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	<title>YOUdaz.com &#187; Pascal Tannich</title>
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		<title>Leistungsschutzrecht, alles nur Ablenkung?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Tannich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum fordern die Verbände der deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger ein Leistungsschutzrecht? Reicht das geltende Urheberrecht nicht aus? In der momentanen Form hätte das geplante Gesetz kaum Bestand vor den Verfassungsrichtern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wozu dient das frisch geplante Leistungsschutzrecht? Bei der Lektüre von Stefan Niggemeier, Kai Biermann oder Christoph Keese entsteht der Eindruck: Zur Ablenkung.</p>
<p>Seit über ein Leistungsschutzrecht diskutiert wird, treten ACTA und die <a title="Stefan Niggemeier zur &quot;Content-Allianz&quot;" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/konvergenz-konsistenz-inkontinenz-die-deutsche-content-allianz/" target="_blank">„Content-Allianz“</a> in den Hintergrund. Frau Piel und die Verleger planen währenddessen weiter an einer Verstümmelung der journalistischen Präsentationsformen im Netz.</p>
<p><strong>Warum fordern die Verleger ein Leistungsschutzrecht?</strong></p>
<p><a title="Umsatzzahlen Springer auf heise.de" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Axel-Springer-legt-dank-Internet-und-Auslandsgeschaeft-deutlich-zu-1465150.html" target="_blank">Am Geld kann es nicht liegen</a>, auch wenn Umsatz nicht mit Gewinn verwechselt werden darf. Das Grundproblem liegt im Anzeigenmarkt. Nachdem die Verleger erst ihre Printanzeigen ins Netz verloren, verlieren sie jetzt ihre Netzanzeigen an Google, Facebook und andere Aggregatoren. Google verlinkt Presseartikel über den Dienst Google News. Nun gibt es eilige Menschen, die nach der Lektüre der Überschrift und eines Vorspanns auf Google News die Ursprungsseite der Nachricht nicht mehr besuchen. Werbung, die die Verleger diesen Menschen auf ihren Seiten präsentiert hätten, findet deshalb keine Betrachter mehr. Google schaltet zwar momentan keine Werbung auf Google News, macht sich aber mit den Nutzerdaten, die das Unternehmen sammelt, attraktiv für Werbende. Google-Anzeigen erreichen genau die richtige Zielgruppe. Es geht beim Leistungsschutzrecht nicht darum, Artikel vor Suchmaschinen zu schützen. Das Leistungsschutzrecht hieße treffender Anzeigenschutzrecht.</p>
<p><strong>Schwammiges vs. konkretes Leistungsschutzrecht</strong></p>
<p>Käme ein solches „Leistungsschutzrecht“ im Sinne von <a title="Pressemitteilung: Michael Kretschmers zum Leistungsschutzrecht" href="http://www.cdu.de/archiv/2370_34201.htm" target="_blank">Michael Kretschmer</a>, würde sich allerdings nichts verändern. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Netzpolitik der CDU fasst in einem kurzen Beitrag seine Konkretisierungswünsche für ein Leistungsschutzrecht zusammen. Ein so formuliertes Gesetz würde die bisherige Gesetzgebung aber nicht erweitern: Google würde weiter legal Überschriften und Teaser nutzen – Blogs und Aggregatoren dürften weiter Links mit kurzen Beschreibungen veröffentlichen. Die Kopie ganzer Presseartikel wäre zwar verboten, doch die ist <a title="Kai Biermanns Kommentar zum Leistungsschutzrecht" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition/komplettansicht" target="_blank">auch heute schon illegal</a>.</p>
<p>Wer nun Flipboard und ähnliche Apps als problematisch anführt, irrt. Auch der Konsum von Nachrichten via RSS kann vernachlässigt werden. Ob der Nutzer ganze Artikel oder nur Teaser im RSS-Feed lesen kann, entscheidet der Anbieter des Feeds. Die Verleger können also bestimmen, ob ein Nutzer auf Flipboard den ganzen Artikel lesen kann oder nur so viel, wie auch auf Google News zu sehen wäre.</p>
<p>Ein <em>schwammiges</em> Leistungsschutzrecht kann also nichts regeln, weil es zu vage formuliert ist. Ein <em>konkretes</em> wäre aber unnötig, da bestehende Regelungen nicht erweitert würden. Dennoch befürchten Gesetzesgegner als mögliche Folgen, dass reine Informationen urheberrechtlich geschützt oder das Zitatrecht durch ein solches Gesetz eingeschränkt werden könnten. Dies hätte aber wohl kaum Bestand vor dem Bundesverfassungsgericht. Traurigerweise wird das Leistungsschutzrecht trotzdem von den Verlagen als <a title="Stefan Niggemeier - &quot;Hurra: Urheberrecht im Internet verbessert!&quot;" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/hurra-urheberrecht-im-internet-verbessert/" target="_blank">bedeutender Schritt in eine bessere Welt beschrieben</a>.</p>
<p><strong>Die Folgen</strong></p>
<p>Selbst, wenn Google und all die anderen Aggregatoren die Inhalte der Verleger nicht mehr indexieren würden, so blieben die Blogs mit ihren Links auf die Verleger-Angebote in den Indexen erhalten. Der Nutzer würde „indirekte Abos“ über Blogs nutzen, statt den RSS-Feed einer Zeitung direkt zu abonnieren. Natürlich nur, wenn Blogger weiter Links zu Presse-Artikeln zur Verfügung stellen würden.</p>
<p>Doch was hätten die Verleger von einem solchen System? Würde das Anbietern wie Google schaden? Letztendlich würden wohl bei beiden Parteien die Klickzahlen zurückgehen. Für den Nutzer würde vor allem der Weg zum „Qualitätsjournalismus“ länger und mühsamer.</p>
<p>Kai Biermann <a title="Kai Biermann zum Leistungsschutzrecht" href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-03/leistungsschutzrecht-koalition/komplettansicht" target="_blank">kommentiert auf ZEITOnline</a> die Folgen eines Leistungsschutzrechts für die Autoren journalistischer Texte. In Bezug auf eine angemessene Beteiligung der Autoren an den Leistungsschutzeinnahmen rechnet Biermann damit, dass die Urheber der Texte wohl nichts abbekommen würden.</p>
<p><a title="Christoph Keese fordert ein Leistungsschutzrecht" href="http://www.presseschauder.de/unbegrundete-sorgen-anlasslich-des-leistungsschutzrechts/" target="_blank">Christoph Keese</a>, Konzerngeschäftsführer Public Affairs – Axel Springer, argumentiert, es gebe bisher kein Vergütungsmodell für Online-Kopien. Außerdem würden die Gelder, die die <em>„Verwertungsgesellschaft Wort“</em> derzeit verteile zweckgebunden in die journalistische Ausbildung fließen.</p>
<p>Klartext: Die Verleger profitieren bisher nur indirekt durch besser ausgebildete Mitarbeiter von den Abgaben, die die „VG Wort“ ausschüttet. Der Wunsch scheint zu sein, eine Verwertungsgesellschaft aufzubauen, aus deren Einnahmen die Verlage direkt finanziell profitieren könnten.</p>
<p>Wozu Verwertungsgesellschaften aber fähig sind, <a title="TELEPOLIS: &quot;Musikindustrie will Musiker &quot;enteignen&quot;&quot;" href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36517/1.html" target="_blank">zeigte sich kürzlich in der Musikbranche</a>.</p>
<p><strong>Die mögliche Zukunft</strong></p>
<p>Google steht einem Leistungsschutzrecht ablehnend gegenüber, <a title="Eric Schmidt zum Leistungsschutzrecht" href="http://meedia.de/nc/internet/google-lsr-waere-bremse-fuers-internet/2012/03/05.html" target="_blank">reicht den Verlegern aber die Hand</a> und bietet Zusammenarbeit als Kompromiss an. Ob dies die Verleger allerdings befriedigen wird, darf bezweifelt werden. Wie fair Google mit Partnern umspringt, kann man <a title="CARTA: Googles &quot;Fair Share&quot;" href="http://carta.info/41872/fair-share-von-google-vielleicht-geht-es-doch/" target="_blank">leicht abschätzen</a>.</p>
<p><a title="Patrick Breitenbach zum Leistungsschutzrecht" href="http://blog.karlshochschule.de/2012/03/05/wer-hat-angst-vorm-leistungsschutzrecht-niemand-wenn-es-aber-kommt-dann-laufen-wir/" target="_blank">Patrick Breitenbach</a> hat nun drei Zukunftsalternativen aufgezeichnet, welche Folgen ein Leistungsschutzrecht haben könnte.</p>
<p>Nummer 1: Google denkt sich: „Tja, Pech gehabt.“ und nimmt die Verleger aus dem Index. Stattdessen werden Redakteure eingestellt und Google gründet eine eigene Online-Zeitung. Sloganvorschlag meinerseits: „Google News jetzt mit eigener Redaktion – unabhängig, schnell und 100 Prozent „verlegerfrei“.“ Dass das die vielfältige Meinungslandschaft beschädigen würde, ist klar.</p>
<p>Nummer 2: Wikipedia wird tagesaktuell. Die Crowd übernimmt, was früher Google getan hat. Nachrichten sammeln, zusammenfassen und gebündelt nach Interessen und Relevanz zur Verfügung stellen.</p>
<p>Nummer 3: Das Leistungsschutzrecht kommt nicht – eine sehr wahrscheinliche Variante. Kretschmer ist nicht der einzige CDU-Politiker, der sich fragend bis kritisch äußert. Auch Dorothee Bär, stellvertretende CSU-Generalsekretärin, <a title="Dorothee Bär bei irights.info" href="http://irights.info/index.php?q=node/2170" target="_blank">erschließt sich der Sinn eines Leistungsschutzrechts nicht</a>. Es kommt also nicht nur aus den <a title="Konstantin von Notz zum Leistungsschutzrecht" href="http://von-notz.de/2012/03/pm-verfruehtes-wahlkampfgeschenk-statt-dringend-benoetigter-urheberrechtsreform/" target="_blank">anderen Lagern</a> Kritik.</p>
<p>Zu hoffen bleibt, dass nicht nur das Leistungsschutzrecht fällt, sondern auch die Debatte um ein zeitgemäßes Urheberrecht endlich geführt wird. Die Debatte um ein Gesetz, das vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben wird, blockiert Kräfte. Kräfte, die wir dringend dafür einsetzen sollten, moderne Medienkonzepte zu entwickeln.<br />
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		<title>Linksverkehr KW 47/2011</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 11:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Tannich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Mal im Linksverkehr: Schwul sein wird einem nicht leicht gemacht und ein bedauerlicher aber verständlicher Rückzug aus der Blogosphäre: Beide Beiträge befassen sich mit Mitmenschen, die aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen werden. Außerdem: Guttenbergs Comeback Strategie, Verfassungsschutz-Satire und Pfefferspray. &#8220;So, wie ich bin&#8221; &#124; ZEITonline Schwul zu sein, bringt immer noch schwere Lasten mit sich. &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/11/26/linksverkehr2011kw-47/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal im Linksverkehr: Schwul sein wird einem nicht leicht gemacht und ein bedauerlicher aber verständlicher Rückzug aus der Blogosphäre: Beide Beiträge befassen sich mit Mitmenschen, die aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen werden. Außerdem: Guttenbergs Comeback Strategie, Verfassungsschutz-Satire und Pfefferspray.</p>
<p><strong><a title="So, wie ich bin - ZEITonline" href="http://www.zeit.de/2011/47/C-Lehrer-Homosexualitaet/komplettansicht" target="_blank">&#8220;So, wie ich bin&#8221; | ZEITonline</a></strong></p>
<p>Schwul zu sein, bringt immer noch schwere Lasten mit sich. &#8220;So, wie ich bin&#8221; ermöglicht einen kleinen Einblick in das Leben eines schwulen Lehrers an einer Kölner Gesamtschule.</p>
<p><em>Andreas sagt:</em> In meiner Timeline schrieb jemand “mehr Filmförderung an Schulen, wenn sowas dabei raus kommt”. Dem kann ich mich nur anschließen. Ich wünschte, einige angehende Journalisten hätten den selben Ehrgeiz mit ihren Stories.</p>
<p><strong>&#8220;<a title="&quot;Guttenberg will nicht gelogen haben – und handelt damit strategisch richtig&quot; | beim wort genommen" href="http://beim-wort-genommen.de/2011/11/24/guttenberg-will-nicht-gelogen-haben-und-handelt-damit-strategisch-richtig/" rel="bookmark" target="_blank">Guttenberg will nicht gelogen haben – und handelt damit strategisch richtig&#8221; | beim wort genommen</a></strong></p>
<p>Jonas Schaible betrachtet die jüngsten Aussagen von Karl-Theodor zu Guttenberg und kommt zum Schluss: Strategisch macht er alles richtig.</p>
<p><em>Andreas denkt:</em> Langsam werden mir diese Medien-Gemachten Politik-Stars unheimlich. Steinbrück, zu Guttenberg&#8230; Kann man in den Mainstream-Medien nicht hauptsächlich die anschauen, die wirklich Politik machen? Dann gibt es auch weniger “taktisch” klug und mehr politisch gut&#8230;</p>
<p><strong><a title="Titanic-Titelbild 12/2011" href="http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/01-U1-Titel-201112-Hitler_03.jpg" target="_blank">Titelbild des Titanic-Satiremagazins Nr. 12/2011</a> | <a title="Die Website von TITANIC" href="http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/01-U1-Titel-201112-Hitler_03.jpg" target="_blank">TITANIC &#8211; Das endgültige Satiremagazin</a></strong></p>
<p><em>Daniel meint: </em>10 Jahre rechter Terror in Deutschland &#8211; niemand konnte die Macher stoppen &#8211; zu Fall brachten sie sich zuletzt selbst. Aber aus welchen Gründen? Verfassungsschutz-Bashing wird mir zu sehr gehyped &#8211; bitte Hirn wieder einschalten: Auch diese Behörde arbeitet nach den Vorgaben der Politik. Ich befürchte, wir suchen an der falschen Stelle nach Verantwortlichen.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Auch die Beamten, die beim Verfassungsschutz tätig sind, können sich ihres Menschenverstandes bedienen. V-Leute und alle möglichen anderen direkten und indirekten Verstrickungen des Staates mit der rechten Szene müssen offengelegt und gekappt werden. Oft hilft Satire am besten, das zu verstehen. <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><a title="&quot;Der Vorhang ist gefallen!&quot; | Julia Probst - meinaugenschmaus" href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/11/der-vorhang-ist-gefallen.html" target="_blank">Der Vorhang ist gefallen! | Julia Probst &#8211; meinaugenschmaus</a></strong></p>
<p>Julia Probst beendet ihre Blog und Twitter-Aktivitäten. Zu groß sei der Frust. In Sachen Barrierefreiheit und Inklusion renne die <del datetime="2011-11-27T21:16:17+00:00">Taubstumme</del>Gehörlose gegen Windmühlen.<br />
<em></em></p>
<p><em>Andreas sagt:</em> Schade und traurig. Mehr bleibt mir nicht zu sagen. Ich hoffe die Autorin bleibt weiter engagiert auch wenn ich den Ärger nur zu gut verstehen kann.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Dass Julia Probsts aktives öffentliches Eintreten für die Belange Gehörloser sie innerlich anfrisst, ist klar. Vor allem, weil die Zahnräder die sie zu stellen versuchte, blockiert sind. Ich hoffe Julia Probst hat durch ihre Präsenz im Netz neue Kontakte knüpfen können, die sie jetzt offline weiter einsetzen kann, um unsere Gesellschaft zu verändern.</p>
<p><strong><a title="Interview with a pepper-sprayed UC Davis student | BoingBoing" href="http://boingboing.net/2011/11/20/ucdeyetwitness.html" target="_blank">Interview with a pepper-sprayed UC Davis student | BoingBoing</a></strong></p>
<p>Ein Student berichtet von der Gewalt, die die Polizei gegen friedlich demonstrierende Stundenten in den USA anwendet.</p>
<p><em>Pascal meint:</em> Friedlich protestierende Studenten auf ihrem Campus brutal von der Polizei misshandeln zu lassen, ist ein Armutszeugnis für jedes politische oder gesellschaftliche System. Pfefferspray ist eine Waffe und ihr Einsatz war in diesem Fall in keiner Form gerechtfertigt. Schockierend ist vor allem mit welcher Gelassenheit und welch überheblicher Körperhaltung der Polizist hier zur Misshandlung schreitet. Nachdem seine Dose leer ist, fordert er mit einem kurzen Wink einen Kollegen auf, weiter zu machen. Dieser schreitet zur Tat, wie als wäre das Vorgehen so im Voraus längst abgesprochen. Die Tat und die Absprache der Polizisten sind auf vielen Videos zu beobachten. <a title="Delicious Stack zum Thema" href="http://delicious.com/stacks/view/F91x2z" target="_blank">Ich habe eine kleine Auswahl zusammengestellt.</a><br />
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<li>keine. Der Text scheint wohl einzigartig <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=1983&amp;md5=50e47f37278ebfcb9f8eb52418ad4c3f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alltägliche Energieverschwendung</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 13:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Tannich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere westlichen Lebensstandards sind auf höchstem Niveau &#8211; damit verbunden ist ein enormer Hunger nach Energie. Das kann man auch anhand dieser Grafik ablesen, die zeigt wie hoch unser Energieverbrauch über dem globalen Durchschnitt liegt. Wer Strom sparen will, muss aber nicht zwingend auf diese Standards verzichten. Schon durch effizientere Nutzung der Energie kann viel &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/10/26/alltaegliche-energieverschwendung/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere westlichen Lebensstandards sind auf höchstem Niveau &#8211; damit verbunden ist ein enormer Hunger nach Energie. Das kann man auch anhand dieser Grafik ablesen, die zeigt wie hoch unser Energieverbrauch über dem globalen Durchschnitt liegt.</p>
<p><iframe width="600" height="325" frameborder="0" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" src="http://www.google.de/publicdata/embed?ds=d5bncppjof8f9_&amp;ctype=l&amp;strail=false&amp;bcs=d&amp;nselm=h&amp;met_y=eg_use_pcap_kg_oe&amp;scale_y=lin&amp;ind_y=false&amp;rdim=country&amp;idim=country:DEU:FRA:USA&amp;ifdim=country&amp;tdim=true&amp;tstart=-289792800000&amp;tend=1288044000000&amp;hl=de&amp;dl=de&amp;uniSize=0.035&amp;iconSize=0.5&amp;icfg"></iframe></p>
<p>Wer Strom sparen will, muss aber nicht zwingend auf diese Standards verzichten. Schon durch effizientere Nutzung der Energie kann viel erreicht werden.</p>
<p>Neben unseren Luxusspielzeugen brauchen auch die technischen Helfer in unserem Alltag viel Strom. Wenn Haushaltsgeräte ein gewisses Alter überschritten haben, kann es sich wirtschaftlich und ökologisch rechnen, sie durch neuere, effizientere Geräte zu ersetzen.</p>
<p>Auf diese Thematik will der Künstler Frank Schmerberg mit seiner Kunstinstallation &#8220;Der Stromfresser&#8221; aufmerksam machen. Sie kann noch bis zum 27. Oktober in Darmstadt besichtigt werden.</p>
<p>Den unten eingebetteten Magazin-Beitrag zum &#8220;Stromfresser&#8221; &#8211; einem Iglu aus 322 alten Kühlschranken haben Martin Krauß und ich vergangenes Wochenende produziert.</p>
<p><object width="560" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/nNT4U1e1RM4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/nNT4U1e1RM4?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="315" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=1594&amp;md5=8a0a220cd7133dc7b32e53f6c5f3b871" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Linksverkehr KW 41/11</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 10:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Tannich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linksverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gutjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Medizintechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Prothese]]></category>
		<category><![CDATA[Sat.1 NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Tastsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Mal: Piraten-Bashing, Neues aus der Medizintechnik, Datenjournalismus, Unfähigkeit bei Sat.1 NRW und wieder Gutjahr. Prothese mit Tastsinn &#8211; Telepolis Offenbar ist es Forschern gelungen, einen taktilen Rückkanal für Prothesen zu simulieren. Mit Affen simulierten Forscher den Umgang mit Prothesen und spielten die &#8220;taktilen Empfindungen&#8221; der Prothese mittels Drähten in die Gehirne der Affen. Offenbar &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/10/15/linksverkehr-kw-4111-2/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal: Piraten-Bashing, Neues aus der Medizintechnik, Datenjournalismus, Unfähigkeit bei Sat.1 NRW und wieder Gutjahr.</p>
<p><a title="Telepolis - Prothese mit Tastsinn" href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35623/1.html" target="_blank"><strong>Prothese mit Tastsinn &#8211; Telepolis</strong></a></p>
<p>Offenbar ist es Forschern gelungen, einen taktilen Rückkanal für Prothesen zu simulieren. Mit Affen simulierten Forscher den Umgang mit Prothesen und spielten die &#8220;taktilen Empfindungen&#8221; der Prothese mittels Drähten in die Gehirne der Affen. Offenbar war die Prozedur erfolgreich und für die Affen schmerzfrei, da ein positiver Lernerfolg erzielt wurde.</p>
<p><em>Pascal findet</em>: Ein  wirklicher Fortschritt für Menschen mit Prothesen. Bisher konnten sie die Bewegungen ihrer Prothesen nur über die Augen kontrollieren. Wenn ein &#8220;Gefühl&#8221; der Prothese künstlich erzeugt werden könnte, wäre das ein enormer Schritt in ein leichteres und angenehmeres Leben für die Betroffenen.</p>
<p><strong><a title="7 ultimative Tipps für Journalisten, damit Sie auch morgen noch einen Job haben" href="http://gutjahr.biz/blog/2011/10/journalismus-tipps-zukunft/" target="_blank">Tipps für eingesessene Journalisten &#8211; Richard Gutjahr</a></strong></p>
<p>In seinem Blogeintrag stellt Richard Gutjahr sieben Ratschläge für Journalisten vor mit denen sie den heutigen Gegebenheiten ihres Berufes begegnen können. Die Tipps stammen aus seinem Impulsreferat zur Fachtagung &#8220;24 Stunden Zukunft&#8221; des DJV in Hamburg.</p>
<p><em>Andreas meint</em>: Provokant, wie man den Herren kennt und live sicher besser als in Textform. Die Gedanken dahinter sind aber gut, vor allem das unter dem Radar fliegen.</p>
<p><em>Pascal sagt</em>: Die 4 zu 1 Wochentags-Regelung, die Richard Gutjahr beschreibt, ist essenziell, damit die Tipps funktionieren können. Richard Gutjahr: &#8220;Klar müssen Sie dabei auch zusehen, dass genug Geld reinkommt. Arbeiten Sie 4 Tage die Woche in einer soliden, klassischen Umgebung. Aber dieser eine, dieser 5. Tag, der gehört Ihnen!&#8221;</p>
<p><a title="Giftiges Geld - Data Blog - DIE ZEIT" href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/10/10/giftiges-geld/" target="_blank"><strong>Giftiges Geld &#8211; Data Blog &#8211; Die ZEIT</strong></a></p>
<p>Datenjournalistische Darstellung der Finanzkrise</p>
<p><em>Andreas kommentiert</em>: Viel Recherche und eine leicht interaktive Darstellung. So könnte ein komplexes Thema anschaulich gemacht werden. Inklusive der Möglichkeit zu sehen, was das für jeden persönlich bedeutet.</p>
<p><a title="Entsetzen über Sat.1 NRW und YouGov / Unkenntnis über das Wahlrecht in Deutschland - Pottblog" href="http://www.pottblog.de/2011/10/12/entsetzen-uber-sat-1-nrw-und-yougov-oder-wer-anscheinend-das-wahlrecht-in-deutschland-nicht-kennt-war-mal-sinn-und-unsinn-von-sperrfristen/" target="_blank"><strong>Entsetzen über Sat.1 NRW und YouGov / Unkenntnis über das Wahlrecht in Deutschland &#8211; Pottblog</strong></a></p>
<p>Sat.1 NRW und YouGov verbreiten falsch interpretierte Zahlen.</p>
<p><em>Andreas meint</em>: Das tut wirklich weh. Dass der Chef des Instituts sowas sagt, ist erschreckend. Dass die Journalisten es so weiterverbreiten ebenfalls. Sie müssten eigentlich schon presserechtlich belangt werden!</p>
<p><em>Martin gibt den Hinweis</em>: 17:30 SAT.1 NRW ist nicht gleich SAT.1. &#8220;17:30 Sat.1 Live&#8221; ist ein Drittsendefenster von freien Produktionsfirmen, die ihre Sendung weitestgehend unabhängig von SAT.1 produzieren. Ausgenommen sind N24-Dreh-Aufträge in der jeweiligen Region. &#8220;17:30 SAT.1 Live&#8221; gibt es nämlich auch für Bayern oder &#8220;Rheinland-Pfalz / Hessen und Saarland&#8221;. Es steckt unter der Dachmarke jedoch immer eine andere Firma dahinter.</p>
<p><strong><a title="Ein Lehrstück - Das haekelschwein Blog" href="http://haekelschwein.de/blogartikel/items/mus.htm" target="_blank">Ein Lehrstück &#8211; Das haekelschwein Blog</a></strong></p>
<p>Offenbar ist der NDR der Piratenpartei gegenüber nicht neutral eingestellt.  In der Sendung &#8220;Menschen und Schlagzeilen&#8221; sendete er einen Beitrag mit dem Titel <a title="Link zum Video-Beitrag" href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/videos/menschenundschlagzeilen1107.html" target="_blank">&#8220;Was haben die Piraten vor?&#8221;</a>, in dem die Interviewten betont als Medien- und Politiklaien dargestellt wurden. Auch die Anmoderation des Beitrags betont bewusst Laienhaftigkeit und Unbeholfenheit der Piraten.</p>
<p><em>Martin meint</em>: Bei routinierten Politikern, die eine Masse an PR-Praktiker im Hintergrund haben, wäre ein solcher Beitrag vielleicht noch spaßig gewesen. Die Piraten sind aber keine Politiker aus der etablierten Politikerriege. Sie bemühen sich offen ihre Defizite im politischen Geschäft nachzuholen und das sollte auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk respektieren.<br />
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 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=1527&amp;md5=f49a4cb7fdfc9ed30d79a94e9366fc0b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>YOUdaz präsentiert: Erstes Bloggertreffen Südhessen</title>
		<link>http://www.youdaz.com/2011/09/27/youdaz-prasentiert-erstes-bloggertreffen-sudhessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Tannich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[btsh]]></category>
		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
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		<category><![CDATA[Südhessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit fragte Andreas auf Spreeblick, ob es wirklich eine Blogosphäre gibt, oder ob es doch eher eine Berlinosphäre ist. Daraus entstand die Idee, die Blogger und Twitterer auch in anderen Regionen enger zu vernetzen. Daher planen wir (die Autoren von JUICEDblog, Medienkonsument, openairbrain, outofmessel und YOUdaz) für Mitte Oktober ein Blogger-Treffen für Südhessen &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/09/27/youdaz-prasentiert-erstes-bloggertreffen-sudhessen/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1329" src="http://www.youdaz.com/wp-content/uploads/2011/09/btsh.png" alt="" width="250" height="250" />Vor einiger Zeit <a href="http://www.spreeblick.com/2011/07/21/blogosphare-oder-berlinosphare/" target="_blank">fragte Andreas auf Spreeblick</a>, ob es wirklich eine Blogosphäre gibt, oder ob es doch eher eine Berlinosphäre ist. Daraus entstand die Idee, die Blogger und Twitterer auch in anderen Regionen enger zu vernetzen.</p>
<p>Daher planen wir (die Autoren von <a href="http://juiced.de/blog/erstes-bloggertreffen-in-suedhessen/7866/" target="_blank">JUICEDblog</a>, <a href="http://www.medienkonsument.de/" target="_blank">Medienkonsument</a>, <a href="http://openairbrain.wordpress.com/2011/09/27/bloggertreffen-in-darmstadt-1/" target="_blank">openairbrain</a>, <a href="http://outofmessel.wordpress.com/2011/09/27/bloggertreffen-sudhessen/" target="_blank">outofmessel</a> und YOUdaz) für Mitte Oktober ein Blogger-Treffen für Südhessen zu dem wir euch alle einladen möchten.</p>
<p>Wir haben uns das so vorgestellt: In lockerer Atmosphäre tauschen wir uns über die Themen aus, die uns bewegen. Es geht nicht um die Diskussion eines bestimmten Themas, sondern um das Kennenlernen von Menschen. Menschen wie wir, die sich ein bisschen (mehr) im Netz rumtreiben und sich als „in Südhessen lokalisiert“ beschreiben würden. Was nicht heißt, dass sich irgendjemand ausgeschlossen fühlen soll.</p>
<p>Das Ganze orientiert sich lose am Vorbild des <a href="http://npbx.wordpress.com/npbx-how-to/" target="_blank">“netzpolitischen Bier Berlin (#npbb)”</a>, auch wenn wir uns thematisch nicht auf Netzpolitik festlegen wollen.</p>
<p>Mit dem <a href="http://bloggertreffen.youdaz.com/" target="_blank">Formular</a> wollen wir erst mal das Interesse an einem „südhessischen Onliner-Stammtisch“ abklopfen. Sobald sich ein Trend herauskristallisiert, werden wir alle Eingetragenen (sofern erwünscht) über Ort und Zeit des Treffens informieren. Wir dachten vorerst an eine Location in Darmstadt.</p>
<p>Wozu das führen soll? Wir hoffen, dass sich die Onliner im Raum Südhessen auf diese Weise auch mal offline begegnen. Ob sich die Gespräche um Netzkultur, Journalismus oder &#8230; Sport drehen, ist dabei zweitrangig. Wenn sich unser erstes Treffen gut angefühlt hat und jeder was daraus mitnehmen konnte, haben wir den Plan, ein „regelmäßiges“ Ritual daraus werden zu lassen.</p>
<p>Wir würden uns freuen, wenn ihr die Idee streut und schlagen für die Kommunikation auf Twitter das Hashtag #btsh (Bloggertreffen Südhessen) vor.</p>
<p><strong>Hier nochmal der Link zum Formular für Interessierte: <a href="http://bloggertreffen.youdaz.com/" target="_blank">http://bloggertreffen.youdaz.com</a>. Tragt euch ein!</strong></p>
</div>
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</ul>
 <p><a href="http://www.youdaz.com/?flattrss_redirect&amp;id=1324&amp;md5=b04da156db3fa478582ef58b050aa573" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.youdaz.com/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Facebook-Romanze oder Social Media-Fehler</title>
		<link>http://www.youdaz.com/2011/09/21/facebook-romanze-oder-social-media-fehler/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 16:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pascal Tannich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogpost]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Hornbach]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. September postete ein junger Mann auf Hornbachs Facebook-Seite eine Nachricht. Er äußerte seine Gefühle für eine der Angestellten des Baumarkts und erhoffte sich Hilfe vom Kommunikationsteam. Im Folgenden beschreibe ich, wie sich die Situation chronologisch entwickelte und an welchen Punkten sich Hornbach besser hätte verhalten können. Zuerst reagiert das Social Media-Team souverän auf &#8230; </p><p><a class="more-link block-button" href="http://www.youdaz.com/2011/09/21/facebook-romanze-oder-social-media-fehler/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. September postete ein junger Mann auf Hornbachs Facebook-Seite eine Nachricht. Er äußerte seine Gefühle für eine der Angestellten des Baumarkts und erhoffte sich Hilfe vom Kommunikationsteam. Im Folgenden beschreibe ich, wie sich die Situation chronologisch entwickelte und an welchen Punkten sich Hornbach besser hätte verhalten können.</p>
<p>Zuerst reagiert das Social Media-Team souverän auf die doch eher ungewöhnliche Frage des jungen Facebook-Nutzers, wer die junge Frau an der Information sei. Er wolle sie zum Essen einladen: Es rät dem jungen Mann, die Angestellte beim nächsten Besuch einfach anzusprechen. Auch die ersten Nutzerstimmen ermutigen den Jungen, sich ein Herz zu fassen. Doch mit den ersten zweideutigen und ironischen Kommentaren aus der Facebook-Mannschaft bei Hornbach kippt die Situation: <em>„&#8230; und wir hoffen, du hast ehrenwerte Absichten</em>.“</p>
<p>Der Junge, der mit dieser Aussage nichts anzufangen weiß, fragt nach, was man ihm damit sagen möchte. Hier hätte das Kommunikationsteam spätestens erkennen müssen, dass ihr Gegenüber mit Zweideutigkeiten und erwachsenem Humor noch nichts anzufangen weiß. Die Situation hätte hier beendet werden können. Vor allem, da der Social Media Manager angibt, hinter den Kulissen in Kontakt mit den Beteiligten gestanden zu haben.</p>
<p>Stattdessen geht es auf der öffentlichen Facebook-Wand mit der Antwort <span id="more-1297"></span><em>„Mach kein Schweinkram oder Ferkeleien mit ihr!“</em> weiter. Damit verlassen wir nun endgültig die professionellen Pfade in der Unternehmenskommunikation. Mir ist klar, dass es sich hierbei natürlich um das lebendige Konstrukt „Social Media“ handelt und nicht etwa um einen „Business to Business“-Newsletter. Aber unter der Gürtellinie mit einem potentiell Minderjährigen zu kommunizieren, ist auch bei der Kommunikation in sozialen Medien nicht angebracht.</p>
<p>Der Startschuss für ironische Kommentare ist aber mit obiger Bemerkung abgefeuert. Nun nehmen immer mehr von der Situationskomik angezogene Kommentatoren an der Diskussion teil. Den Kommentar eines Nutzers <em>„Nun wär ja eigentlich ein Anruf in dem Markt fällig“</em> quittieren die Kommunikatoren mit einem <em>„Die Buschtrommeln waren schon aktiv!“</em>. Die Geschehnisse auf der Facebook-Seite sind also schon an einen Großteil der Belegschaft des Marktes weitergegeben worden.</p>
<p>Ein paar Diskussionsbeiträge später schaltet sich die Angestellte ein, um die es dem Jungen ging. Sie unterstreicht nochmal, dass inzwischen wohl nicht nur die Betroffenen, sondern der ganze Baumarkt von der Sache weiß: „<em>Soll ausrichten das nächste mal bitte auch an WB 5 <img src='http://www.youdaz.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Dann weiß wenigstens der ganze Markt</em>“. Dem Jungen wird – im Gegensatz zu allen anderen Beteiligten – nicht klar, dass es sich bei der jungen Frau, die nun mitdiskutiert um eben jene junge Frau handelt. Nachdem die Angestellte erkennt, dass der Junge mit den Anspielungen der anderen Nutzer und des Hornbachteams (<em>„XY &#8230; guck mal unter dich. Ist da ein Schlauch? Wenn ja, geh mal davon runter&#8230;“</em>) nicht zurechtkommt, löst sie die Situation nach einiger Zeit auf. Schließlich endet die Geschichte damit, dass sich das Team für den <em>„tollen Spaß“</em> bedankt, den man doch mit der Fangemeinschaft auf Facebook haben könne.</p>
<p>Obwohl Social Media bei Hornbach strategisch und in die restliche Kommunikationspolitik integriert betrieben wird, hatten die zuständigen Mitarbeiter diese Situation nicht ganz im Griff. Auch die Angestellte mit deren privatem Account und vollem Namen in die öffentliche Diskussion einzuführen, passierte wohl eher unüberlegt. Erst am darauffolgenden Tag (oder genauer früh morgens um zwei Uhr) sickerte allmählich ein Hauch von Einsicht durch und der Thread wurde von der Seite genommen:</p>
<blockquote><p>„Hallo Freunde, wir haben die &#8220;Lovestory&#8221; von der Seite genommen. Das Risiko, dass die Beteiligten Nachteile davon haben könnten, war uns zu groß. Das könnt ihr jetzt gut oder doof finden, aber wir haben hier auch eine Verantwortung, nicht nur unseren Mitarbeitern gegenüber. Toll, dass es euch allen so gut gefallen hat, aber es gibt wichtigeres als Belustigung auf Facebook. Nun sollten wir die Privatsphäre der Akteure achten. Wir sind uns sicher, ihr habt Verständnis dafür. Danke. YippieYeah“</p></blockquote>
<p>Die Argumentation, die mit dem Löschen verbunden ist, gestaltet sich aber ein wenig unglücklich: <em>&#8220;Nun sollten wir die Privatsphäre der Akteure achten.&#8221;</em> Erstens warum „nun“? Die Privatsphäre sollte man doch wohl grundsätzlich achten. Zweitens ist das kein Fall für das Argument Privatsphäre. Schließlich haben sich alle Beteiligten auf einer öffentlichen Plattform und freiwillig geäußert. Drittens schockiert noch immer die Einstellung, dass es sich hierbei um Belustigung gehandelt haben soll. Dass Spott und Schadenfreude nicht Unterhaltung entsprechen, ist wohl den Beteiligten noch immer nicht klar geworden.</p>
<p>Natürlich ist es schön, wenn Firmen mit ihren Kunden nicht nur über Produkte sprechen. Diese persönliche Kommunikation macht <strong>Social </strong>Media aus. In diesem Fall ist aber nicht alles optimal gelaufen ist. In dieser Situation kam es eben nicht darauf an, 1000 Likes und 200 Kommentare von Nutzern zu sammeln, die sich über die Situation amüsieren. Vorbildlich wäre gewesen, dem Jungen öffentlich Sicherheit zu geben und Professionalität zu wahren. Das hat leider nur am Anfang gut geklappt und so driftete die Situation ab, weil sie nicht vollständig unter Kontrolle war.</p>
<p>Dass PR-Profis dieses Verhalten ebenso für unprofessionell halten wie ich als Student im dritten Semester, kann man in den <a title="Kurzer Beitrag - umfangreiche Diskussion" href="https://openairbrain.wordpress.com/2011/09/16/hornbach-auf-facebook/#comments" target="_blank">Kommentaren zu meinem deutlich kleineren Artikel auf meinem Blog</a> und auf <a title="Veit Mathauer äußert sich." href="https://twitter.com/#%21/veit64/status/114675743824420864" target="_blank">Twitter</a> nachlesen. Dass die Blogosphäre das Ganze aber als seichte Unterhaltung und süße Geschichte wahrnimmt, finde ich naiv. Siehe: <a title="Das wahre Leben – oder die Hornbach-Romanze bei Facebook" href="http://off-the-record.de/2011/09/16/das-wahre-leben-oder-die-hornbach-romanze-bei-facebook/" target="_blank">off-the-record</a>, <a title="Hornbach als Amor" href="http://chriszim.com/2011/yippieyeah-hornbach-als-amor" target="_blank">chriszim.com</a>, <a title="Die Hornbach Lovestory – Sajena &amp; Oliver = YippieYeah ?" href="http://www.onlinelupe.de/social-media/die-hornbach-lovestory-sajena-oliver-yippieyeah/" target="_blank">onlinelupe.de</a> und <a title="&quot;Lovestory&quot; auf der Hornbach-Fanpage wird zum Facebook-Hit" href="http://de.nachrichten.yahoo.com/-love-story-auf-der-hornbach-fanpage-wird-zum-facebook-hit-.html" target="_blank">YAHOO-Nachrichten</a>. Wer das Ganze als Social Media Erfolg verbucht (<a title="Interview mit dem Social Media Manager bei Hornbach - socialmediaakademie" href="http://community.socialmediaakademie.de/2011/09/20/sma-interview-was-hornbach-zu-der-geplatzten-love-story-sagt/" target="_blank">socialmediaakademie</a>), hat damit nur soweit Recht, wenn er meint, dass der Umgang persönlich und abseits von Markeninteressen war. Spaß auf Kosten anderer kann aber nicht als Erfolg verbucht werden. Denn dann verschließt man die Augen vor möglichen Konsequenzen für den Jungen und die Angestellte.<br />
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