Suche
Suche Menü

Flattr lebt (Update)

Ich bin ja ein Fan des Gedankenspiels um Schrödingers Katze und habe auch ein entsprechendes T-Shirt. Und momentan verhält sich auch Flattr ein wenig wie besagte Katze. Es ist tot und lebendig zugleich – zumindest so lange, bis man die aktuelle, absoluten User- und Geldtransferzahlen erfährt. Diese aber rückt Flattr nicht heraus. Daher gibt es nur Vermutungen. Gestern hieß es auf basic-thinking „Flattr ist tot“. Meine neuste These ist: Flattr lebt.

Angefangen hat die Debatte nicht zuletzt mit unseren Flattr-Charts im Juli und vor allem im August. Die Klickzahlen gingen beides Mal stark nach unten, besonders im Vergleich zum Vorjahr, als Flattr neu war. Ich fragte in der Überschrift zu den August-Charts, ob Flattr im „Niedergang“ sei. Zuvor sprach Linus Olsson im Interview mit uns jedoch von einem „gesunden Wachstum“. Na was denn nun?

Auf Carta erschienen unsere Charts ebenfalls und es gab ein paar Kommentare, unter anderen von Thomas Knüwer (Indiskretion Ehrensache), die ebenfalls von sinkenden Flattr-Zahlen bei sich berichteten. krautfunding.net- Autor Ansgar Warner schreibt hingegen: „Die Gesamtmasse der Spenden ist so groß wie nie“, sie würde sich jedoch im Long-Tail bemerkbar machen. Angeblich schütte Flattr demnach über 100.000 Euro pro Monat aus.

Gestern dann der bereits erwähnte Artikel von Jürgen Vielmeier auf basic-thinking. Überschrift: Flattr ist tot. Im Text schreibt Vielmeier, dass die Flattr-Einnahmen auf basic-thinking massiv zurück gegangen seien und zuletzt einen Negativrekord darstellten. Weiter ist zu lesen:

Natürlich zählt jeder Euro, aber ich habe so meine Zweifel, ob sich die Einbindung des Flattr-Buttons gerade für kleinere Blogs noch lohnt.[…] Ich persönlich glaube nicht, dass Flattr und sein Pendant Kachingle noch lange existieren werden.

Der Text hat für Ausehen gesorgt und ist ironischer Weise auf besten Weg in die kommenden Flattr-Charts. Noch einen Schritt weiter geht Daniel Höly auf juiced.de in einer Replik. Er fragt: „Hat Flattr denn jemals gelebt?“ Für ihn ist es vor allem die Mentalität der Deutschen, die einen Erfolg von vorne herein ausschloss: „Freiwillig Geld ausgeben, was ich auch umsonst lesen kann? Ganz ehrlich? Da muss man doch bescheuert sein, oder?

Drei Hypothesen verbleiben

Nun könnte man zu all diesen Texten etwas entgegnen und das habe ich zum Teil auch in den jeweiligen Kommentaren getan. Die Frage, ob die Katze Flattr nun tot oder lebendig ist, beantwortet das Ganze nicht. Daher habe ich etwas anderes getan. Dass die Klickzahlen sinken, stellen wir in den Charts fest. Dennoch gibt es auch bei sinkenden Klickzahlen drei Erklärungsmöglichkeiten, die ohne einen Niedergang von Flattr auskommen:

  • Es wird weniger geklickt, sprich der Klickwert steigt
  • Die Klicks verteilen sich auf mehr Blogs, Podcasts und Anwendungen
  • Das Klickverhalten ändert sich, da viel mehr Buttons „für das ganze Blog“ genutzt werden

Gerade letzteres könnte eine große Rolle spielen, da diese Buttons jeden Monat die meistgeklickten sind (jedoch in den Charts nicht aufgeführt werden, weil sie kein im klassischen Sinn neuer Beitrag sind).

Ich habe mich deshalb mal nach den Einnahmen einiger Seiten erkundigt. Sinken diese ebenso wie die Klicks bliebe nur noch Erklärung zwei oder der Niedergang von Flattr als Erklärung.

Große Blogs und Podcasts weitestgehend mit konstanten Einnahmen

Die erste Antwort erhielt ich von Richard Gutjahr (gutjahr.biz/blog), der bereits häufiger mit Beiträgen in den Top 25 eines Monats zu finden war. Er schrieb, dass bei ihm die Einnahmen zuletzt gesunken seien. Er sagt jedoch, man solle die Sommerpause abwarten, denn auch die Blogbesuche seien in Juli und August niedriger gewesen.

Tim Pritlove, mit verschiedenen Podcasts regelmäßiger Gast in den Flattr-Charts, zieht ein weitestgehend positives Fazit. Es gebe „eine erwartete milde Abschwächung in den Sommermonaten.“ Davon abgesehen seien die Einnahmen „weitgehend konstant, mindestens erfreulich.“ Weiter schrieb er mir:

Ich führe einige sehr genaue Statistiken und bestimmte Werte gingen leicht zurück (Clicks, Unique User), andere sind auf einem Allzeithoch (Revenue per Click). Wenn ich mir die Year-over-Year Steigerungsraten anschaue, habe ich 2011 eine Steigerung gegenüber 2010 im zwei bis dreistelligen Prozentbereich. In einem direkten monatlichen Vergleich befinden sich die Zahlen gerade da, wo sie im Februar bzw. März waren.

Auch von Markus Beckedahl (netzpolitik.org) bekam ich ein positives Fazit zu den Flattr-Einnahmen. Man sei „sicher kein gutes Beispiel dafür, dass Flattr den Bach runtergeht.“ Zwar habe man früher mehr Einnahmen erzielt, als es noch keine Werbung auf dem Blog gab, aber seit dem hätten sich die Flattr-Zahlungen auf netzpolitik.org bei rund 400 Euro eingependelt. Kleine Anmerkung von mir: Der Relaunch inklusive Werbung fand Ende März statt, dort war von vorherigen Flattr-Einnahmen zwischen 700 und 600 Euro die Rede.

Stefan Sichermann steckt hinter dem Postillon und antwortete mir:

Flattr funktioniert für mich. Meine Einnahmen sind stabil. Man muss aber auch bedenken, dass der Postillon selbst kontinuierliches Wachstum verzeichnet, was die Leserzahlen angeht.

Konkret bedeute funktionieren, dass er seit August des Vorjahres „immer ungefähr zwischen 100 und 130 Euro eingenommen“ habe. Einmal gab es einen Ausreißer nach oben (wir erinnern uns an die kino.to-Story). Vergangenen Monat seien es nur um die 80 Euro gewesen – allerdings machte der Postillon da für zwei Wochen Pause.

Auch für den bildblog erhielt ich eine Aussage. Demnach seien die Einnahmen dort weitestgehend konstant, wenngleich der August tatsächlich davon abfiel.

Update (16.09.): Kai Biermann von Neusprech.org bestätigte mir gegenüber den Verdacht, dass mittlerweile eher allgemeine Buttons genutzt werden:

Ich habe gerade mal nachgeschaut und war selbst erstaunt. Seit wir den allgemeinen Button eingeführt haben, generiert er konstant 50 Prozent der jeweiligen Monatserlöse. Ich würde annehmen, dass viele ihn nutzen, da er sich abonnieren lässt, was bequemer ist.

Ansonsten seien die Flattr-Einnahmen bei neusprech.org stark davon abhängig, wie gut die Texte bei den Lesern ankommen – und somit starken Schwankungen unterworfen. /update

Zu guter Letzt noch Zahlen von taz.de. Die letzten sind hier leider noch die vom Juli. Da waren es laut Hausblog 1.145, 53 Euro über Flattr. Dies sei ein Rückgang von ca. 10 Prozent zum Vormonat, man sei aber „damit keineswegs unglücklich.

Negative Grundstimmung gefährlicher als rückläufige Klickzahlen

Sollte ich noch weitere Antworten erhalten, trage ich diese als Update hier nach. Die stichprobenartigen Antworten aus der Reihe der Flattr-Nutzer mit hohen Zahlen deutet jedoch darauf hin, dass Flattr nicht tot ist, denn dann wären die Einnahmen bei diesen Leuten klar zurückgegangen. Trotzdem bleibt festzustellen: An vielen Orten der Blogosphäre herrscht eine negative Grundstimmung. Das könnte Flattr sehr wohl gefährlich werden.

Ein passendes Schlusswort kommt von Tim Pritlove. In seiner Mail schrieb er ein Fazit, dem ich mich durchaus anschließen kann:

Das ganze “ich kriege zu wenig Geld deswegen ist Flattr tot”-Geschreibe finde ich dann doch etwas merkwürdig. Vielleicht sollten sich die Leute mal darüber Gedanken machen, warum es in ihrem konkreten Fall nicht funktioniert. Mit Niedergangsgejammer kriegt man die Nutzerzahlen sicherlich nicht wiederbelebt.

Ähnliche Beiträge:

Autor:

Andreas ist überwiegend in Hamburg als Daten- und Medienjournalist tätig. Von Oktober 2008 bis Juli 2012 studierte er an der Hochschule Darmstadt Online-Journalismus. Andreas ist Gründer von YOUdaz und initiierte Elbmelancholie.de mit, dessen Redaktion er aktuell leitet. Er beschäftigt sich besonders mit Innovationen im Journalismus, Redaktionsmanagment und journalistischen Start-Ups.

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Flattr ist tot [Update] | Basic Thinking

  2. Leider beantwortet all das nicht die Frage, ob Flattr überhaupt für eine breite Masse erfolgreich (im Sinne von “lohnenswert”) funktionieren kann. Ein paar wenige erfreuen sich an 100-400 Euro/Monat? Den Aufwand, den sie für diesen Ertrag in ihr Blog stecken, dürfte das wohl kaum fair entlohnen. (Und nein, Ausnahmen bestätigen nicht die Regel.)

    Wenn also selbst die meisten der derzeitig stärksten Nutznießer sich via Flattr nicht refinanzieren können – wieso sollte es dann besser werden, wenn noch mehr User und Blogs etwas vom kleinen Kuchen abhaben wollen?

    Ist es nicht bezeichnend, dass gerade Beiträge über Flattr besonders gut geflattrt werden (siehe Basic Thinking)? Sprich: Man dreht sich im Kreis.

    Ich wünsche Flattr viel Erfolg – und ich denke, dass sie den in Teilaspekten auch haben -, aber ich bezweifle, dass Flattr die Lösung des “Monetarisierungsproblems” ist oder als alternativ-verlässliche Einnahmequelle zu den (sinkenden) Werbebanner-Erlösen darstellt. (Einige Gründe dafür habe ich ja auch bei mir auf JUICEDblog aufgeführt.

    Antworten

  3. Ich denke nicht, dass ernsthaft jemand von Flattr leben will. Das tut ja nicht einmal taz.de, selbst dort wird es nur als Zubrot und Investigationsmasse angesehen. Ich kenne persönlich auch niemanden, der wegen Flattr mit dem Bloggen angefangen hat. Mit anderen Worten: Erst war das Blog, dann Flattr. Somit muss Flattr ja nicht den Aufwand entlohnen, weil man diesen auch so auf sich genommen hat. Sonst müssten wir ja parallel zum Niedergang von Flattr (so den existent) einen Rückgang von Blogs haben. Den sehe ich nicht oder zumindest nicht in diesem Zusammenhang.

    Bei Flattr wird immer von Refinanzierung gesprochen, wer tut das bei AdSense? Auch davon kann kaum ein Blogger wirklich leben, affiliate-Werbung ist ähnlich und noch mit mehr Aufwand verbunden. Manchmal denke ich, es wird mit zweierlei Maß gemessen. Ja, es regnet mit KEINEM Dienst derzeit das Geld vom Himmel. Ich denke, das wird es auch nie tun. Doch es ist noch lange kein Grund, das was es regnet auch noch zu verdammen. Oder übersehe ich etwas?

    Antworten

  4. “Ja, es regnet mit KEINEM Dienst derzeit das Geld vom Himmel. Ich denke, das wird es auch nie tun. Doch es ist noch lange kein Grund, das was es regnet auch noch zu verdammen. Oder übersehe ich etwas?”

    Deinem ersten und dritten Satz stimme ich zu. Zu deinem vierten Satz: Vielleicht, dass hier keiner Flattr per se verdammt, sondern lediglich manche Leute ganz nüchtern die sinkenden Zahlen von Flattr beobachten und daraus ableiten, dass es mit Flattr hier in Deutschland (tendenziell) nicht so gut läuft. Das ist doch eine legitime Feststellung, oder? Wie schon so oft gesagt: Auch ich würde mich freuen, wenn Flattr ein Erfolg wird. (Aber ich würde mich eben auch über eine Spende von Bill Gates auf mein Konto freuen – was leider die Frage, ob dieser Wunsch überhaupt umsetzbar ist, völlig außer Acht lässt.)

    [Und nein, es ist nicht die Verantwortung von jedem einzelnen, Flattr auch zu nutzen, damit dieser Dienst ein Erfolg wird.]

    Antworten

  5. Ok, verdammen war zu hart. Was ich einfach meinte sind die zweierlei Maß, mit denen meinem Erachten nach teilweise gemessen wird. Es ist schon so (auch wenn ich nicht von Verantwortung sprechen würde), dass Flattr genutzt werden muss, wenn es erfolgreich werden soll. Aber bei vielen Bloggern habe ich den Eindruck, sie erwarten sich in ein gemachtes Nest setzen zu können. Button drunter und alles ist finanziert. Das ist freilich nicht der Fall und es ist auch nicht bei AdSense der Fall, nur dass man hier viel weniger Leute liest, die deshalb die Einbindung wieder rückgängig machen. Das ist etwas seltsam. Ich würd ja eher sagen, Werbung weg, wenn sie nichts bringt, denn sie stört mehr als ein kleiner Button. Letztlich ist “Monetarisierung” ein Prozess der vermutlich bei jedem anders verläuft, wenn er verläuft und für den jeder seinen Mix machen muss.

    Antworten

  6. “Aber bei vielen Bloggern habe ich den Eindruck, sie erwarten sich in ein gemachtes Nest setzen zu können.” Das mag sein, das kann ich nicht beurteilen. Wobei die Metapher irgendwie nicht passt. Denn niemand kann plötzlich Flattr nutzen und automatisch viel Geld verdienen, wenn es gut läuft. Denn gute Texte/Inhalte muss man trotzdem noch haben, das ist ja im Prinzip ein weiteres Merkmal zusätzlich im Gegensatz zur Werbung, wo man schon allein mit viel SEO und Linknetzwerken zu mehr Einnahmen kommen kann.

    Ich selbst würde im Zweifelsfall zuerst auf Flattr und dann auf Werbung verzichten, da Werbung zwar nervig ist, aber doch allgemein toleriert. Da kann dann jeder(!) ohne Anmeldung als “Danke schön” draufklicken, manche machen das ja.

    Was das Wirtschaftsmodell anbelangt: Bei Werbung gibt es immer jemanden, der für das Reinstellen bezahlt und jemanden, der etwas fürs Anzeigen/Klicken bekommt. Dazwischen ist der Vermittler (meist Google). Ein vernünftiges, solides Geschäftsmodell, da beide Seiten (bzw. alle drei Player) davon profitieren und einen Gegenwert für ihre Dienste/Leistungen bekommen.

    Flattr hingegen basiert darauf, dass Menschen Geld einbezahlen, damit andere das Geld bekommen. Die Menschen, die das Geld einbezahlen, bekommen als Gegenwert… nichts! (Außer vielleicht ein gutes Gefühl) Und genau das ist es, was ich mir – bei uns Deutschen – einfach nicht vorstellen kann: dass so ein Geschäftsmodell im großen Stil funktionieren soll. (Erneut: Es klingt zwar nett, aber fast schon naiv-liebevoll.)

    Zu guter Letzt möchte ich nochmal meinen Satz von oben zitieren: Und nein, es ist nicht die Verantwortung von jedem einzelnen, Flattr auch zu nutzen, damit dieser Dienst ein Erfolg wird.

    Antworten

  7. > Ich denke nicht, dass ernsthaft jemand von Flattr leben will. Das tut ja nicht einmal taz.de, selbst dort wird es nur als Zubrot und Investigationsmasse angesehen. Ich kenne persönlich auch niemanden, der wegen Flattr mit dem Bloggen angefangen hat. Mit anderen Worten: Erst war das Blog, dann Flattr.

    Auch das ist noch zu kurz gedacht, denn es betrachtet Flattr nur aus der Sicht eines Produzenten, der mit Flattr Geld einnehmen will (wenn auch in kleinem Umfang, und nur als nettes Zubrot).

    Flattr kann nur funktionieren, wenn 95% der Mitglieder sich als Konsumenten verstehen, als Netto-Einzahler, die bei Flattr mitmachen um Geld auszugeben.

    > Flattr hingegen basiert darauf, dass Menschen Geld einbezahlen, damit andere das Geld bekommen. Die Menschen, die das Geld einbezahlen, bekommen als Gegenwert… nichts! (Außer vielleicht ein gutes Gefühl) Und genau das ist es, was ich mir – bei uns Deutschen – einfach nicht vorstellen kann: dass so ein Geschäftsmodell im großen Stil funktionieren soll.

    Interessanterweise hat sich Flattr vor allem in Deutschland verbreitet.

    Antworten

  8. “Flattr kann nur funktionieren, wenn 95% der Mitglieder sich als Konsumenten verstehen, als Netto-Einzahler, die bei Flattr mitmachen um Geld auszugeben.”

    –> Dem stimme ich zu. Und genau DAS funktioniert nicht. Zumindest nicht in Deutschland. Oder nicht über einer bestimmten, sehr kleinen kritischen Masse.

    “Interessanterweise hat sich Flattr vor allem in Deutschland verbreitet.”

    –> Verbreitet ja, aber nicht über die kritische Masse (und die Zahlen waren in den vergangenen Monaten(!) ja auch [schon] rückläufig). Die wird es eben auch meiner Meinung nach (ob “leider” hin oder her) nicht erreichen.

    Antworten

  9. Die Frage ist, woran die mangelnde Verbreitung liegt. Ich persönlich glaube schon, dass es eine Bereitschaft zu freiwilligen Bezahlen (auch in Deutschland) gibt. Dafür gibt es Anhaltspunkte, aber es ist freilich strittig.
    Ich denke, die fehlende Verbreitung liegt auch an der PR von Flattr (die irgendwie im Nerd-Dunstkreis bleibt). Vielleicht ist auch hier dann doch das (deutsche) Denken vieler Leute schuld, die sich nicht informieren (Schuld im kausalen, nicht moralischem Sinn). Es ist halt so, das neue Dienste irgendwie den Leuten unter der Nase gerieben werden müssen. Wenn in meinem Studiengang (immerhin Online-Journalismus) immer noch Leute existieren, die nichts von Flattr gehört haben, wie soll es dann mein Fleischer? Das heißt ja noch nicht, dass sie es nutzen würden, aber wenn – müssten sie es ja erst einmal kennen.

    Antworten

  10. Die Zahl von 100.000 Euro, die monatlich von Flattr ausgeschüttet werden, stammt übrigens von Peter Sunde selbst. Geliefert hat er sie auf der re:publica im April 2011. Finde ich durchaus beachtlich. Um mit diesem Wert etwas mehr anfangen zu können, müsste man natürlich wissen, wieviel davon wiederum im deutschsprachigen Web verteilt werden… Aber trotzdem mal zum Vergleich: die wichtigsten deutschen Crowdfunding-Plattformen haben bis April 2011 laut Ikosom-Studie insgesamt knapp 200.000 Euro eingesammelt. Könnte also gut sein, das Flattr bei uns sogar das größte Stück vom Crowdfunding-Kuchen abbekommt!

    Antworten

  11. Pingback: Flattr-Charts September: Erstmals mehr Klicks – und der Papst hat es bewirkt… » YOUdaz.com

  12. Pingback: For your information » Das flattr-Experiment

  13. Pingback: Flattr-Charts Spezial (Seiten-Buttons) » YOUdaz.com

  14. Pingback: Apple verbannt Flattr | Basic Thinking

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


4 + 8 =