transparenz. Auch ich mache da ja derzeit Erfahrungen. Am Beispiel im Text wird es besonders deutlich, auch wenn es sich hier nicht um klassische Fuktionäre, sondern klassische Politiker handelt.</p>
<p>Zum Abschluss, und um Stefan Niggemeiers neuen Job beim Spiegel zu feiern, nochmal seinen  grandiosen <a title="Niggemeier Spiegel" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/spiegel-sex-power-bullshit/" target="_blank">„Spiegel“-Not-Aufmacher</a>. Wurde der &#8220;FAS&#8221; doch glatt die beste Glosse weggekauft&#8230;<br />
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		<title>Kann man mit Datenjournalismus Geld verdienen?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 11:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reihe: Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
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		<description><![CDATA[Daten bekommen eine immer größere Bedeutung in unserer modernen Welt. Keine Woche vergeht mehr ohne einen Datenskandal. Mal sind es Hacker, die in die Netzwerke großer Unternehmen eindringen, mal Mobilfunkbetreiber, die Daten ihrer Nutzer speichern oder sogar die Polizei, die Handydaten von Demonstranten speichert und archiviert. Eins wird an der Fülle dieser Ereignisse deutlich: Daten &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/07/25/kann-man-mit-datenjournalismus-geld-verdienen/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daten bekommen eine immer größere Bedeutung in unserer modernen Welt. Keine Woche vergeht mehr ohne einen Datenskandal. Mal sind es Hacker, die in die Netzwerke großer Unternehmen eindringen, mal Mobilfunkbetreiber, die Daten ihrer Nutzer speichern oder sogar die Polizei, die Handydaten von Demonstranten speichert und archiviert. Eins wird an der Fülle dieser Ereignisse deutlich: Daten sind wertvoll. Auch im Journalismus spielen Daten eine immer größere Rolle, die prominenteste Beispiele sind die Wikileaks-Enthüllungen über den Afghanistan- und den Irak-Krieg, datenjournalistisch aufbereitet von Spiegel, Guardian und Co. Aber lohnt solch ein Aufwand überhaupt, ist es möglich mit Datenjournalismus Geld zu verdienen?</p>
<p>Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten mit Daten im Journalismus Geld zu verdienen. Man kann Daten als Recherche-Grundlage nutzen und die entstehenden Geschichten verkaufen (wie z.B. <a title="Making of: Die Bundesliga-Statistiken" href="http://www.youdaz.com/2011/05/23/making-of-die-bundesliga-statistiken/">bei unseren Bundesliga-Statistiken</a>). Man kann Daten in einer Grafik oder Tabelle aufbereiten und diese dann an Zeitungen verkaufen, oder aber man nutzt Daten um neue journalistische Angebote zu entwickeln, ein Beispiel dazu später.</p>
<p>Die erste Datenjournalismus-Redaktion in Deutschland wurde <span id="more-856"></span>2007 von der dpa unter dem Namen DataReporting ins Leben berufen. Als Beispiel für ein gewinnbringendes datenjournalistisches Projekt taugt die Redaktion bis heute leider nicht. Erst Ende letzten Jahres musste die Redaktion verkleinert werden, die Nachfrage rechtfertigte den großen Aufwand nicht mehr. Seitdem produziert die Redaktion statt drei nur noch eine Geschichte die Woche, die immer aus den Rohdaten, einer Visualisierung &#8211; meist in Form einer Deutschlandkarte &#8211; und eines einordnenden Hintergrundberichtes besteht. Zeitungen können dieses Angebot abonnieren oder einzeln kaufen, doch die Nachfrage hält sich wie gesagt in Grenzen. Nur 10 kleinere Tageszeitungen haben ein Abonnement gekauft.</p>
<p>Data Reporting-Redakteurin Christina Elmer sieht die Gründe dafür vor allem in der großen Hemmschwelle von Journalisten, viele Redakteure „akzeptieren Tabellen und Grafiken nicht als Aufhänger einer Geschichte und unterschätzen ihre Relevanz“, sagt sie. Ein Problem ist ihrer Meinung nach aber auch das Image einer Nachrichtenagentur: „Die meisten Redakteure sind von dpa Texte gewohnt, die sie kopieren und einfügen können.“ (Das ganze Interview <a title="Interview mit Christina Elmer: “Viele Redakteure unterschätzen die Relevanz”" href="http://www.youdaz.com/2011/06/13/interview-mit-christina-elmer-viele-redakteure-unterschatzen-die-relevanz/">hier</a>).</p>
<p>Ganz andere Ideen, wie es möglich ist mit Daten als Journalist oder Publizist Geld zu verdienen, hat der amerikanische Online-Journalismus-Professor Paul Bradshaw. Er sieht die Chance vor allem darin, Daten dazu zu nutzen um neue Angebote zu entwickeln, beziehungsweise alte Angebote zu personalisieren. Zum Beispiel könne man Nutzern die Möglichkeit geben, über Facebook einzelne Autoren oder Sportvereine zu „liken“, so dass diese dann nur noch Texte von bestimmten Autoren oder über bestimmte Sportvereine bekommen. Diese Daten könnten dann genutzt werden, um personalisierte Werbung zu verkaufen. Kennt man den eigenen Nutzer irgendwann so gut, dass man zum Beispiel Werbung für Familienautos nur Nutzern zukommen lassen kann, die an einem Familienauto interessiert sein könnten, kann man solche Werbung teurer verkaufen.</p>
<p>Ein Beispiel wie man aus Daten neue journalistische Angebote entwickeln kann ist die Plattform <a href="http://www.whatcouldicook.com" target="_blank">www.whatcouldicook.com</a>, entstanden mit Daten des Guardian. Grundlage für die Entstehung dieser Seite ist „<a href="http://www.guardian.co.uk/open-platform" target="_blank">Open Platform</a>“. Dort stellt der Guardian kostenlos Daten aus dem eigenen Archiv zur Verfügung, ausdrücklich auch zur kommerziellen Nutzung.</p>
<p>Im Falle von „WhatcouldIcook“ (WcIc) lief es folgendermaßen ab: Ein Nutzer holte sich aus der Guardian-Datenbank Rezepte und baute daraus eine Seite, auf der Nutzer nach Rezepten suchen können. Der Guardian kam dann auf den Entwickler zu und erstellte in Zusammenarbeit mit ihm eine MicroApp für die Guardian-Homepage. Auf diese Weise bekommt WcIc neue Nutzer über die Guardian-Homepage und WcIc verlinkt wiederum auf die Guardian-Seite. So ist es dem Guardian möglich „Nutzer zu erreichen, die wir sonst nicht erreichen würden“, wie es auf der “Open Platform” Homepage heißt.</p>
<p>Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten mit Daten im Journalismus Geld zu verdienen, was noch fehlt ist der erste Herausgeber, der den Mut hat, sich mit seiner ganzen Kraft hinter ein datenjournalistisches Experiment zu schmeißen. Dazu siehe auch <a href="http://www.inpublishing.co.uk/kb/articles/data_journalism__is_it_worth_it.aspx" target="_blank">Paul Bradshaw im InPublishing Magazine</a>.<br />
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		<title>Interview mit Christina Elmer: &#8220;Viele Redakteure unterschätzen die Relevanz&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 14:07:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vier Jahre ist es her, dass die Deutsche Presse-Agentur (dpa) sich auf ein neues Terrain vorwagte und die erste Datenjournalismus-Redaktion in Deutschland gründete. Zur Erfolgsgeschichte wurde DataReporting bis heute nicht. Warum das so ist, und ob eine Grafik wirklich schon Journalismus ist, darüber spricht dpa-Redakteurin Christina Elmer im YOUdaz-Interview. Nach vier Jahren sieht die Bilanz &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/06/13/interview-mit-christina-elmer-viele-redakteure-unterschatzen-die-relevanz/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em></p>
<div id="attachment_633" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-633" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2011/06/christina_elmer_datenjournal1.jpg" alt="" width="250" height="317" /><p class="wp-caption-text">Christina Elmer bei ihrem Vortrag auf der Konferenz &quot;Data Stories&quot;. Foto: Corinna Klingler</p></div>
<p></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Vier Jahre ist es her, dass die Deutsche Presse-Agentur (dpa) sich auf ein neues Terrain vorwagte und <a title="die erste Datenjournalismus-Redaktion in Deutschland" href="http://www.datenjournal.de/dossier/dpa-modell" target="_blank">die erste Datenjournalismus-Redaktion in Deutschland</a> gründete. Zur Erfolgsgeschichte</em><em> wurde DataReporting bis heute nicht. Warum das so ist, und ob eine Grafik wirklich schon Journalismus ist, darüber spricht dpa-Redakteurin Christina Elmer im YOUdaz-Interview.</em></p>
<p><strong>Nach vier Jahren sieht die Bilanz der ersten deutschen Datenjournalismus-Redaktion eher durchwachsen aus. Nur 10 Regionalzeitungen nehmen Ihr Angebot wahr, letztes Jahr musste die Redaktion wegen der geringen Nachfrage verkleinert werden. Warum wird Ihr Angebot nicht angenommen?</strong></p>
<p>Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Redakteure eine sehr hohe Hemmschwelle haben, sobald es um statistische und technische Angebote geht. Sie akzeptieren Tabellen und Grafiken nicht als Aufhänger einer Geschichte und unterschätzen ihre Relevanz. Es geht bei unseren Datensammlungen immer um Themen, die Menschen direkt betreffen. Vielen Journalisten ist dieser technische Zugang aber noch immer fremd, sie sehen sich als Schreiber und wollen mit Tabellen und Zahlen nichts zu tun haben.</p>
<p><strong>Ist eine Datenjournalismus-Redaktion in einer Nachrichtenagentur sinnvoll aufgehoben?</strong></p>
<p>Das Image einer Nachrichtenagentur ist ein Problem. Die meisten Redakteure sind von dpa Texte gewohnt, die sie kopieren und einfügen können. Wir liefern mit unserer Arbeit aber <span id="more-591"></span>Denkanstöße, mit unserem Angebot muss man sich erst ein bisschen beschäftigen und die Erkenntnisse einordnen. Dafür fehlt meistens schlicht die Zeit in den Redaktionen. Ich bin trotzdem weiter zuversichtlich, dass unser Angebot in Zukunft besser angenommen wird. Natürlich stehen wir jetzt unter Druck. Der Welpenschutz für unserer Redaktion ist vorbei.</p>
<p><strong>Ist es wirklich schon Journalismus aus Statistiken Grafiken und Tabellen zu erstellen?</strong></p>
<p>Hinter jeder Grafik und jeder Tabelle steckt eine Idee: Welche Daten beziehe ich aufeinander und warum. Da fängt für mich die journalistische Arbeit an. Natürlich hört sie damit nicht auf. Die Erkenntnisse müssen eingeordnet und bewertet werden. Deswegen bieten wir zu unseren Tabellen immer noch einen Hintergrundbericht an. Der beschäftigt sich auch mit den Menschen, die hinter einer Statistik stehen. Wir beschreiben konkrete Fälle, lassen Betroffene oder Experten zu Wort kommen.</p>
<p><strong>Aber haben dann die Grafiken für den Leser überhaupt noch einen Mehrwert? Sind sie nicht eher Recherche-Hintergrund für Journalisten und für die Leser ist dann vor allem der einordnende Text interessant?</strong></p>
<p>Oft sprechen Grafiken eine viel deutlichere Sprache als ein Text, der doch immer noch mal eine Spur subjektiver ist als die Grafiken, die einfach nur die Fakten aufzeigen. Wenn man die technischen Möglichkeiten hat, dem Leser damit einen Einblick in die Grundlagen der Recherche zu gewähren, sollte man sie auch nutzen. Mein Eindruck ist, dass viele Tageszeitungen da noch zu vorsichtig sind. Sie sehen die extrem aufwendigen Umsetzungen vom Spiegel und vom Guardian zu sehr komplexen Themen und denken sich dann: Entweder müssen wir auch so gut sein, oder wir lassen es gleich. Und dann wird eben doch wieder nur der Text mit einem kleinen Bild abgedruckt oder ins Netz gestellt.<br />
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